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Apple will angeblich ins Auto.
Apple will angeblich ins Auto. (Bild: Freightliner)

Personal von QNX: Apple will Betriebssystem für Autos entwickeln

Apple will angeblich ins Auto.
Apple will angeblich ins Auto. (Bild: Freightliner)

Auch ohne mögliches Apple-Auto will das Unternehmen in dem Markt Fuß fassen. Apple warb zahlreiche Mitarbeiter von Blackberry QNX ab. Künftig könnte ein Betriebssystem für Autos von Apple kommen.

Apple hat laut einem Bericht von Bloomberg zahlreiche Mitarbeiter von Blackberry QNX in Kanada abgeworben. Sie sollen Apples neues Betriebssystem entwickeln und Software für hochautomatisierte und autonome Fahrfunktionen programmieren.

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Im Sommer 2016 warb Apple bereits den ehemaligen Chef von QNX, Dan Dodge, ab. Er soll die Entwicklung des Betriebssystems leiten. Auch Senior-Developer Derrick Keefe soll von QNX zu Apple gewechselt sein. Insgesamt sollen zwei Dutzend QNX-Entwickler nun bei Apple in Kanada arbeiten.

Blackberry QNX entwickelt ein proprietäres POSIX-fähiges unixoides Echtzeitbetriebssystem für eingebettete Systeme, das im Automotive-Bereich verbreitet ist. Solche Erfahrungen sind für Apple wichtig. QNX arbeitet bereits mit Apple im Bereich Carplay zusammen.

Die autonomen Fahrfunktionen seien nur eines der Features, die Apple eigentlich für sein Auto geplant habe, heißt es in dem Bericht. Auch ein per Siri gesteuertes Head-up-Display sollte dazu gehören. Apple soll außerdem eine Simulatorplattform für die Erprobung autonomer Fahrfunktionen entwickelt haben, die ohne Testfahrzeuge auf der Straße auskommt.

Umbau von Project Titan

Laut einem früheren Bericht strukturierte Apple das Project Titan um und hat angeblich auch hunderte angestellte Mitarbeiter entlassen oder in andere Abteilungen versetzt. Die verbleibenden Beschäftigten sollten an Softwarelösungen für autonomes Fahren arbeiten. Apple wolle gegen Ende 2017 prüfen, ob die Arbeiten fortgesetzt würden. Ein eigenes Auto solle aber nicht mehr entstehen.

Apple reagierte dem Bericht zufolge damit auf den monatelangen Strategiestreit und den Führungswechsel. Außerdem soll es Probleme in der Lieferkette gegeben haben. Auch die finanzielle Bewertung könnte zu einem Umdenken geführt haben: Das Unternehmen müsste in der Automobilbranche mit einer Gewinnmarge von weniger als zehn Prozent rechnen.

Das Projekt, das nie offiziell bestätigt wurde, hat eine wechselvolle Personalgeschichte. Bis Anfang 2016 soll die Technikentwicklung von Steve Zadesky geleitet worden sein, der auch bei der Entwicklung des iPads und des iPhones dabei war. Er verließ Apple - angeblich im Streit. Seine Rolle soll Chris Porritt übernommen haben, der früher bei Tesla Entwicklungsleiter war.

Der frühere Apple-Ingenieur und Manager Bob Mansfield wurde zurückgeholt und soll die Gesamtleitung des Autoprojektes übernommen haben. Mansfield soll es auch gewesen sein, der die Pläne für ein vollständiges Fahrzeug beendet und den Bau einer Plattform für autonome Fahrzeuge vorangetrieben habe. Das soll Mitarbeiter, die Apple aus der Automobilbranche abgeworben hatte, dazu gebracht haben, das Projekt zu verlassen.


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pre3 31. Okt 2016

https://bb10qnx.de/2016/10/blackberry-widerlegt-aussagen-eines-bloomberg-artikels/ ;-)

Toni321 26. Okt 2016

Das soll Apple erstmal richtig zum laufen bringen, bevor so etwas angegangen wird!!!

EUC 26. Okt 2016

Posix weist auf Interoperabilitätsprobleme hin, aber besonders bei selbst fahrenden...

Lemo 26. Okt 2016

... so viel über ein inoffizielles Projekt berichtet wird, zumal das ja eher für Anleger...

M.P. 26. Okt 2016

Naja, wenn man sieht, was danach mit Motorola passiert ist, war die Abkehr von der 68xxx...



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