Abo
  • Services:

Telekom: Vectoring-Vorleistungsprodukt war sehr aufwendig

Die neuen Vorleistungsprodukte der Telekom zum Vectoring kommen nicht von der Stange. Ein aktives Produkt zu einem passiven TAL-Substitut passiv zu machen, sei eine größere Herausforderungen gewesen, meint der Konzern.

Artikel veröffentlicht am ,
Vectoring-Technik von Huawei
Vectoring-Technik von Huawei (Bild: Deutsche Telekom)

Für die Deutsche Telekom sei es nicht einfach gewesen, das Layer-2-Bitstrom-Produkt aufzusetzen, das Bundesnetzagentur und EU-Kommission gefordert hatten. Das sagte Telekom-Sprecher Philipp Blank Golem.de auf Anfrage. "Das neue Vorleistungsprodukt so zu realisieren, war sehr aufwendig. Speziell die Anforderung der EU, ein eigentlich aktives Produkt zu einem TAL-Substitut - also passiv - zu machen, stellte uns vor größere Herausforderungen."

Stellenmarkt
  1. WEGMANN automotive GmbH & Co. KG, Veitshöchheim
  2. DEUTZ AG, Köln

Die Wettbewerbsbehörde hatte festgelegt, dass das Vectoring in Nahbereichen nicht aktiviert werden dürfe, ohne dass der virtuell entbündelte Zugang am Kabelverzweiger (KVz-VULA) und das BNG-Layer-2-Zugangsprodukt allgemein verfügbar sind. Der Layer-2-Bitstrom wird mit Ethernet im Netz der Telekom transportiert.

Konkurrenten beklagen höhere Preise

"Die neuen Entscheidungsentwürfe der Bundesnetzagentur zu den Vectoring-Vorleistungsprodukten, die den Unternehmen in den nächsten Jahren als Ersatz für den Verlust der Entbündelung der Teilnehmeranschlussleitung dienen sollen, bringen nicht die Qualität, die die Unternehmen und die Bürger brauchen. Und die Preise sind so hoch, dass sie im Markt nicht abgebildet werden können", sagte VATM-Präsident Martin Witt im Oktober 2016.

Allein schon die vorgesehene Entgelthöhe mit Aufschlägen von 80 Prozent auf die Kosten des aktuell genutzten TAL-Vorleistungsproduktes verfehle die Wettbewerbsvorgaben der EU-Kommission bei weitem. Dabei liege der Vorleistungspreis signifikant über den von der Bundesnetzagentur selbst hergeleiteten Produktpreisen inklusive einer bereits vorgesehenen angemessenen Gewinnmarge. Anbieter, die bisher die TAL zu einem Einkaufspreis von 10,02 Euro pro Leitung pro Monat beziehen konnten, sollen nun bis zu 18,56 Euro zahlen, obwohl sie keine entsprechenden Einsparungen realisieren können. Für die Unternehmen, die Bitstrom als Ersatzprodukt für die bislang genutzte TAL verwenden müssen, seien solche Preissteigerungen im Markt nicht kompensierbar, meinte Witt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 59,79€ inkl. Rabatt
  2. ab 399€

senf.dazu 24. Dez 2016

na toll: http://www.mittelbayerische.de/region/kelheim/19-millionen-euro-fliessen-in...

Heiko Wagner 23. Dez 2016

Hi, die im Teaserbild des Artikels gezeigte Technik ist ein Alcatel-Lucent, bzw. jetzt...


Folgen Sie uns
       


Motorola One angesehen (Ifa 2018)

Lenovo hat auf der Elektronikfachmesse Ifa 2018 sein neues Android-Smartphone Motorola One vorgestellt.

Motorola One angesehen (Ifa 2018) Video aufrufen
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /