Holographische Lithographie: Winziger Akku ist kleiner als eine Fingerkuppe

Kleiner als die meisten Mikrochips: Ein per holographischer Lithographie hergestellter Akku könnte künftig die Sensoren in Wearables oder medizinischen Geräten versorgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der winzige Akku
Der winzige Akku (Bild: University of Illinois)

Forscher der Universität von Illinois in Urbana-Champaign haben einen extrem kleinen Akku entwickelt, der unter anderem per holographischer Lithographie gefertigt wird und Mikrochips oder Sensoren mit Energie versorgen soll. Der Akku ist so klein, dass er neben Prozessoren auf dem Trägermaterial untergebracht ist und damit unabhängig von einem weiteren Akku arbeiten kann. Zudem sind neue Formfaktoren denkbar.

Hergestellt wird der winzige Akku mit einer Kombination aus klassischer, zweidimensionaler Fotolithographie und holographischer Lithographie. Hierbei wird mittels zweier Laserstrahlen eine Interferenz beider erreicht und somit die Maske belichtet. Die Form der Elektrode entstand durch Fotolithographie, ihr Inneres durch holographische Lithographie. Die Anoden bestehen aus Nickel und Zinn, die Kathoden aus Lithium und Mangandioxid.

Den Forschern zufolge misst der Lithium-Ionen-Akku vier Quadratmillimeter und ist gerade einmal zehn Mikrometer flach. Die Stromstärke beträgt bis zu 500 Milliampere, der Akku speichert 65 Mikrowattstunden pro Quadratzentimeter und liefert laut seinen Entwicklern 36 Milliwatt pro Quadratzentimeter.

Diese Energiemenge soll ausreichen, um eine handelsübliche LED 200-mal für zehn Sekunden zum Leuchten zu bringen. Nach 200 Ladezyklen soll sich die Kapazität um zwölf Prozent verringert haben.

Paul Braun, ein Professor für Materialien an der Universität von Illinois, sieht die Zukunft von per holographischer Lithographie gefertigten Akkus in Mikrosystemen oder in Kombination mit integrierten Schaltkreisen wie Controllern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 18. Mai 2015

Ich erkenne u.a. die beiden auch immer nur an ihrer Signatur. So wird man auch "berühmt" :p

limo_ 12. Mai 2015

Nein aber an die Wahrscheinlichkeit



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /