Abo
  • Services:

Breko: Handelsplattform ermöglicht bundesweites FTTH-Angebot

Die neue Glasfaser-Handelsplattform ermöglicht es, Glasfaseranschlüsse in ein bundesweites Angebot aufzunehmen. Die Nachfrage sollte steigen, und damit auch endlich der Ausbau.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Knoten beim FTTH-Ausbau soll platzen.
Der Knoten beim FTTH-Ausbau soll platzen. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) hat seine Handelsplattform für Glasfaseranschlüsse gestartet. Das gab die Branchenorganisation am 8. November 2017 bekannt. Die neue Handelsplattform soll es lokalen Netzbetreibern leichter ermöglichen, ihre Netze großen, überregionalen Nachfragern anzubieten. So soll sich Fiber To The Home (FTTH) schneller rechnen und verbreiten.

Stellenmarkt
  1. DIEBOLD NIXDORF, Paderborn
  2. TÜV SÜD Gruppe, München

Ursprünglich war geplant, dass erste Glasfaseranschlüsse auf der neuen Plattform voraussichtlich im Frühherbst vermarktet werden können. Wegen umfangreichen Abstimmungsprozessen und Vertragsverhandlungen mit den IT-Dienstleistern kam es zu einer Verzögerung.

"Unsere Open-Access-Branchenlösung steht allen Netzbetreibern unabhängig von einer Verbandsmitgliedschaft offen", erläuterte Jürgen Magull, Geschäftsführer der Breko Einkaufsgemeinschaft.

FTTH-Nachfrage weiter voranbringen

Die technische Plattform wird dabei von dem Netzbetreiber 1&1 Versatel und Vitroconnect bereitgestellt. Die Breko Handelsplattform nutzt die Standards und Schnittstellen WITA und S/PRI und will so die Transaktionskosten für die Vermarktung von Glasfaseranschlüssen senken.

"Mit der Umsetzung geförderter Glasfaserprojekte - allein im Bundesförderprogramm Breitband wurden bislang 535 Förderbescheide übergeben - gewinnen Open-Access-Geschäftsmodelle immer mehr an Bedeutung. Denn Netzbetreiber, die Glasfasernetze im Rahmen von Förderprojekten ausrollen, sind dazu verpflichtet, ihre Netze für andere Nachfrager zu öffnen", sagte Breko-Geschäftsführer Stephan Albers.

Der Telekommunikationsexperte und ehemalige Chef des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikation (WIK), Karl-Heinz Neumann, erklärte: "Auf Basis der Handelsplattform wird es möglich, Glasfaseranschlüsse in ein bundesweites Produktportfolio aufzunehmen. Dies wird die Nachfrage weiter voranbringen und noch mehr Bürgerinnen und Bürger werden fragen, warum sie selbst mangels Verfügbarkeit von Netzen noch keinen Glasfaseranschluss erhalten können."

Die Zahl der Haushalte, denen ein echter Glasfaseranschluss (FTTB/FTTH) angeboten wird, wächst bis Ende 2017 um mehr als 20 Prozent auf 3,1 Millionen. Das gab der VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten) im Oktober 2017 bekannt. Die aktiv genutzten Glasfaseranschlüsse bis zum Gebäude des Endkunden steigen laut Studie auf 880.000 - dies entspricht einem Plus von fast 17 Prozent.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  2. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

bombinho 23. Nov 2017

Da haben wir ja mittlerweile herausbekommen, dass die Telekom eine sehr aehnliche Quote...

M.P. 09. Nov 2017

Ich wundere mich etwas über diese Angaben. Das Breitbandkabel vor unserem Haus liegt seit...

Paule 09. Nov 2017

Dafür gibt es dort bestimmt Kabel und Vectoring? Und deswegen halt derzeit noch zu wenig...


Folgen Sie uns
       


Wacom Intuos im Test

Das Wacom Intuos ist klein und kompakt - fast schon untypisch für Wacom-Geräte. Gerade angehende digitale Künstler freuen sich über die präzise Stifteingabe zu einem erschwinglichen Preis. Allerdings gibt es auch Nachteile - weniger Makrotasten und fehlende Touch-Eingabe gehören dazu.

Wacom Intuos im Test Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  2. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung
  3. Hades Canyon Intel bringt NUC mit dedizierter GPU

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    •  /