• IT-Karriere:
  • Services:

Pypyjs: Python-Interpreter auf Javascript portiert

Es ist nur ein Experiment und soll es wahrscheinlich auch bleiben - dennoch zeigt die Javascript-Portierung des Python-Interpreters Pypy, was mit aktuellen Webtechniken möglich ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Pypy läuft dank einiger Anpassungen auch im Browser.
Pypy läuft dank einiger Anpassungen auch im Browser. (Bild: Pypy.org)

Viele Programmiersprachen sind deutlich besser geeignet als Python, um Webanwendungen zu erstellen. Dank einer Javascript-Portierung des in Python geschriebenen Python-Interpreters Pypy, lässt sich nun aber damit experimentieren. Eine tatsächliche Einsatzreife wird Pypyjs wohl zwar nicht erreichen, das scheint aber auch nicht das Ziel des Projekts zu sein.

Stellenmarkt
  1. ConceptPeople consulting gmbh, Hamburg
  2. Studierendenwerk Hamburg Anstalt des öffentlichen Rechts, Hamburg

Das wird auch aus der Eigenbeschreibung auf Github deutlich: "Pypy, kompiliert in Javascript, JIT-kompiliert (Python) nach Javascript zur Laufzeit, warum auch nicht". Eine technisch etwas detailliertere Beschreibung zur Funktionsweise und dem Aufbau des Projekts bietet Pypyjs aber ebenfalls.

Demnach handelt es sich dabei um eine angepasste Version von Pypy mit einigen Erweiterungen. Diese umfassen etwa eine Build-Umgebung, die dafür sorgt, dass die Rpython-Toolchain aus Pypy auch mittels Emscripten kompilieren kann. Dazu kommt ein JIT-Backend, das Asm.js zur Laufzeit erzeugt. Ein Javascript-Modul für den dabei entstehenden Interpreter ermöglicht eine Interaktion mit der Javascript-Umgebung, welche als Host genutzt wird.

Außerdem gibt es einen Wrapper, der die kompilierte VM im Browser laden kann und den Zugriff auf diese über eine API erlaubt, sowie ein Skript, um verschiedene Python-Module über ein indiziertes Format ebenfalls laden zu können. Der relativ komplexe Code ist ziemlich groß, so dass das Laden im Browser einige Zeit benötigt. Mit einfachem Python-Code scheint der Interpreter aber keine Probleme zu haben.

Erstellt worden ist Pypyjs von dem Mozilla-Angestellten Ryan Kelly, den Status eines Hobbyprojekts wird es wohl aber nie verlassen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

derh0ns 07. Mai 2015

Das Problem ist, dass man zum pingen root rechte benötigt, deswegen hat auch der Ping...

M.P. 07. Mai 2015

Ursprünglich von Ansi-C und C++ kommend, habe ich das bei einer Javascript-Weiterbildung...

FreiGeistler 07. Mai 2015

Einspruch. Ich blocke js standardmässig und muss nur selten Ausnahmen zulassen.

twothe 07. Mai 2015

Ich glaube das Kernproblem in der heutigen Webentwicklung ist, dass der durchschnittliche...

qwertü 06. Mai 2015

war nur Spaß, schöne Sache dieses Projekt!


Folgen Sie uns
       


Apple iPad 7 - Fazit

Apples neues iPad 7 richtet sich an Nutzer im Einsteigerbereich. Im Test von Golem.de schneidet das Tablet aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr gut ab.

Apple iPad 7 - Fazit Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

    •  /