Abo
  • Services:
Anzeige
Roboter des Avery-Systems greifen sich ein Auto.
Roboter des Avery-Systems greifen sich ein Auto. (Bild: Avert-Projekt/Screenshot: Golem.de)

Avert: Mini-Roboterschwarm parkt Autos autonom um

Roboter des Avery-Systems greifen sich ein Auto.
Roboter des Avery-Systems greifen sich ein Auto. (Bild: Avert-Projekt/Screenshot: Golem.de)

Die kleinen Roboter des Avert-Systems fahren unter die Reifen von Autos und können diese so autonom an eine andere Stelle bringen. Was sich anhört wie eine Hilfe für eingeparkte Autos, ist tatsächlich für die Polizei entwickelt worden - allerdings ist das System nicht für Falschparker gedacht.

Anzeige

Ein Roboterschwarm, der über eine Zentralsteuerung koordiniert wird, soll Autos aus brenzligen Situationen herausfahren. Die Roboter fahren unter die Reifen des Fahrzeugs und können bis zu zwei Tonnen schwere Fahrzeuge an einen anderen Ort bringen, ohne dass der Fahrer einsteigen oder das Auto gestartet werden muss.

Die Roboter gehören zum System Avert (Autonomous Multi-Robot System for Vehicle Extraction and Transportation). Die Transporteinheit, die die "Bogies" zu ihrem Einsatzort bringt, erfasst die Umgebung des Fahrzeugs mit zwei Lasern und einer Digitalkamera. Sie berechnet ein 3D-Modell der Umgebung und den kürzesten und sichersten Weg, den die Abschlepp-Roboter mit dem Auto nehmen müssen, um zum gewünschten Ziel zu gelangen. Die Abschlepproboter (Bogies) fahren dann in einem Verbund unter das Fahrzeug, teilen sich auf, greifen die Räder und rollen das Fahrzeug zum Ziel.

  • Avert-System: Deployment-Einheit bringt die Roboter ans Ziel und scannt die Umgebung. (Bild: Avert-Projekt/Screenshot: Golem.de)
  • Die Avert-Roboter fahren im Verbund zum  Ziel. (Bild: Avert-Projekt/Screenshot: Golem.de)
  • Der Roboterverband fährt unter das Auto und teilt sich. (Bild: Avert-Projekt/Screenshot: Golem.de)
  • Avert-System: Die Roboter bringen das Auto weg. (Bild: Avert-Projekt/Screenshot: Golem.de)
Avert-System: Deployment-Einheit bringt die Roboter ans Ziel und scannt die Umgebung. (Bild: Avert-Projekt/Screenshot: Golem.de)

Das System ist allerdings nicht für gewöhnliches Abschleppen aus Parkverboten gedacht oder soll eingeparkte Autos retten, sondern der Polizei helfen, verdächtige Fahrzeuge zum Beispiel aus Tiefgaragen zu entfernen, ohne dass Menschen in Gefahr geraten. Das System wird seit 2012 entwickelt und soll 2016 in Produktion gehen.

Avert wird auf der International Conference on Robotics and Automation (ICRA2015) in Seattle vorgeführt werden. Die Konferenz findet vom 26. Mai bis zum 30. Mai 2015 statt. Ein wissenschaftlicher Aufsatz (PDF) zu Avert wurde schon jetzt veröffentlicht.


eye home zur Startseite
Ben Stan 05. Mai 2015

Das hätte was. So würde es auch keine Parkrempler mehr geben, und Türen gegen fremde...

Peter(TOO) 05. Mai 2015

Das sieht man gut im Film. Zuerst sind immer 2 Einheiten miteinander gekoppelt und fahren...

das_mav 01. Mai 2015

Denke auch eine Simple Hebemachanik hätte es auch getan, die Kraft zum wegziehen kann...

leed 01. Mai 2015

Diese super Spannung aufbauende Musik zusammen mit den Robotern die sich im...

daniel.ranft 30. Apr 2015

Vor allem, waren in der Vergangenheit solche Bombenlieferungen nicht üblicherweise mit...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Freiburg, Kehl
  2. Schwarz Zentrale Dienste KG, Neckarsulm
  3. Daimler AG, Sindelfingen
  4. SICK AG, Hamburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299,00€
  2. 47,99€
  3. 29,97€

Folgen Sie uns
       


  1. Datenbank

    Microsofts privater Bugtracker ist 2013 gehackt worden

  2. Windows 10

    Fall Creators Update wird von Microsoft offiziell verteilt

  3. Robert Bigelow

    Aufblasbare Raumstation um den Mond soll 2022 starten

  4. Axon M

    ZTE stellt Smartphone mit zwei klappbaren Displays vor

  5. Fortnite Battle Royale

    Epic Games verklagt Cheater auf 150.000 US-Dollar

  6. Microsoft

    Das Surface Book 2 kommt in zwei Größen

  7. Tichome Mini im Hands On

    Google-Home-Konkurrenz startet für 82 Euro

  8. Düsseldorf

    Telekom greift Glasfaserausbau von Vodafone an

  9. Microsoft

    Neue Firmware für Xbox One bietet mehr Übersicht

  10. Infrastrukturabgabe

    Kleinere deutsche Kabelnetzbetreiber wollen Geld von Netflix



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Elex im Test: Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern
Elex im Test
Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern

Indiegames-Rundschau: Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
Indiegames-Rundschau
Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
  1. Verlag IGN übernimmt Indiegames-Anbieter Humble Bundle
  2. Indiegames-Rundschau Cyberpunk, Knetmännchen und Kampfsportkünstler
  3. Indiegames-Rundschau Fantasysport, Burgbelagerungen und ein amorpher Blob

Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
Xperia Touch im Test
Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
  1. Roboter Sony lässt Aibo als Alexa-Konkurrenten wieder auferstehen
  2. Sony Xperia XZ1 Compact im Test Alternativlos für Freunde kleiner Smartphones
  3. Sony Xperia XZ1 und XZ1 Compact sind erhältlich

  1. Re: Kann Ubiquiti nur empfehlen...

    bike4energy | 22:47

  2. Re: Scharnier

    hansblafoo | 22:46

  3. Re: Und von mir wird es offiziell erst mal ignoriert

    burzum | 22:45

  4. Re: Die großen Provider hosten auch Netflix-Server!

    johnripper | 22:43

  5. Re: Update-Politik

    Slurpee | 22:33


  1. 21:08

  2. 19:00

  3. 18:32

  4. 17:48

  5. 17:30

  6. 17:15

  7. 17:00

  8. 16:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel