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Apple: Discoveryd bringt das Netzwerk zum Stillstand

Seit der Veröffentlichung von Mac OS X 10.10 berichten Anwender immer wieder von wackeligen Netzwerkverbindungen. Offenbar sind die Probleme dem Wechsel auf Discoveryd geschuldet – und bestehen weiterhin.
/ Jörg Thoma
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Einige Apple-Nutzer klagen immer noch über Netzwerkprobleme, die wohl auf Discoverd zurückzuführen sind. (Bild: Apple/Bearbeitung: Golem.de)
Einige Apple-Nutzer klagen immer noch über Netzwerkprobleme, die wohl auf Discoverd zurückzuführen sind. Bild: Apple/Bearbeitung: Golem.de

Probleme bei Bonjour und fehlgeschlagene DNS-Verbindungen sind nur einige der Beschwerden, die Anwender seit der Veröffentlichung von Mac OS X 10.10 Yosemite beklagen. Als Ursache wurde bereits im November 2014 Discoveryd ausgemacht. Bislang hat Apple das Problem noch nicht behoben, und auch der Grund ist noch nicht klar. Bislang besteht die Lösung wohl darin, die Geräte regelmäßig neu zu starten.

Der Netzwerkdämon Discoveryd ersetzt das veraltete mDNSResponder ab Mac OS X 10.10 und iOS 8. Die über mehr als ein Jahrzehnt gewachsene Software funktioniert mit seiner Kompatibilität zu uPNP, PCP über IPv6 und Apples eigenem NAT-PMP mit weitaus mehr Routern als Discoveryd. Benutzer berichten von Problemen mit der Kompatibilität mit uPNP.

Updates lösen das Problem nicht

Doch das sind wohl nicht alle Störungen, die Benutzer verzeichnen. In Netzwerkumgebungen, in denen nicht nur Geräte mit Mac OS X 10.10 und iOS 8 laufen, sondern auch mit älteren Versionen des Betriebssystems, berichten Anwender von regelmäßigen Ausfällen der Netzwerkverbindungen(öffnet im neuen Fenster) , die sich nur durch einen Neustart der betroffenen Geräte beheben lassen. Die Probleme mit dem WLAN , die Apple bereits mit zwei Updates beheben wollte, bleiben zumindest für einige Benutzer auch nach dem Update auf 10.10.3 weiter bestehen.

Nutzer berichten auch, dass Verbindungen über Bonjour(öffnet im neuen Fenster) zwischen Geräten mit Discoveryd und mDNSResponder sporadisch abbrechen, selbst mitten im Streamen von Musik über iTunes. Bei anderen läuft die CPU bei 100 Prozent Last(öffnet im neuen Fenster) , die offenbar von Discoveryd ausgelöst wird.

Vermutlich deswegen, weil die immer noch vorhandenen Probleme keinem eindeutigen Fehler zuzuordnen sind, bleibt derweil ein funktionierender Patch von Apple noch aus. Der von Ars Technica(öffnet im neuen Fenster) unterbreitete Vorschlag, per Hand Discoveryd mit dem mDNSResponder zu ersetzen, ist wohl dennoch nicht zu empfehlen.


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