VATM: Trenching im "Ausland seit Jahren erfolgreich erprobt"

Ein großer Verband der Telekombranche hält die neue Grundsatzdebatte um Glasfaser-Trenching für "wenig hilfreich".

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Nano-Trenching im Querschnitt
Nano-Trenching im Querschnitt (Bild: Vodafone Deutschland)

Der Chef des Branchenverbands VATM hat die neue Diskussion um alternative Verlegemethoden wie Trenching von Glasfaser als "wenig hilfreich" bezeichnet. "Neue, aber seit Jahren im Ausland erfolgreich erprobte Verlegemethoden mögen für viele - gerade kleine Bauämter in Deutschland - ungewohnt sein. Wenn es richtig gemacht wird, ist das Risiko von Spätfolgen aber nicht größer als bei konventionellen Baumaßnahmen", sagte Jürgen Grützner Golem.de auf Anfrage.

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Wochenlange Baustellen könnte man sich flächendeckend in Deutschland nicht leisten. Auch das vor wenigen Wochen beschlossene neue Telekommunikationsgesetz sehe "neue Verlegeverfahren als neuen Standard vor. Wenn wir schnell Gigabit wollen, müssen wir das Neue richtig machen - und nicht Angst machen", betonte Grützner.

Der Verband kleiner und mittelständischer Kabelnetzbetreiber FRK (Fachverband Rundfunk- und Breitbandkommunikation) hatte erklärt, dass Kommunen die Haftung für Schäden an getrenchter Glasfaser tragen müssten, wenn diese bei Arbeiten an darunter liegender Versorgungsinfrastruktur beschädigt würde. Deshalb sei der Einsatz von Trenching ohne ausreichende Garantien durch den Netzbetreiber mit einem hohen Risiko behaftet.

Glasfaserröhrchen nur so tief wie nötig unter die Erde bringen

Laut Grützner ist für "eine schnelle Gigabitversorgung absolut unverzichtbar", dort, wo es angebracht sei, "keine 80 cm tiefen und entsprechend breite Gräben durch alle Straßen Deutschlands zu buddeln".

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Statt den Kommunen Angst vor angeblichen Folgeschäden zu machen, sei es wichtig, sie vor Schäden zu bewahren. "Unkenntnis, mangelhafte oder völlig fehlende Dokumentation auf kommunaler Ebene über bereits verlegte Leitungen im Boden sind der Hauptgrund für Probleme in wenigen Einzelfällen. Qualitätssicherung und Planung, um möglichst sinnvoll neben anderen Versorgungsleitungen zu verlegen, müssen das Ziel sein", sagte Grützner, zu dessen Verband der Anbieter von Telekommunitations- und Mehrwertdienste auch Vodafone gehört. Weitere einflussreiche Mitglieder sind 1&1 (United Internet), Freenet, Telefónica und Pyur (Tele Columbus).

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Vodafone hatte kürzlich angekündigt, in Dresden sein Festnetz mit Nano-Trenching auszubauen. Mit Nano-Trenching wird die Glasfaser mit einem Stufenschnitt nur 6 Zentimeter tief in die Asphaltdecke verlegt.

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