
Die britische Regierung will Komponenten des chinesischen Ausrüsters Huawei beim 5G-Aufbau nur eingeschränkt zulassen. Das Bekanntwerden dieser Entscheidung kostet einen Minister nun den Job.

Zwar ging der Umsatz im ersten Quartal 2019 zurück und auch der Ausblick fällt verhalten aus, aber: Apple zahlt mindestens 4,5 Milliarden US-Dollar an Qualcomm und wird ab kommendem Jahr seine 5G-Modems bei Qualcomm kaufen. Mit Huawei laufen die Lizenzverhandlungen noch.

Bloomberg hat vier Wochen an einem Bericht recherchiert, in dem es um eine angebliche geheime Backdoor in Huaweis Festnetzausrüstung bei Vodafone geht. Vodafone hat den Bericht nun komplett dementiert. Es ging um einen vergessenen Telnet-Zugang.

Mit einer ganzen Reihe von Tricks lassen sich Mailprogramme dazu bringen, E-Mails scheinbar signiert anzuzeigen. Dabei wird aber nicht die Kryptographie angegriffen, sondern die Interpretation durch den Mailclient.

Es geht allen nur um das eine: Einen abstrakten Block im 3,6-GHz-Bereich. Seit Runde 109 der 5G-Frequenzauktion der Bundesnetzagentur ist das klar. Nun sind wir bei Runde 261.

Fernsehen über 5G wird in Bayern so erfolgreich getestet, dass der Leiter Verbreitung beim Bayerischen Rundfunk weitermachen will. 2030 werden die Frequenzen von DVB-T2 frei.

Einer der führenden Ingenieure bei Intel für 5G-Modems arbeitet seit einigen Wochen für Apple: Der Abgang von Umashankar Thyagarajan soll für das Ende des XMM 8160 für ein künftiges iPhones verantwortlich gewesen sein.

Eine Zeit lang standen Intel und Apple laut Medienberichten in Verhandlungen miteinander. Der Chiphersteller sollte das Modem für iPhones und iPads liefern. Stattdessen kommt Qualcomm ins Spiel. Derweil sucht Intel wohl einen Käufer für seine Mobilfunkmodemsparte.

Nintendos jährliches Investorbriefing zeigt: Der Nintendo 3DS ist für das Unternehmen praktisch tot, auch wenn die Japaner das nicht zugeben wollen. Es wird keine neuen Titel mehr geben - vermutlich um Platz für einen eventuellen Nachfolger zu schaffen.

Die ersten 5G-Dienste in den USA kommen offenbar bei den Kunden nur mäßig an. Verizon Communications hebt den Aufpreis für unbestimmte Zeit auf.

Das Netz der Telefónica Deutschland soll in zahlreichen Regionen mit zusätzlichen LTE-Frequenzen aufgerüstet werden, "um höhere Kapazitäten und Geschwindigkeiten bereitzustellen."

Vodafone hat in seinem Koaxialnetz die Umstellung auf 1 GBit/s im Download abgeschlossen. Weitere 110.000 Kabelhaushalte wurden ausgebaut.

Congstar überarbeitet seinen anpassbaren Prepaid-Tarif namens "Prepaid wie ich will". Das neue Tarifmodell ist weniger flexibel, die Laufzeit verkürzt sich, LTE gibt es weiterhin nicht und die kostenlose Messaging-Option verschwindet. Immerhin erhöht sich die Leistung des Tarifs zum Teil.

Nokia kann von der US-Kampagne gegen Huawei nicht profitieren, sondern verbucht einen unerwarteten Verlust. Investitionen seien erforderlich, erklärte Konzernchef Rajeev Suri.

Die Switch läuft weiterhin gut. Nintendo hat nach eigenen Angaben bislang fast 35 Millionen Einheiten verkauft. Für weiteren Absatz sollen neue Spiele wie Super Mario Maker 2 sorgen. Eine neue Version der Hybridkonsole soll zumindest demnächst nicht erscheinen.

Minister Scheuer hat am Donnerstag das "bislang größte Projekt im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau" gestartet. Es geht um Timmendorf auf der Insel Poel und rund 6.000 Kilometer Glasfaserleitungen.

Um Doppelausbau zu vermeiden, vermarkten die Telekom und der lokale Netzbetreiber VSE Net gegenseitig ihre Vectoringzugänge. Möglich wird das auch durch eine Verpflichtung zur Netzöffnung beim Projekt NGA-Netzausbau Saar.

Es muss nicht immer Slack sein. Das Startup Parity nutzt seit zwei Jahren den freien, offenen und verschlüsselten Team-Messenger Matrix - und zieht eine positive Bilanz. Auch wenn nicht immer alles rundläuft.
Von Moritz Tremmel

Die NSA empfiehlt dem Weißen Haus das Programm zur Sammlung von US-Telefondaten einzustellen. Die Nachteile würden überwiegen. Zuvor hatte der Geheimdienst immer wieder betont, wie wichtig das Programm zur Verhinderung von Terroranschlägen sei.

Der Bundesgerichtshof hat die Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegen die Freischaltung einer zweiten WLAN-Kennung auf den Kabelroutern von Unitymedia endgültig abgewiesen. Dies sei zulässig, wenn es keine Sicherheits- und Haftungsrisiken oder Mehrkosten mit sich bringe.

Der Vorschlag der Stadtnetzbetreiber, die realen Kosten der Deutschen Telekom für ihr Kupfernetz als Preis für die letzte Meile zugrunde zu legen, soll nicht gut für die Glasfaser sein. Das meint zumindest die Bundesnetzagentur.

Google braucht Seekabel für sein weltweites Cloud-Geschäft. Das Kabel Curie ist jetzt im chilenischen Hafen von Valparaiso angekommen.

Nach zwei Wochen ruhigen Bietens hat die Telefónica noch einmal versucht, aggressiv zu sein und 1&1 Drillisch attackiert. Ob das etwas bringt, wird von einem Experten bezweifelt.

Gewinn und Umsatz wachsen bei Huawei weiter. Für das Jahr 2019 erwartet der Konzern hohe Gewinne durch 5G-Technologie. 70.000 5G-Basisstationen sind nun ausgeliefert.

UMTS bei 2.100 MHz kann man in der Schweiz bald nicht mehr nutzen. Der Bereich geht per Refarming an effizientere 4G- und 5G-Technologien.

Mit 5G im Millimeterspektrum lassen sich nur kleine Bereiche in Städten ausleuchten. Für ein landesweites Netz geht es laut T-Mobile US darum, alle Frequenzbereiche für 5G zu nutzen.

Das Blade 15 Advanced nutzt Hexacore-CPUs und eine sehr leistungsstarke Grafikeinheit: In der Base-Version des Blade 15 steckt eine Geforce RTX 2060, im Advanced-Modell gleich eine Geforce RTX 2080 Max-Q.

Bisher stellen Hexacores das Limit dar, nun folgen Octacores: Intels etwas kryptisch benannte Coffee Lake Refresh H alias 9th Gen haben acht Kerne im 45-Watt-Format für Notebooks. Alle Modelle sind übertaktbar.

Eine Zeit, die viele junge Menschen nicht mehr kennen, endet: In Südbayern ist die letzte gelbe Telefonzelle Deutschlands abgebaut worden - zu wenig Umsatz bei zu hohen Kosten.

Beim Wechsel des Telekommunikationsanbieters sind Kunden oft vorübergehend offline. Eine höhere Entschädigung solle wirtschaftlichen Druck ausüben, damit Übergabeprozesse besser koordiniert und mehr Techniker eingestellt würden, schlagen die Grünen vor.

Eine ungeschützte Datenbank einer Android-App verrät die Zugangsdaten von zwei Millionen WLANs. Eigentlich sollten sich Nutzer der App nur unkompliziert mit öffentlichen Hotspots verbinden können, doch die Datenbank enthält auch die Zugangsdaten zu vielen privaten Wi-Fis.

Die US-Regierung legt im Handelsstreit mit China nach: Der US-Geheimdienst CIA wirft dem Netzausrüster Huawei vor, Finanzhilfen von der chinesischen Armee und dem Geheimdienst erhalten zu haben.

Der Glasfaser-Ausbau bis an die Straßenecke kostet 2.000 Euro pro Kunde, bis ins Haus sind rund 5.000 Euro fällig. Dennoch setzt Inexio verstärkt auf FTTH, auch wenn sich dem Kunden dafür nicht viel mehr berechnen lässt.

Volkswagen will mit 5G in der Produktion flexibel große Datenmenge in die Fahrzeuge einspielen. Campusnetze könnten auch zusammen mit Netzbetreibern laufen.

Eine große Konstellation aus kleinen Satelliten: Airbus arbeitet mit dem US-Unternehmen Oneweb am Satelliteninternet. Der Chef der Airbus-Raumfahrtsparte sieht zudem weitere Anwendungsmöglichkeiten für die Kleinsatelliten. Für die interessiert sich unter anderem die Darpa.

AVM hat die Arbeiten an FritzOS 7.10 für eine weitere Fritzbox abgeschlossen. Es handelt sich um ein älteres Gerät aus dem Jahr 2016, das von dem verbesserten Betriebssystem profitiert.

Kanzleramtsminister Helge Braun will das restliche 1 Prozent der Haushalte staatlich mit Mobilfunk-Masten versorgen. Doch laut Opposition geht es um den Versorgungsgrad der Fläche Deutschlands, der weit niedriger ist.

Vodafone beginnt beim 5G-Ausbau mit Rechenzentren. Die ersten vier sind bereits im Netz.

Das 5G-Netz von Swisscom ist an einigen Punkten live gegangen. Für die meisten Nutzer wird 5G Wide mit Re-Farming geboten, die Nutzung von LTE und 5G NR im gleichen Spektrum, ohne die 5G-Geschwindigkeit zu erreichen.

Aus dem US-Justizministerium wird der Kauf von Sprint durch T-Mobile US in Frage gestellt. Jetzt dürften Zugeständnisse der Netzbetreiber folgen.

Den Preis für die letzte Meile der Telekom auf Basis aktueller Tiefbau- und Kupferpreise zu berechnen, nennt der Breko absurd. Die realen Kosten seien eine sinnvolle Grundlage.

Einigung nach Streit um Lizenzen und Patente: Apple zahlt an Qualcomm und wird künftig wieder die Modems der Kalifornier in den eigenen iPhones verbauen. Großer Verlierer ist Intels Baseband-Sparte.

Geht 1&1 Drillisch bald das Budget aus? Seit vergangener Woche zeigt sich der neue Netzbetreiber zurückhaltender bei den Geboten, dennoch könnte die 5G-Auktion noch lange so weitergehen.

Google Fibers Plan, in einer Stadt FTTH mit extrem flachem Trenching zu verlegen, endet mit Schadensersatzzahlungen. Das Unternehmen schnitt Gräben von fünf Zentimetern Tiefe, die mit einer gummiartigen Flüssigkeit gefüllt wurden. Doch Shallow Trenching kam wieder an die Oberfläche.

Vodafone öffnet sein LTE-Netz für Freenet und seine Tochterfirmen. Es gehe dabei vor allem um Netzstabilität für die Nutzer, da das 3G-Netz immer mehr abgebaut werde, sagte ein Freenet-Sprecher.

Telefónica bringt ein neues Netzclub-Tarifportfolio. Das Besondere an Netzclub ist, dass Kunden Werbung bekommen und dafür entsprechende Gegenleistungen erhalten. Das neue kostenpflichtige Angebot wirkt nicht mehr zeitgemäß.

Die Drillisch-Marke Sim.de bietet neue Tarife an. Für 7 Euro im Monat gibt es einen vollwertigen Smartphone-Tarif. Alle Sim.de-Angebote sind mit einer Datenautomatik versehen, die aber abschaltbar ist.

Im Handelskieg zwischen den USA und China bekommt Ericsson Probleme. Die Niederlassung des Konzerns in Peking wurde durchsucht. Es geht um Patente für Smartphones auf dem Weg zu Geräten, die 3G, 4G und 5G beherschen.

Gigaset steigt mit einem ungewöhnlichen Modell in den Markt smarter Lautsprecher ein. Der L800HX verbindet die Funktionen eines Echo Connect mit einem DECT-fähigen Alexa-Lautsprecher.

Mit einer Killer-Netzwerkkarte und einem Modul bietet Rivet Networks eine spezielle WLAN-Lösung für Spieler. Als Standard kommt das neue Wifi 6 alias 802.11ax zum Einsatz. Zunächst wird die Intel-basierende Lösung in nur wenigen Produkten zu finden sein.