Abo
  • Services:
Anzeige
Ein hochautomatisierter BMW am Standort der BMW Forschung und Technik GmbH in München
Ein hochautomatisierter BMW am Standort der BMW Forschung und Technik GmbH in München (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Autonomes Fahren: Baidu und BMW beenden Forschungsprojekt in China

Ein hochautomatisierter BMW am Standort der BMW Forschung und Technik GmbH in München
Ein hochautomatisierter BMW am Standort der BMW Forschung und Technik GmbH in München (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der chinesische Internetkonzern Baidu hat seine Kooperation mit BMW beendet. Grund sind unterschiedliche Vorstellungen zur Entwicklung autonomer Autos.

Der chinesische Internetkonzern und Google-Konkurrent Baidu setzt bei der Entwicklung autonomer Autos nicht mehr auf die Kooperation mit dem deutschen Autohersteller BMW. Die beiden Firmen hätten ihr gemeinsames Forschungsprojekt beendet, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Vertreter beider Firmen. Baidu sei nun auf der Suche nach einem globalen Forschungspartner. In den USA würden für Tests bereits Modelle des Ford Lincoln eingesetzt.

Anzeige

Im September 2014 hatte Reuters berichtet, dass BMW mit Baidu in China kooperiere und hochauflösendes Kartenmaterial des Internetkonzerns für seine Testfahrzeuge nutzen wolle. Die Versuchsfahrzeuge sollten auf Stadtautobahnen in Peking und Schanghai erprobt werden, hieß es damals.

BMW will weiter Baidus Karten nutzen

Grund für das Ende der Kooperation seien unterschiedliche Auffassungen über die künftigen Forschungsziele, sagte BMWs China-Chef Olaf Kastner laut Reuters auf der Guangzhow-Autoausstellung. "Wir haben festgestellt, dass die Entwicklungsgeschwindigkeit und die Ideen der beiden Unternehmen ein bisschen anders sind", sagte Kastner. Baidu und BMW hatten bislang gemeinsam Methoden für ein autonomes Überholen von Autos entwickelt. Allerdings wollen beide Firmen ihre Zusammenarbeit nicht komplett beenden. Dies betreffe vor allem die Nutzung hochpräziser Karten, sagte Kastner.

Baidu kooperiert inzwischen auch mit den chinesischen Autoherstellern Chery und Baic Motor. Auf einer Internetkonferenz im chinesischen Wuzhen führte Baidu bereits Testfahrzeuge vor. Dort sagte Baidus Entwicklungschef für autonomes Fahren, Wang Jing, er sei bereits im Gespräch mit zahlreichen weiteren potenziellen Partnern. Laut Reuters will Baidu bereits 2018 im kleinen Rahmen autonome Autos auf den Markt bringen. Im größeren Umfang sei dies für 2021 geplant.

BMW will im Jahr 2021 ein selbstfahrendes Auto präsentieren. Mit dem weltgrößten Chiphersteller Intel und dem israelischen Sensorspezialisten Mobileye als Partner will der Autokonzern die notwendige Technik entwickeln. Dazu will der Konzern im Großraum München ein Entwicklungszentrum mit rund 2.000 Mitarbeitern aufbauen.


eye home zur Startseite
Schattenwerk 21. Nov 2016

Oder BMW sieht mit welchen "Frickelansätzen" man in China zufrieden ist und kann sich...

chewbacca0815 21. Nov 2016

Wie Du schön sehen kannst, ist es wie üblich wieder nur ein kleiner Bruchteil des...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. kubus IT GbR, Dresden
  3. über Ratbacher GmbH, Würzburg
  4. Hochschule Esslingen, Esslingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 509,85€
  2. 17,99€ statt 29,99€
  3. 179,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Extremistische Inhalte

    Google hat weiter Probleme mit Werbeplatzierungen

  2. SpaceX

    Für eine Raketenstufe geht es zurück ins Weltall

  3. Ashes of the Singularity

    Patch sorgt auf Ryzen-Chips für 20 Prozent mehr Leistung

  4. Thimbleweed Park im Test

    Mord im Pixelparadies

  5. Bundesgerichtshof

    Eltern müssen bei illegalem Filesharing ihre Kinder verraten

  6. Gesetz beschlossen

    Computer dürfen das Lenkrad übernehmen

  7. Neue Bildersuche

    Fotografenvereinigung Freelens klagt gegen Google

  8. FTTB

    Unitymedia baut zwei Gemeinden mit Glasfaser aus

  9. Hashfunktion

    Der schwierige Abschied von SHA-1

  10. Cyberangriff auf Bundestag

    BSI beschwichtigt und warnt vor schädlichen Werbebannern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vikings im Kurztest: Tiefgekühlt kämpfen
Vikings im Kurztest
Tiefgekühlt kämpfen
  1. Future Unfolding im Test Adventure allein im Wald
  2. Nier Automata im Test Stilvolle Action mit Überraschungen
  3. Nioh im Test Brutal schwierige Samurai-Action

Logitech UE Wonderboom im Hands on: Der Lautsprecher, der im Wasser schwimmt
Logitech UE Wonderboom im Hands on
Der Lautsprecher, der im Wasser schwimmt
  1. Playbase im Hands on Sonos bringt kraftvolles Lautsprechersystem fürs Heimkino
  2. Mikrosystem Usound baut Mems-Lautsprecher für Kopfhörer
  3. Automute Stummschalten beim Ausstöpseln der Kopfhörer

Forensik Challenge: Lust auf eine Cyber-Stelle beim BND? Golem.de hilft!
Forensik Challenge
Lust auf eine Cyber-Stelle beim BND? Golem.de hilft!
  1. Reporter ohne Grenzen Verfassungsklage gegen BND-Überwachung eingereicht
  2. Selektorenaffäre BND soll ausländische Journalisten ausspioniert haben
  3. Ex-Verfassungsgerichtspräsident Papier Die Politik stellt sich beim BND-Gesetz taub

  1. Drei zuviel

    Shismar | 22:14

  2. Re: Angehörige belasten

    ha00x7 | 22:12

  3. Re: Git ungleich Securityprodukt

    twothe | 22:10

  4. Re: "zu wenige Fahrer"

    misfit | 22:09

  5. Re: Liebe Golem-Autoren,

    Thaodan | 22:04


  1. 19:00

  2. 18:40

  3. 18:20

  4. 18:00

  5. 17:08

  6. 16:49

  7. 15:55

  8. 15:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel