• IT-Karriere:
  • Services:

Verschlüsselung: Mozillas HTTP-Abschied wird konkreter

Der geplante volle Umstieg von HTTP auf das verschlüsselte HTTPS ist bei Mozilla nun offiziell. Die Umsetzung könnte Jahre dauern und soll zunächst nur für neue Funktionen gelten. Technisch solle dem aber nichts entgegenstehen, versichert Mozilla.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Pläne bei Mozilla, HTTPS zum Standard zu machen, sind nun offiziell.
Die Pläne bei Mozilla, HTTPS zum Standard zu machen, sind nun offiziell. (Bild: Mozilla/CC-BY-SA 3.0)

Nachdem der Firefox-Sicherheitschef Richard Barnes vor wenigen Wochen anregte, in Zukunft auf das unverschlüsselte HTTP zu verzichten, hat Barnes diesen Plan in Abstimmung mit der Community nun auch offiziell verkündet. Demnach soll der vollständige Wechsel hin zu HTTPS in zwei Schritten umgesetzt werden.

Stellenmarkt
  1. KWS Berlin GmbH, Einbeck
  2. Dentsply Sirona, The Dental Solutions Company(TM), Bensheim bei Darmstadt

Zuerst soll ein Zeitpunkt festgelegt werden, ab dem alle neuen Funktionen in dem Browser nur noch für verschlüsselte Webseiten bereitstehen. Langfristig könnten darüber hinaus aber auch bestehende Funktionen für unverschlüsselte Webseiten beschnitten werden. In den FAQ (PDF) zu den Plänen heißt es aber, das, "was auch immer eure Webseite heute macht, wird auch noch in Monaten oder Jahren funktionieren".

Allzu überstürzt wird Mozilla dabei also nicht vorgehen. Barnes betont auch, dass insbesondere das Einschränken bestimmter Funktionen immer eine Abwägung zwischen Sicherheit und Webkompatibilität sei. Die Änderungen sollen auch rechtzeitig angekündigt werden, so dass die Betreiber von Webseiten entsprechend reagieren können. Zudem will das Team den Prozess eng begleiten.

Möglich sei ebenfalls, dass die Herabstufung von HTTP-Verbindungen bei bestimmten Funktionen keinen Totalverzicht bedeuten werde, sondern dies sanfter erfolge. So könnten etwa dauerhafte Ausnahmen unterbunden werden, einmalige und vom Nutzer bestätigte Zugriffe aber weiterhin erlaubt sein, wie zum Beispiel bereits beim Zugriff auf Kamera und Mikrofon.

HTTPS kein Problem

In den genannten FAQ versucht Mozilla auch vielen Einwänden gegen HTTPS zu begegnen, die meist auf Missverständnissen beruhen. So sind die Folgen für die Geschwindigkeit der Webseiten fast vernachlässigbar. Ebenso garantiere HTTPS nicht nur das Verbergen von Geheimnissen wie Passwörtern, sondern verhindere auch bei öffentlich zugänglichen Webseiten die Manipulation der Verbindungen und damit der Inhalte.

Außerdem seien die für HTTPS notwendigen Zertifikate mittlerweile bei einigen Anbietern und Hostern kostenlos verfügbar. Mit der Initiative Let's Encrypt will Mozilla letztlich auch daran arbeiten, dass dies so bleibt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote

Tobias Grund 10. Mai 2015

Also ich habe aktuell 4 oder 5 Zertifikate dort und benutze diese seit einem halben...

FreiGeistler 07. Mai 2015

Ich mag sie auch nicht. Das scheint es ja wirklich nicht für Synologys zu geben... nicht...

FreiGeistler 05. Mai 2015

Domainübergreifendes Tracking klappt mit HTTPS nur bis zum Domain-Namen.

FreiGeistler 05. Mai 2015

Kurz zusammengefasst: Tracking-Cookies (also so gut wie alle grossen Werber) könnten mit...

Nocta 05. Mai 2015

Dein Fazit am Ende finde ich etwas naiv ... Kriegen wir nicht seit Snowden regelmäßig...


Folgen Sie uns
       


Watch Dogs Legion angespielt

Mit Legion bekommt die Serie Watch Dogs eine dritte Chance von Ubisoft. Schauplatz ist London nach dem Brexit, eine korrupte Regierung und Banden unterdrücken die Bevölkerung, die sich allerdings wehrt. Wichtigste Neuerung gegenüber den Vorgängern: Spieler können Passanten für den Widerstand rekrutieren.

Watch Dogs Legion angespielt Video aufrufen
Logistik: Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte
Logistik
Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte

Ein Kölner Unternehmen will eine neue Elbunterquerung bauen, die nur für autonom fahrende Transporter gedacht ist.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Intelligente Verkehrssysteme Wenn Autos an leeren Kreuzungen warten müssen
  2. Verkehr Akkuzüge sind günstiger als Brennstoffzellenzüge
  3. Hochgeschwindigkeitszug JR Central stellt neuen Shinkansen in Dienst

Philips-Leuchten-Konfigurator im Test: Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker
Philips-Leuchten-Konfigurator im Test
Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker

Signify bietet mit Philips My Creation die Möglichkeit, eigene Leuchten zu kreieren. Diese werden im 3D-Drucker gefertigt - und sind von überraschend guter Qualität. Golem.de hat eine güldene Leuchte entworfen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smarte Leuchten mit Kurzschluss Netzteil-Rückruf bei Philips Hue Outdoor
  2. Signify Neue Lampen, Leuchten und Lightstrips von Philips Hue
  3. Signify Neue Philips-Hue-Produkte vorgestellt

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

    •  /