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Comma One: Geohot-Nachrüstsatz für autonomes Fahren kommt nicht

Teslas Autopilot bekommt vorerst keine Konkurrenz: Der Hacker Geohot hat angekündigt, sein System für autonomes Fahren einzustellen. Grund soll ein Schreiben der National Highway Traffic Safety Administration mit kritischen Fragen zur Sicherheit sein.

Artikel veröffentlicht am ,
George Hotz präsentiert Comma One
George Hotz präsentiert Comma One (Bild: David Paul Morris/Bloomberg via Getty Images)

Der Gründer des Startups Comma.ai, George Hotz, wird seinen Nachrüstsatz für autonomes Fahren nicht veröffentlichen. Hotz, auch bekannt als Hacker Geohot, wollte mit dem 1.000 US-Dollar teuren System Comma One eine einfache und günstige Möglichkeit bieten, bei bestehenden Fahrzeugen automatisierte Funktionen nachzurüsten.

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Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), eine US-Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit, hatte Hotz einen Brief mit Fragen zur Sicherheit des Systems geschrieben. Die Behörde verfügte aber nicht, die Nachrüstlösung vom Markt zu nehmen. Hotz wurde nur gebeten, die Auslieferung auszusetzen und einige Informationen zum System zu liefern. Sollte Comma.ai bis zum 10. November nicht reagieren, drohen dem Unternehmen Strafen von bis zu 21.000 US-Dollar pro Tag.

Das System von Comma.ai ist ein grüner Kasten, der anstelle des Rückspiegels installiert werden muss. In der Box befindet sich neben der Kamera ein Computer, der das Auto steuern soll. Details nannte Hotz bisher nicht. Der Prototyp des Systems lief ihm zufolge mit Ubuntu-Linux. Das System greift auf die Kameras und das Radar zu, die bereits im Auto vorhanden sind. Außerdem nutzt es die Aktoren des Fahrzeugs.

Die Fragen der Behörde reichen von der Installation über den Betrieb bis hin zu Sicherheitsmaßnahmen des Herstellers bei Fehlfunktionen. Dies scheint der Auslöser gewesen zu sein, das System in den USA nicht mehr anzubieten. Hotz schreibt auf Twitter, dass Comma.ai künftig andere Produkte und Märkte angehen werde. Ob sein Gruß aus der Sonderwirtschaftszone Shenzhen in China so zu verstehen ist, dass Hotz sein System künftig in China verkaufen wolle, bleibt offen.

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Atalanttore 04. Nov 2016

Das George Hotz darauf nicht vorbereitet war, trübt ein wenig das Bild dieses...

Ipa 31. Okt 2016

... Shenzhen in China so zu verstehen ist, dass Hotz sein System künftig in China...

flow77 31. Okt 2016

Irgenwie waren dir Vorankündigungen doch sehr überheblich von Hotz kommuniziert. Alles...

Schattenwerk 31. Okt 2016

Im englischen schreibt man dann eigentlich nur: "tbd" ;)

chewbacca0815 31. Okt 2016

Ja, korrekt! War mein Fehler, mich falsch auszudrücken. Mit "unterschreiben" meinte ich...


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