Deutschland: Telekom hat 8,2 Millionen Vectoring-Anschlüsse

Die Telekom hat 622.000 Haushalte mehr mit FTTC/Vectoring und einige davon mit FTTH angeschlossen. Der Konzerngewinn wuchs um rund 40 Prozent auf 874 Millionen Euro.

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Netzaus der Telekom
Netzaus der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Telekom hat in Deutschland die Zahl ihrer FTTC-/Vectoring-Zugänge im zweiten Geschäftsquartal stark steigern können. Das gab das Unternehmen am 3. August 2017 bekannt. Die Zahl der Kundenhaushalte, die über FTTC und FTTH ans Netz angebunden sind, stieg im Berichtsquartal um 622.000 auf 8,2 Millionen.

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Im zweiten Quartal 2016 hatte die Steigerung bei knapp 580.000 gelegen. Angaben zur Anzahl ihrer echten Glasfaseranschlüsse macht die Telekom traditionell nicht. Hier gibt es nur Schätzungen: Die Gesamtzahl der FTTB/H-Anschlüsse in Deutschland lag laut Angaben des VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten) zum Jahresende 2016 bei knapp 2,7 Millionen. Tatsächlich gebucht waren 791.000, davon 707.000 bei den Wettbewerbern, 84.000 bei der Telekom.

Die Zahl der Kunden, die eines der Magenta-Eins-Bündelprodukte aus Festnetz und Mobilfunk nutzen, stieg im zweiten Quartal auf fast 3,4 Millionen. Im Jahresvergleich entspricht das einem Zuwachs von mehr als 900.000 Kunden. Zum Ende des zweiten Quartals überschritt die Zahl der Entertain-Kunden die Drei-Millionen-Grenze.

T-Mobile US sorgt für bessere Prognose

Im deutschen Mobilfunkmarkt verzeichnete die Telekom im zweiten Quartal ein leichtes Wachstum bei den Serviceumsätzen um 0,8 Prozent. 228.000 neue Vertragskunden unter eigenen Marken vergrößerten außerdem die Kundenzahl deutlich. Im Mobilfunk sowie im Festnetz ging insgesamt die Zahl der Kunden aber zurück. Das im Mobilfunk genutzte Datenvolumen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 61 Prozent. "Im Festnetz ist das eine regulatorisch seit 20 Jahren gewollte Entwicklung und nun wirklich nichts neues. Im Mobilfunk ist die Kundenzahl wegen der regelmäßigen Ausbuchungen in manchen Kundensegmenten seit Jahren keine aussagekräftige Kennziffer mehr. Hier sind die mobilen Serviceumsätze wichtig. Da sind wir der einzige der drei großen Anbieter mit Wachstum",sagte Telekom-Sprecher Andreas Fuchs Golem.de auf Anfrage.

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Im zweiten Quartal 2017 erzielte die Telekom in Deutschland einen Umsatz von 5,4 Milliarden Euro, ein Plus von 0,6 Prozent. Der Gesamtumsatz des Konzerns betrug zwischen April und Ende Juni 18,9 Milliarden Euro, ein Plus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn wuchs um rund 40 Prozent auf 874 Millionen Euro. Wegen der Ausgaben für US-Mobilfunklizenzen in Höhe von rund 8 Milliarden Dollar stiegen Ende Juni die Nettofinanzschulden des Konzerns um 5 Milliarden US-Dollar auf rund 55 Milliarden US-Dollar. Die Prognose für den operativen Gewinn EBITDA (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) hob die Telekom wegen T-Mobile US um 100 Millionen Euro auf 22,3 Milliarden an.

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