Lokaler Zubringer: Selbstfahrender Minibus in Salzburg getestet

Der Minibus Arma des französischen Hersteller Navya kann sich ohne Fahrer orientieren. Bei Testfahrten ist jedoch ein menschlicher Aufpasser mit an Bord, der die Kontrolle im Notfall übernehmen könnte. Das elektrische Fahrzeug kann bis zu 15 Personen mit bis zu 20 km/h befördern und ist mit Lidar-Sensoren, GPS und Stereokameras ausgerüstet, um sich orientieren und Hindernisse erkennen zu können.

Das Fahrzeug wurde in Salzburg(öffnet im neuen Fenster) Entscheidungsträgern der Stadt, des Bundes und des Landes vorgeführt. Mit dem selbstfahrenden Minibus könnten zum Beispiel Fahrgäste an der Haustür abgeholt und zu einer Haltestelle gebracht werden. Damit diese Fahrten nicht zu teuer werden, will man auf menschliche Fahrer verzichten.
Die landeseigene Forschungsgesellschaft Salzburg Research hat für das hochautomatisierte Fahrzeug eine Ausnahmegenehmigung erhalten, um Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr durchzuführen.
Die Busse des französischen Herstellers werden in mehreren europäischen Städten erprobt. Im Probebetrieb des automatisierten Busverkehrs in Sitten in der Schweiz ist es dabei bereits zu einem Zusammenstoß mit einem Lieferwagen gekommen. Verletzt wurde jedoch niemand. Auch in den Niederlanden werden Mikrobusse erprobt , die selbstständig durch den Verkehr finden sollen.



