Abo
  • Services:

Webkit: Hacker übernehmen Funktionen von Tesla Model S

Sicherheitsforscher haben Lücken in der Software von Teslas Spitzenmodell gefunden, die unter bestimmten Bedingungen die Übernahme zahlreicher Funktionen ermöglichen. Einige der Angriffe sind durchaus sicherheitsrelevant - doch Tesla hält einen Exploit für unwahrscheinlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Modell S von Tesla hatte Sicherheitslücken in der Software.
Das Modell S von Tesla hatte Sicherheitslücken in der Software. (Bild: Tesla)

Hacker der chinesischen Sicherheitsfirma Tencent haben durch Ausnutzen von Sicherheitslücken einige Funktionen eines Tesla Model S übernehmen können. Der Angriff hat recht hohe Voraussetzungen, die eine Ausnutzung unter praktischen Bedingungen erschweren. Tesla hat die Fehler per Softwareupdate beseitigt.

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, Augsburg
  2. über duerenhoff GmbH, Münster

Über die technischen Details gibt es bislang recht wenig Angaben. Offenbar konnte eine Sicherheitslücke im in das Auto integrierten Webbrowser genutzt werden, um Kontrolle über verschiedene Fahrzeugfunktionen zu erlangen. Über den Browser gelang es den Hackern, auf den Can-Bus des Tesla zuzugreifen, von dort konnten sie die Steuerung der Außenspiegel, der Scheibenwischer, der Blinker und des Kofferraums übernehmen. Das Auto muss für die Angriffe eingeschaltet sein und sich entweder im Park- oder im Fahrmodus befinden.

Fahrer muss nach Superchargern suchen

Auch die Kontrolle über das interne Infotainment-System und die Zentralverriegelung sei möglich gewesen. Für einige der Angriffe ist es erforderlich, dass sich der Tesla-Nutzer in einem präparierten WLAN befindet und nach der nächsten Supercharger-Station sucht. Nach Übernahme der internen Systeme gelang es den Forschern, die Türen zu öffnen und während der Fahrt die Bremsen auszulösen.

Für den Browser nutzt Tesla offenbar Technologie von Apple. Die Software gibt nach Angaben von Nutzern den User-Agenten "Mozilla 5.0" oder höher aus, offenbar wird Apples Webkit-Rendering-Engine ab Version 533.3 verwendet. Als Browserversion wird in einem Screenshot "Safari 1.0" angegeben.

Tesla hat ein Update für die Software bereitgestellt, mit dem die Probleme gelöst werden sollen. Für besonders realistisch hält Tesla einen Exploit unter realen Bedingungen allerdings nicht. Der Patch sollte natürlich trotzdem unverzüglich eingespielt werden. Die beteiligten Sicherheitsforscher loben das Unternehmen für einen produktiven Umgang mit der Meldung von Sicherheitsproblemen. Tesla wickelt sein Bugbounty-Programm über Bugcrowd ab.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 77€ (Vergleichspreis 97€)
  2. 39,90€ + 5,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Zahlung mit paydirekt (Vergleichspreis 69...
  3. für 185€ (Bestpreis!)
  4. (u. a. MSI Z370 Tomahawk für 119€ statt 143,89€ im Vergleich und Kingston A1000 240 GB M.2...

KOTRET 21. Sep 2016

Das ist auf den zweiten Blick komplizierter als man denkt: es gibt ja auch noch diverse...

stiGGG 20. Sep 2016

Das wird sich nicht vermeiden lassen. Autos werden Computer, ich hoffe die Menschen...

M.P. 20. Sep 2016

Hehe, darauf wollte ich anspielen ;-)

picaschaf 20. Sep 2016

Und Qt zu Chromium auf Blink Basis. Das schränkt zwar den bequemen DOM Zugriff direkt...

brm 20. Sep 2016

"Die Software gibt nach Angaben von Nutzern den User-Agenten "Mozilla 5.0" oder höher...


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi angesehen

Angucken ja, fliegen nein: Wir waren bei der Vorstellung der neuen Drohne von Parrot dabei.

Parrot Anafi angesehen Video aufrufen
Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /