Abo
  • Services:
Anzeige
Precisionhawk-Drohne
Precisionhawk-Drohne (Bild: PrecisionHawk)

USA: Drohnen dürfen testweise außer Sichtweite fliegen

Precisionhawk-Drohne
Precisionhawk-Drohne (Bild: PrecisionHawk)

Eigentlich dürfen Piloten Drohnen nicht aus den Augen verlieren, doch in den USA gibt es nun ein Versuchsprogramm, bei dem das unter Auflagen erlaubt wird. Eine neue Smartphone-App soll zudem zeigen, wo Drohnen aufsteigen dürfen.

Anzeige

Die Flugsicherheitsbehörde der USA, die Federal Aviation Administration (FAA), hat ein Versuchsprogramm für Drohnenpiloten aufgelegt, bei dem kommerzielle Drohnen teilweise auch außerhalb des Sichtbereichs des Piloten fliegen dürfen.

Ein Testprogramm namens Pathfinder ermöglicht es mehreren Unternehmen, kommerzielle Drohnen zu prüfen. Dazu gehört der Fernsehsender CNN, der Kameradrohnen für Aufnahmen nutzen darf. Das Unternehmen Precisionhawk darf ländliche Gegenden überfliegen und die Daten zu landwirtschaftlichen Zwecken nutzen. BNSF Railways darf aus der Luft sein Schienennetzwerk überwachen. In den USA hat die FAA schon Amazon Ausnahmegenehmigungen zum Test seiner Lieferdrohnen gegeben. Der Versicherungskonzern AIG darf die Technik ebenfalls bereits nutzen - allerdings unter strengen Auflagen: Der Pilot muss ständig Sichtkontakt zum Fluggerät haben.

Bei Pathfinder fliegen die Drohnen mit dem Latas (Low Altitude Tracking and Avoidance System) von Precisionhawk, um Zusammenstöße zu vermeiden. Das Flugüberwachungssystem besteht aus Transpondern an Bord der Drohnen und einer Software, die Flugbahnen und mögliche Kollisionen der Drohnen mit dem Terrain und untereinander vorausberechnen sowie Warnhinweise geben sollen, damit noch rechtzeitig eingegriffen werden kann. Durch das Latas dürfen die Drohnen auch den unmittelbaren Sichtbereich des Piloten verlassen. CNN soll in städtischen Gegenden auf diese Weise fliegen, während Precisionhawk und BNSF Testflüge in ländlicher Umgebung machen.

Die beteiligten Unternehmen des Pathfinder-Programms müssen der FAA kontinuierlich Bericht über ihre Versuche und eventuelle Probleme erstatten.

Für Drohnenpiloten aus dem privaten Lager wird von der FAA zudem eine Smartphone-App entwickelt, die dem Benutzer anzeigt, wo er sein Fluggerät aufsteigen lassen darf. Die App B4UFLY ("Before you fly") soll einen Planungsmodus enthalten, der Flugverbotszonen und ähnliche Hinweise auf einer Karte anzeigen kann. Die App soll ab Sommer in einer Betaversion veröffentlicht werden.


eye home zur Startseite
Force8 08. Mai 2015

Wenn hier schon der (kurze) Artikel und der (sehr kurze) Kommentar von jemandem derart...

corpid 07. Mai 2015

Kein Schreibfehler aber ein Freudscher Versprecher... oder eher "Verschreiber...

Niaxa 07. Mai 2015

Ich hab absolut keine Ahnung woher du das nimmst...

MartinGtz 07. Mai 2015

Luftrechtlich in Europa halt mehr als kritisch zu sehen. Ich als Pilot hab keine Lust im...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Berlin
  2. über Nash Direct GmbH, Germersheim
  3. LYNX B.V. Germany Branch, Berlin
  4. Empolis Information Management GmbH, Kaiserslautern


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 59,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Glasfaser

    M-net hat genauso viele FTTB/H-Kunden wie die Telekom

  2. 240 Kilometer

    1&1 Versatel erweitert Glasfasernetz in Norddeutschland

  3. MobileCoin

    Neue Cryptowährung von Signal-Erfinder Marlinspike

  4. Soziales Netzwerk

    Facebook geht gegen Engagement-Bait-Beiträge vor

  5. Call of Duty

    Infinity Ward eröffnet Niederlassung in Polen

  6. SuperMUC-NG

    Münchner Supercomputer wird einer der schnellsten weltweit

  7. Ralf Kleber

    Amazon plant Ladengeschäfte in Deutschland

  8. Firefox

    Mozilla verärgert Nutzer mit ungefragter Addon-Installation

  9. Knights Mill

    Intel hat drei Xeon Phi für Deep Learning

  10. Windows 10

    Kritische Lücke in vorinstalliertem Passwortmanager



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
LG 32UD99-W im Test: Monitor mit beeindruckendem Bild - trotz unausgereiftem HDR
LG 32UD99-W im Test
Monitor mit beeindruckendem Bild - trotz unausgereiftem HDR
  1. Android-Updates Krack-Patches für Android, aber nicht für Pixel-Telefone
  2. Check Point LGs smarter Staubsauger lässt sich heimlich fernsteuern

Vorratsdatenspeicherung: Die Groko funktioniert schon wieder
Vorratsdatenspeicherung
Die Groko funktioniert schon wieder
  1. Dieselgipfel Regierung fördert Elektrobusse mit 80 Prozent
  2. Gutachten Quote für E-Autos und Stop der Diesel-Subventionen gefordert
  3. Sackgasse EU-Industriekommissarin sieht Diesel am Ende

2-Minuten-Counter gegen Schwarzfahrer: Das sekundengenaue Handyticket ist möglich
2-Minuten-Counter gegen Schwarzfahrer
Das sekundengenaue Handyticket ist möglich

  1. IOTA a mit Tangle, alles andere ist outdated ur...

    TrudleR | 19:51

  2. Re: Verwundert, warum die OS Umgebung keine...

    Alex_M | 19:47

  3. 5 bis 7 Jahre Testphase

    Luu | 19:37

  4. Re: EU beschlossenen Regeln zur Netzneutralität

    redwolf | 19:37

  5. Re: Warum?

    thinksimple | 19:36


  1. 18:24

  2. 17:49

  3. 17:36

  4. 17:05

  5. 16:01

  6. 15:42

  7. 15:08

  8. 13:35


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel