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LVL 1: Roomba-Erfinderin startet mit Hexacopter für 500 US-Dollar

Drohnen mit mehr als vier Rotoren sind zwar nichts Neues mehr, aber die LVL 1 soll über Kickstarter günstiger als viele gewöhnliche Quadcopter sein. Die Flugzeit soll bei bis zu 20 Minuten liegen. Auf eine kardanische Kameraaufhängung zum Ausgleich von ruppigen Flugmanövern kann verzichtet werden.

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LVL1
LVL1 (Bild: Kickstarter)

Drohnenvideos und -fotos sollen mit der LVL 1 von Cyphy Works dank sechs Rotoren mit deutlich weniger Verwacklungen auskommen. Mit rund 500 US-Dollar ist die Drohne, die über Kickstarter finanziert wird, aber nicht teurer als andere Modelle mit nur vier Rotoren. Ein Gimbal - eine kardanische Lagerung einer Kamera - wird nach Herstellerangaben bei der LVL 1 nicht benötigt, weil sich die Drohne auch so stabil bewegen und sich weder zur Seite noch nach vorne legen soll. Derartige Bewegungen können durch Gimbals ausgeglichen werden. Sie sorgten aber auch für mehr Gewicht und eine niedrigere Flugzeit, argumentiert Cyphy Works. Bei der LVL 1 sollen Flugzeiten von rund 20 Minuten möglich sein. Das entspricht dem Niveau einfacher Quadcopter.

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Die LVL 1 wiegt mit Akku rund 800 Gramm und wird über ein Smartphone oder Tablet gesteuert. An Bord ist eine 1.080p-Videokamera, die 8 Megapixel große Fotos machen und nach unten geneigt werden kann. Das Videobild wird per WLAN übertragen. Hochauflösend wird es in der Drohne auf einer Speicherkarte gesichert.

Wer will, kann vor dem Flug auf der Karte einen Bereich umreißen, den die Drohne nicht verlassen soll. Dieses als Geofencing bezeichnete Feature soll vor allem Anfängern helfen, ihre Drohne nicht zu verlieren.

Cyphy ist kein Unbekannter auf dem Markt, sondern stellt normalerweise Drohnen für industrielle Zwecke her. Chefin des Unternehmens ist Helen Greiner, die auch Mitgründerin von iRobot ist. Bekannteste Produktkategorie von iRobot sind die Staubsauger Roomba, die selbstständig saubermachen können.

Die LVL 1 soll bei Kickstarter 500 US-Dollar und später im Einzelhandel 600 US-Dollar kosten. Das dürfte vor allem den Drohnenhersteller DJI nicht freuen, der seine mit Kameras ausgerüsteten Einsteigermodelle etwas teurer anbietet.

Das Finanzierungsziel von 250.000 US-Dollar hat das Projekt LVL 1 schon erreicht. Mittlerweile sind mehr als 370.000 US-Dollar zusammengekommen, obwohl die Kampagne noch einen Monat läuft. Allerdings soll die Drohne erst Anfang kommenden Jahres ausgeliefert werden.



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CaTiO 19. Mai 2015

+1 Ich hatte meine AR.Drone2 auch auf RC umgebaut, weil es einfach viel angenehmer und...

garrisson 18. Mai 2015

Ja, aber das entspricht doch nicht der Vorstellung von Kickstarter? Ich dachte, bei...


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