Breko: Bürger sollen 1.500 Euro Prämie für FTTH bekommen

Bürger und Unternehmen sollen bis zu 1.500 Euro Prämie für den Anschluss an Glasfaseranschlüsse bis ins Gebäude erhalten. Das hat der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) am 20. September 2017 gefordert(öffnet im neuen Fenster) . Ein Teil der Fördermittel sollte künftig darauf verwendet werden, Anreize für eine höhere Nachfrage nach zukunftssicheren Glasfaseranschlüssen bis direkt ins Gebäude zu schaffen.
Wer sich dafür entscheidet, sich an einem im Bau befindlichen Glasfasernetz zu beteiligen, soll die Förderung im Rahmen des künftigen Breitbandförderprogramms erhalten.
Breko-Geschäftsführer Stephan Albers sagte: "Mit der von uns vorgeschlagenen Zukunftsprämie für zukunftssichere Glasfaseranschlüsse wird die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft schneller gelingen." Deutschland brauche bis zum Jahr 2025 flächendeckend reine Glasfaseranschlüsse mit mindestens 1 GBit/s.
Die künftige Breitbandförderung der Bundesregierung müsse sich an diesem weitsichtigen Ziel orientieren und solle sich künftig nur auf die einzig zukunftssichere Technologie fokussieren, die Glasfaser, betonte Albers.
Die Gesamtzahl der FTTB/H-Anschlüsse in Deutschland lag laut Angaben des VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten) zum Jahresende 2016 bei knapp 2,7 Millionen. Tatsächlich gebucht waren 791.000, davon 707.000 bei den Wettbewerbern, 84.000 bei der Telekom.
"Es sind fast 700.000 Kunden zum Ende des Jahres" , sagte Niek Jan van Damme, Chef der Telekom Deutschland, am 1. September 2017 über FTTH-Kunden des Unternehmens. Die Telekom habe 445.000 km Glasfaser verlegt.



