Anga Com Die Bürokratie bei der Breitbandförderung sei so kompliziert, dass die Bürgermeister und Landräte einfach überfordert sind, sagt NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart. Er beschreibt, wie erschreckend das im Detail abläuft.
Anga Com Die Telekom hat sich die Kabelnetze als neuen Hauptgegner ausgesucht. Auf der Kabelnetzbetreibermesse Anga Com wagt der Vectoringkonzern einen weiteren Angriff.
Die Probleme bei der Fördervergabe für den Breitbandausbau wischt Tim Brauckmüller vom Breitbandbüro des Bundes weg. Auch beim Hausbau werde nicht sofort gezahlt. Die Probleme liegen woanders.
Es gibt viele Studien zu FTTH/B in Deutschland und zur Akzeptanz beim Nutzer. Die Bundesnetzagentur beklagt in ihrem Jahresbericht erneut die niedrige Take-up-Rate. Doch ist sie beim Vectoring wirklich besser?
Nach der Telekom hat auch Vodafone einen Ausbau der Gewerbegebiete in Bayreuth mit Glasfaser angekündigt. Jetzt beginnt parallel die Nachfragebündelung.
Auf EU-Ebene könnten Regulierungsferien für die Telekom und neue Verpflichtungen für die Stadtnetzbetreiber beschlossen werden. Dagegen wehren sich mehrere Verbände. Sie wollen aber, dass die Telekom auch Glasfaser ausbauen kann.
Laut Firmenchef Uwe Nickl wird die Quote von 40 Prozent Kundennachfrage, die die Deutsche Glasfaser zur Voraussetzung für den Ausbau macht, meist schnell erreicht. Im weiteren Verlauf steige die Kundenzahl von Deutsche Glasfaser dann verlässlich.
Die Telekom jagt Vodafone beim Glasfaserausbau hinterher, was Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter als Verschwendung kritisiert. Er lobt die hohen Datenraten künftiger Kabelnetze und wird dafür von der Bundesnetzagentur angegriffen.
Die Festlegung auf Gigabit-Netze in der neuen Bundesregierung ist nicht leicht gewesen. Das Ziel im Koalitionsvertrag einer deutschen Führungsrolle zu "5G sei nicht einfach zu erreichen", mahnt die neue CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer.
Für die Telekom ist die Zusammenarbeit bei Glasfaser mit anderen Netzbetreibern nicht einfach. Kooperationschef Johannes Pruchnow spricht offen über die Probleme.
Einen schnellen Ausbau des Supernetzes 5G durch beschleunigte Frequenzvergabe will die Bundesregierung. Doch dafür sollen die Betreiber ein flächendeckendes Netz bieten, was diese nicht wollen.
Laut dem künftigen Kanzleramtschef Helge Braun sollen künftig nur noch reine Glasfaser-Ausbauprojekte förderfähig sein - und ausdrücklich keine Fördergelder mehr für den Breitbandausbau mit kupferbasierten Übergangstechnologien wie VDSL (Super-) Vectoring ausgegeben werden.
Förderprojekte, die teilweise noch auf Kupfer basieren, sollen auf echte Glasfaser hochgestuft werden. Daran arbeitet die neue Bundesregierung nach viel Kritik in den Medien und von den Verbänden.
Die mögliche große Koalition hat ihren Rahmenplan für die laufende Legislaturperiode fertig und will damit den Weg in die Gigabit-Gesellschaft "mit höchster Priorität" gestalten. Branchenverbände reagieren verhalten auf die Ergebnisse.
Der Chef der Bundesnetzagentur wendet sich gegen die Extrempositionen von Telekom auf der einen und Vodafone auf der anderen Seite im Streit um Regulierung von Glasfaser.
Beim Ausbau von FTTH/B sollte die Telekom keine völlige Freiheit von der Regulierung erhalten. Dies könne negative Auswirkungen auf das Preis-Leistungs-Verhältnis der Internetanschlüsse der Verbraucher haben.
Das Land Sachsen übernimmt den Eigenanteil, den die Kommunen bisher trotz Breitbandförderung des Bundes noch zahlen müssen. Das Geld soll nur in reine Glasfaser-Projekte gehen. Doch selbst bis 2025 will man nur 100 MBit/s flächendeckend erreichen.
Bevor neue Förderprogramme durch die künftige Bundesregierung aufgelegt werden, muss sichergestellt werden, dass die Mittel aus dem laufenden Programm auch tatsächlich in konkreten Ausbauprojekten umgesetzt werden. Das forderte der Breko nach einer Ankündigung des Bundesverkehrsministeriums.
Zuerst hatten alle Netzbetreiber geklagt, dass die EU-Roaming-Freiheit ihnen schaden würde. Nun will keiner konkrete Angaben dazu machen, wie das Datenvolumen im EU-Ausland gestiegen ist.
Die großen Netzbetreiber nutzen das Diginetz aus, um bei der Bundesnetzagentur Open-Access-Netz zu verhindern und eigene Glasfaser zu verlegen. Die kommunalen Unternehmen können so nicht mehr wirtschaftlich Glasfaser ausbauen.
Die neue Glasfaser-Handelsplattform ermöglicht es, Glasfaseranschlüsse in ein bundesweites Angebot aufzunehmen. Die Nachfrage sollte steigen, und damit auch endlich der Ausbau.
Internetzugänge mit höheren Datenraten von mindestens 50 MBit/s sind in Deutschland stark angestiegen. Auch die Datennutzung nimmt im Festnetz massiv zu. Die Telekom plant wohl etwas Großes zu FTTH.
Während Telekom-Konkurrenten 33,1 Prozent ihrer Glasfaseranschlüsse auch wirklich verkaufen können, sieht das beim Festnetzmarktführer nicht so gut aus. Doch die Studie beruht auf Recherchen, nicht auf Angaben der Telekom.
Ein lokaler Netzbetreiber baut Gewerbegebiete mit Glasfaser aus. Jetzt sind schon 100 am Netz von Envia Tel, das regionalen Stadtwerken und der RWE-Tochter Innogy gehört.
1&1 hat einen neuen Partner gewonnen und wird in Zukunft 500 MBit/s in einem Stadtgebiet vermarkten. Das stärkt die Firmen, die echte Glasfaser ausbauen.
Reden die Netzbetreiber nicht öffentlich, ist die Bereitschaft hoch, beim Glasfaserausbau zusammenzuarbeiten. Der Chef der Bundesnetzagentur sprach am Mittwochabend in Berlin relativ offen zum Thema Gigabit, und betonte, er habe genug von Balkonreden.
Die Verbände der Netzbetreiber in Deutschland erwarten von der Telekom keinen freiwilligen Ausbau von FTTH/B. Die Telekom betont weiter, Glasfaser sei zu teuer, es gebe keine Nachfrage und keine ausreichende Tiefbaukapazität.
Die Förderprogramme des Bundes zum Breitbandausbau werden nur langsam abgerufen. Von den im Jahr 2015 bewilligten Millionen ist noch kein Cent bei den Kommunen angekommen.
Drei Provider dürfen nun auch in Fördergebieten Vectoring-Produkte anbieten. Die EU-Kommission ist mit den Ersatzprodukten für die letzte Meile zufrieden.
Bald verlässt er die Telekom, doch er bleibt auf Linie: Niek Jan van Damme findet FTTH einfach zu teuer. Und er betont, dem Kunden sei es völlig egal, woher seine Datengeschwindigkeit komme.
Die Telekom hat 622.000 Haushalte mehr mit FTTC/Vectoring und einige davon mit FTTH angeschlossen. Der Konzerngewinn wuchs um rund 40 Prozent auf 874 Millionen Euro.
Die Telekom hat begonnen, ihren Kunden zu kündigen, wenn andere Unternehmen VDSL2-Vectoring im Nahbereich ausbauen. Bei 250.000 Haushalten, die von alternativen Betreibern Vectoring erhalten, dürfte das erst der Anfang sein.
Trotz der faktischen Aussetzung der Vorratsdatenspeicherung durch die Bundesnetzagentur sind die Provider noch nicht zufrieden. Die Deutsche Telekom will daher einen weiteren Gerichtsbeschluss erzwingen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Seehofer sind sich einig: Der flächendeckende Ausbau von modernsten Glasfasernetzen soll bis zum Jahr 2025 realisiert sein.
Die SPD hat sich auf Gigabit-Netze für 90 Prozent aller Gebäude festgelegt, 5G soll mit Glasfaser angebunden werden. Die CDU will das in erster Linie für die Wirtschaft.
Zwei Bundesländer wollen den Glasfaserausbau voranbringen. Doch der Digitalgipfel der Bundesregierung leistet sich neben einem Bekenntnis zur Glasfaser immer noch die Auffassung, dass auch Kupferdoppelader einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Anforderungen der Gigabit-Gesellschaft leistet.
In Chemnitz kommen die Telekom und Eins Energie laut einem Bericht nicht gegen die Konkurrenz an. Dort ist die Nachfrage für FTTH seit 2012 zu gering, weil die Kunden TV-Kabelnetz von Tele Columbus haben.
Die Deutsche Telekom findet es unverständlich, dass sie trotz ihres Beitrags zum Breitbandausbau nun auch noch deutlich mehr Kompensationen an Wettbewerber zahlen muss. Diese würden "teilweise nicht investieren" und deren "Alt-Technik" sei "längst abgeschrieben."
Die Bundesregierung vergibt fleißig Förderbescheide für den Breitbandausbau. Trotz einer starken Dynamik fehlt noch ein großer Anteil an einer flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet.
Die Bundesnetzagentur gibt zu, dass der Ausbau von Glasfaser-Anschlüssen in Deutschland "nur langsam vorankommt". Jetzt soll eine weitere Lockerung der Regulierung helfen. Die Wettbewerber sind dagegen.
Überraschend ist die Deutsche Telekom, gemessen an der Kundenzahl für FTTH (Fiber To The Home) und Fiber To The Building (FTTB), immerhin Zweiter. 515.000 Haushalte werden von dem Konzern versorgt.
Kein vorläufiger Rechtsschutz vor dem Zombie-Gesetz Vorratsdatenspeicherung: Die Firma Spacenet und der Verband Eco sind vorläufig mit einer Klage gescheitert. Auch andere Verbände sehen die Vorratsdatenspeicherung als Bedrohung und immensen Kostenfaktor an.