FTTH: Deutsche Glasfaser erreicht fast immer die Ausbauquote
Die Deutsche Glasfaser erreicht fast immer bereits im ersten Schritt der Interessennachfrage eine Kundenbeteiligung von mindestens 40 Prozent aller Haushalte und Unternehmen im Ausbaugebiet. Das sagte Unternehmenschef Uwe Nickl im Gespräch mit dem Magazin Cable Vision Europe(öffnet im neuen Fenster). "Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt uns, dass diese Quote insbesondere im ländlichen Raum im weiteren Verlauf zuverlässig und deutlich steigt."
Das Unternehmen baut sein FTTH-Netz nur auf, wenn die Quote von 40 Prozent in einem Ort erreicht wird. Deutsche Glasfaser, eine Tochtergesellschaft des niederländischen Bauinvestmentkonzerns Reggeborgh, hatte im Juli 2015 mitgeteilt, dass das Private-Equity-Unternehmen KKR mit Hauptsitz in New York die Mehrheit an der Firma übernehmen werde. Reggeborgh bleibe aber bei Deutsche Glasfaser engagiert.
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Nickl sagte auf der VATM-Festveranstaltung am 21. März 2018 in Berlin: "Man braucht tiefe Taschen für diesen Ausbau, der zusammen unserem Partner KKR vorangetrieben wird." Ein Problem dabei seien die Baupreise, die allein in den letzten sechs Monaten um 20 Prozent gestiegen seien.
Deutsche Glasfaser biete Infrastrukturinvestoren wie zum Beispiel Versicherungen und Pensionsfonds Gelegenheit, langfristig Kapital nutzbringend anzulegen. "Diese volkswirtschaftlich sinnvollen langfristigen Anlagemöglichkeiten können jedoch durch staatliche Subventionen verdrängt werden, wenn ohne Maß Fördergelder für den Breitbandausbau zur Verfügung gestellt werden", sagte Nickl Cable Vision Europe.
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