Telekom-Chef: "Noch nie hatten wir einen derartigen Vorsprung"

Trotz eines beschleunigten 5G-Ausbaus bei Vodafone meint der Telekom-Chef, weiter komfortabel in Führung zu liegen.

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Die Telekom stützt sich dabei auch auf eine neue Studie von opensignal
Die Telekom stützt sich dabei auch auf eine neue Studie von opensignal (Bild: Deutsche Telekom)

Deutsche-Telekom-Chef Tim Höttges sieht den Netzbetreiber bei 5G-Mobilfunk in Deutschland weiter eindeutig in Führung. "Ich war beim Start von 3G und bei 4G dabei und kann darum sagen: Noch nie hatten wir einen derartigen Vorsprung", sagte der Konzernchef am 12. November 2020 nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. "Wir liegen signifikant vorne, was die Abdeckung angeht."

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Höttges wurde dabei gefragt, ob die Telekom sich nach einer Ankündigung von Vodafone weiterhin als führend bei 5G sehe. Vodafone hatte am Donnerstag erklärt, an Standorten in rund 300 Städten und Gemeinden die 5G-Anlagen eingeschaltet zu haben. Firmenchef Hannes Ametsreiter erklärte: "Seit heute funken rund 3.000 5G-Antennen an mehr als 1.000 Standorten im Netz von Vodafone. Unsere Techniker aktivieren in den kommenden Wochen Tausende weitere 5G-Antennen." Die Telekom hat nach eigenen Angaben jedoch mehr als 30.000 5G-Antennen in Betrieb.

Mit dem Kauf von Spektrum von der Telefónica sei die Telekom sehr gut aufgestellt, betonte Höttges. Der Konzern hatte im Juni 2020 erklärt, vorzeitig 10 MHz des jetzigen 3G-Spektrums von dem Konkurrenten Telefónica erworben zu haben. Die Telekom erweiterte damit ihren 5G-Ausbau im 2,1-GHz-Band. Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland, sagte damals, mit 5G N1 seien Datenraten von "rund 225 MBit/s möglich" was aber weit entfernt von den 5G-Höchstwerten mit 1 GBit/s und mehr ist. Die Telekom nutzt dafür 15 Megahertz (MHz) im 2,1-GHz-Band für LTE und 5G. Davon stammen 5 MHz aus dem bisherigen 3G-Spektrum der Telekom und wurden umgewidmet (Refarming).

Telekom: 5G in den USA

In den 20 größten Metropolen würden 5G-Antennen im Frequenzbereich 3,6 GHz eingeschaltet. 5G in diesem Bereich erreicht hohe Datenübertragungsraten von bis zu 1 GBit/s und mehr und wird laut Unternehmensangaben vor allem an Standorten mit viel Publikumsverkehr eingesetzt.

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In den USA sieht Höttges die Telekom durch den Kauf von Sprint in "einer einzigartigen Spektrumposition. Wir haben jetzt schon die höchste Bevölkerungs- und Flächenabdeckung bei 5G in den USA." Sie sei doppelt so hoch wie die von AT&T und mehr als dreimal so hoch wie bei Verizon. Die Telekom ist auf dem US-amerikanischen Markt nach AT&T und Vodafone die Nummer 3 und strebt die Marktführerschaft an.

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