Daimler will seine Autos vernetzen, der Hardware-Hersteller Qualcomm hat die nötige Technik. Außerdem wollen die beiden bei Elektroautos zusammenarbeiten.
Berechnung statt Zufall: Das Projekt Astoria soll es Schnüfflern künftig schwerer machen, Nutzer im Tor-Netzwerk zu identifizieren. Ein neuer Algorithmus soll die sicherste Route durch das Anonymisierungsnetzwerk berechnen, statt diese dem Zufall zu überlassen.
Chemcam kann wieder fokussieren: Die wissenschaftliche Mannschaft des Instruments auf dem Marsrover Curiosity hat einen Software-Fehler korrigiert, der das Chemcam stark beeinträchtigt hatte.
GPS ist in Innenräumen unbrauchbar - doch wie kann dort trotzdem ein Navigationssystem funktionieren? Mit Licht, so die Antwort von Philips. Die Technik, die nun in einem Supermarkt eingebaut wurde, funktioniert mit gepulstem Licht aus LEDs, das die Smartphonekamera wie Morsecode lesen kann.
In der Übersicht für neue Tabs wird Firefox künftig auch personalisierte Werbung zeigen. Dafür wird die Browserchronik der Nutzer verwendet. Die Privatsphäre der Anwender soll aber durch viele Vorkehrungen gewahrt bleiben.
Snoop Dog? Rakim? Eminem? Der Computer rappt besser. Das behaupten Wissenschaftler aus Finnland. Sie haben einen Algorithmus entwickelt, der nach Angaben der Forscher besser reimt als die besten Rapper. Die erkennt der Algorithmus auch.
Uber schickt auf den Straßen der US-Metropole Pittsburgh bereits in einem Versuch Autos auf die Straße, die selbst steuern und die Straßen vermessen können. Ob daraus später einmal selbstfahrende Taxis entstehen, die die Kunden autonom zum Ziel bringen, ist nicht bekannt.
Aus unzähligen Filmen und Serien ist Hardware bekannt, sie sich selbst zerstören kann, um keine Spuren zu hinterlassen. US-Forscher haben nun tatsächlich Elektronik entwickelt, die sich vernichten kann. Per Funkbefehl setzt Hitze eine für die Hardware fatale Reaktion in Gang.
Das Auslagern des UI-Compositing ist im Firefox seit über drei Jahren in Entwicklung und steht mit Linux nun auf allen Plattformen bereit. Das verschafft dem Grafikteam des Browsers langfristig Vorteile und soll "aufregende" Neuerungen bringen.
Durch Optimierungen des Jit-Compilers ist Microsofts Edge-Browser in ausgesuchten Benchmarks teilweise mehr als doppelt so schnell wie der IE 11. Selbst im Vergleich zu Chrome und Firefox schneidet Edge nun erstaunlich gut ab.
Normale Quadcopter fliegen mit einer Akkuladung nicht einmal eine halbe Stunde, doch der Hycopter von Horizon Unmanned Systems soll sich bis zu vier Stunden in der Luft halten können. Die elektrische Energie gewinnt die Drohne mit Hilfe einer Brennstoffzelle aus Wasserstoff.
Verschlüsselte Verbindungen können durch eine Schwäche im TLS-Verfahren in vielen Fällen auf einen unsicheren Diffie-Hellman-Schlüsselaustausch mit 512 Bit reduziert werden. Forscher vermuten, dass eine Variante dieses Angriffs für das NSA-Programm Turmoil verantwortlich sein könnte.
Die aktuelle Chrome-Version 43 unterstützt eine Web-API für MIDI, die von vielen elektronischen Instrumenten genutzt werden kann. Zudem lassen sich Berechtigungen besser abfragen, und der Browser hilft beim Umstieg auf HTTPS.
Origami für Drohnen: Schweizer Forscher haben einen Quadrocopter entwickelt, dessen Arme für den Transport gefaltet werden. Vor dem Start entfaltet sich die Drohne automatisch.
Nach Hause fahren und die Heizung wärmt schon einmal vor - das soll durch die Anbindung des Autosteckmoduls Automation ganz einfach möglich sein. Bisher konnte das Modul nur Daten des Autos ans Smartphone weiterreichen, nun steuert es das Haus des Nutzers und speichert auf der Pebble-Uhr den Parkplatz.
In Apples Browser Safari lässt sich mit wenig Javascript eine andere URL anzeigen als die tatsächlich angesurfte. So könnten Benutzer unwissentlich auf eine Webseite mit Malware umgeleitet werden.
Filmemacher brauchen bessere Drohnen. Deshalb hat das Filmland Neuseeland einen Wettbewerb zur Verbesserung der unbemannten Fluggeräte ausgeschrieben, mit prominenter Unterstützung aus Hollywood.
Die Universität Washington und Google haben einen Algorithmus entwickelt, der aus Tausenden perspektivisch unterschiedlichen Fotos eine Zeitrafferaufnahme errechnet. Dank Stabilisierung und Perspektivkorrektur wirken die Aufnahmen wie von einem festen Standpunkt aufgenommen.
Googles Cardboard ist wahrscheinlich die unscheinbarste aller VR-Brillen - und die günstigste. Ein Jahr nach dem Start haben wir uns angeguckt, was für Apps es inzwischen dafür gibt.
Qualcomm will seinen Anteil am Internet of Things. Dafür wird nicht nur neue Hardware entwickelt, sondern auch umfassende APIs. Bastler könnte eine neue, leistungsfähige Entwicklerplatine interessieren, Musikfans sollten künftig auf das Allplay-Feature achten.
Einen Panzer ohne Besatzung will offenbar die russische Armee bauen. Der Armata T-14 soll zunächst ferngesteuert fahren und später vielleicht ganz autonom. Das soll die Besatzung schonen - könnte aber die Einsatzhemmschwelle senken.
Drohnen mit mehr als vier Rotoren sind zwar nichts Neues mehr, aber die LVL 1 soll über Kickstarter günstiger als viele gewöhnliche Quadcopter sein. Die Flugzeit soll bei bis zu 20 Minuten liegen. Auf eine kardanische Kameraaufhängung zum Ausgleich von ruppigen Flugmanövern kann verzichtet werden.
Googles autonome Autos sollen ab Sommer 2015 auch auf den normalen Straßen im kalifornischen Mountain View fahren. Fahrer, die notfalls eingreifen könnten, sind zwar noch an Bord, sollen in der Regel jedoch nur Passagiere sein.
Der RFC-Standard zu HTTP/2 ist von der IETF offiziell veröffentlicht worden. Die Protokollversion ist damit unveränderlich und kann künftig nur durch einen neuen Standard revidiert werden.
Die Programmiersprache Wolfram - auch Mathematica genannt - kann jetzt Bildinhalte erkennen: Über ein Web-Interface demonstriert Stephen Wolfram die Fähigkeiten des Algorithmus. Stellenweise sind die Ergebnisse noch recht ungenau - aber auf eine durchaus logische Art.
Intel schickt mehr Daten pro Sekunde durch Glasfasern, IBM hingegen bietet die höhere Reichweite. Die neuen Transceiver-Chips mit Silicon Photonics sind zudem deutlich günstiger in der Herstellung.
HTTP soll ausgemustert, Android sicherer werden, und es soll ein PGP-Plugin für Gmail geben: Google verstärkt seinen Einsatz im Bereich IT-Sicherheit enorm. Wir haben mit Googles IT-Sicherheitsexperten Stephan Somogyi darüber gesprochen.
Das umstrittene Web-DRM wird nun auch vom Firefox-Browser unterstützt, steht aber noch nicht allen Nutzern zur Verfügung. Außerdem wird endlich ein eigener Tab für die Einstellungen genutzt, was den Browser konsistenter macht. Das Team hat zudem weiter an WebRTC gearbeitet.
Kleiner als die meisten Mikrochips: Ein per holographischer Lithographie hergestellter Akku könnte künftig die Sensoren in Wearables oder medizinischen Geräten versorgen.
Bislang hat Google seine Datenbank Bigtable nur intern genutzt. Jetzt lässt sich Bigtable auch als Cloud-Dienst verwenden. Zuvor hatte Google seine Programmierschnittstelle zur Datenanalyse Cloud Dataflow für alle freigegeben.
Seit der Veröffentlichung von Mac OS X 10.10 berichten Anwender immer wieder von wackeligen Netzwerkverbindungen. Offenbar sind die Probleme dem Wechsel auf Discoveryd geschuldet - und bestehen weiterhin.
Das Buch ins Café bekommen: Amazons Lieferdrohnen sollen laut einem Patentantrag künftig Kunden die Ware auch an deren aktuellen Standort bringen. Die Drohnen sollen sich zudem gegenseitig über alles Mögliche informieren.
In der Blog-Software Wordpress ist erneut eine Cross-Site-Scripting-Sicherheitslücke gefunden worden. Ursache ist eine Beispieldatei eines Icon-Sets. Betroffen sind das Default-Theme Twenty Fifteen und das Jetpack-Plugin.
Eine Mahlzeit in 30 Sekunden: Das soll der Genie aus pulverisierten oder gefriergetrockneten Lebensmitteln und Wasser machen - ähnlich schnell wie die Replikatoren des Star-Trek-Universums.
Tesla will die kleinere Version des Model S schon im März 2016 vorführen. Das Model 3 soll 35.000 US-Dollar kosten. Zudem soll das SUV Model X im Sommer dieses Jahres ausgeliefert werden, bestätigte Elon Musk, der auch die erste Übernahme durch Tesla Motors ankündigte.
Eigentlich dürfen Piloten Drohnen nicht aus den Augen verlieren, doch in den USA gibt es nun ein Versuchsprogramm, bei dem das unter Auflagen erlaubt wird. Eine neue Smartphone-App soll zudem zeigen, wo Drohnen aufsteigen dürfen.
Es ist nur ein Experiment und soll es wahrscheinlich auch bleiben - dennoch zeigt die Javascript-Portierung des Python-Interpreters Pypy, was mit aktuellen Webtechniken möglich ist.
Ausgeruhter auf dem Highway: Daimler hat im US-Bundesstaat Nevada die Zulassung für zwei Lkw bekommen, die autonom fahren. Bei Tests in Deutschland hat sich gezeigt, dass Fahrer weniger ermüden, wenn sie sich anderweitig beschäftigen können, während der Lkw selbst fährt.
Im Dunkeln zu sehen ist ein Menschheitstraum, den moderne Technik auf zweierlei Weise erfüllen kann. Entweder wird das Restlicht verstärkt oder Wärmestrahlung sichtbar gemacht. Ein neues Nachtsichtgerät von BAE Systems kann beides, doch der militärische Einsatz hat seine Tücken.
Re:publica2015 Journalismus verschmilzt mit virtueller Realität: Die Emblematic Group versucht, den Zuschauer so nah an das Geschehen wie möglich zu führen - und schafft dafür eigens virtuelle Umgebungen.
Update Microsoft kann die Marke Skype in der EU nicht schützen lassen: Den Richtern zufolge klingt Skype wie Sky, und deshalb besteht Verwechslungsgefahr. Microsoft will gegen die Entscheidung Berufung einlegen.
Mit Version 4.5 des Tor Browser Bundles erhalten Nutzer mehr Privatsphäre beim Surfen und auch einen schnelleren Zugriff auf die Einstellungen. Wegen der tiefgreifenden Änderungen wird das automatische Update erst nach und nach übertragen.
General Electric hat LED-Lampen angekündigt, die ähnlich wie Philips' Hue die Farben ändern können. Das System wird über Sprachkommandos mit iOS gesteuert und ist Homekit-kompatibel. Die Lichtsteuerung soll gesundheitsfördernde Aspekte haben.
Senkrecht starten, horizontal fliegen: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ein unbemanntes Wandelflugzeug entwickelt. Nach einigen Bruchlandungen ist der zwölfte Prototyp vom Steig- in den Gleitflug übergegangen.
Mit Hilfe des Sky-SDKs könnten in Dart geschriebene Android-Apps mit 120 Hz dargestellt werden. Das ist deutlich schneller, als es aktuelle Smartphone-Displays und Java-Apps unterstützen. Noch ist Sky aber nur ein Experiment.
Der geplante volle Umstieg von HTTP auf das verschlüsselte HTTPS ist bei Mozilla nun offiziell. Die Umsetzung könnte Jahre dauern und soll zunächst nur für neue Funktionen gelten. Technisch solle dem aber nichts entgegenstehen, versichert Mozilla.