MBBF: Huawei kündigt Weiterentwicklung zu 5.5G an

Huawei hat auf seiner Hausmesse Vorschläge für eine Weiterentwicklung von 5G vorgelegt.

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David Wang, Huawei Executive Director, am 13. November 2020 auf dem Global Mobile Broadband Forum (MBBF) in Shanghai
David Wang, Huawei Executive Director, am 13. November 2020 auf dem Global Mobile Broadband Forum (MBBF) in Shanghai (Bild: Huawei)

5G müsse sich weiterentwickeln, hin zu 5.5G. Das sagte David Wang, Huawei Executive Director, am 13. November 2020 auf dem Global Mobile Broadband Forum (MBBF) in Schanghai. Er freue sich darauf, zusammen mit den Branchenpartnern 5.5G zu definieren.

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"5.5G ist unsere Vision für die Branche. Es ist eine Erweiterung der drei von der ITU definierten 5G-Standardszenarien - eMBB, mMTC und URLLC", erklärte Wang. Kernbestandteile seien Uplink Centric Broadband Communication (UCBC), Real-Time Broadband Communication (RTBC) und Harmonized Communication and Sensing.

Jede Mobilfunkgeneration herrsche etwa ein Jahrzehnt, bevor sie durch einen neuen Standard abgelöst werde. 5G wird laut Wang bis zum Jahr 2030 die wichtigste Mobilfunktechnologie sein und voraussichtlich bis 2040 in Betrieb bleiben. "Die Entwicklungsgeschichte von 2G, 3G und 4G in den vergangenen 30 Jahren zeigt, dass selbst innerhalb jeder Generation eine kontinuierliche Weiterentwicklung erforderlich ist, um das Potenzial der Technologie vollständig freizusetzen und die Entwicklung der Branche zu fördern", sagte Wang.

Die durchschnittliche Zugriffsgeschwindigkeit müsse von 120 MBit/s, die das heutige 4K-Video-Streaming unterstützt, auf 2 GBit/s für 16K-Video erhöht werden. "Darüber hinaus ist eine geringere Interaktionslatenz erforderlich. Die aktuellen 20 ms müssen auf 5 ms gesenkt werden. Um all diese Anforderungen zu erfüllen, muss sich 5G weiterentwickeln", betonte Wang. Mit Blick auf das Jahr 2030 würden Mobilfunknetze mehr als 100 Milliarden Verbindungen liefern, von denen die meisten von 5G übertragen würden.

Huawei: Bereich unter 100 GHz für 5.5G umstrukturieren

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Das Nutzungsmuster im Bereich unter 100 GHz müsse umstrukturiert werden, um den Wert des Spektrums zu maximieren. "Um die Vision der Branche zu verwirklichen, muss 5.5G bei Bedarf mehr Sub-100-GHz-Spektrum für die Vollband-Uplink- und -Downlink-Entkopplung und die Vollband-Trägeraggregation verwenden", erklärte Wang.

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Neuro-Chef 30. Nov 2020

Da besteht kein Widerspruch, denn gemeint war wohl die "Sichtverbindung".

Hanyoelo 14. Nov 2020

Ist es doch jetzt schon. Und die ganzen Boomer und Aluhutträger sind auch noch stolz drauf.

eigs 13. Nov 2020

Nein hat er nicht. Und deswegen willst du den FWA Nutzern keine hohen Bandbreiten bieten?

Bigfoo29 13. Nov 2020

Es ist spannend zu sehen, wie Huawei beweist, wie Marktwirtschaft funktioniert (und wie...



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