Abo
  • IT-Karriere:

Armata T-14: Russland will offenbar Panzer zu Drohne weiterentwickeln

Einen Panzer ohne Besatzung will offenbar die russische Armee bauen. Der Armata T-14 soll zunächst ferngesteuert fahren und später vielleicht ganz autonom. Das soll die Besatzung schonen - könnte aber die Einsatzhemmschwelle senken.

Artikel veröffentlicht am ,
T-14 auf dem Weg zur russischen Militärparade am 9. Mai 2015
T-14 auf dem Weg zur russischen Militärparade am 9. Mai 2015 (Bild: Maxim Zmeyev/Reuters)

Künftig soll es offenbar auch eine ferngesteuerte Version von Russlands neuem Kampfpanzer T-14 geben, wie Ingenieur.de berichtet. Das wird jedoch nur die erste Entwicklungsstufe sein - ein selbstfahrendes und sich autonom orientierendes Fahrzeug könnte folgen. Den Panzer und die dazugehörige Plattform Armata entwickelt das Rüstungsunternehmen Uralvagonzavod.

Stellenmarkt
  1. Universität Potsdam, Potsdam
  2. Streit Service & Solution GmbH & Co. KG, Hausach bei Villingen-Schwenningen

In allen Fällen muss die dreiköpfige Besatzung nicht mehr in dem tonnenschweren Gerät sitzen, sondern kann in sicherer Entfernung bleiben. Das könnte ähnliche Konsequenzen wie bei fliegenden Drohnen nach sich ziehen. Die Hemmschwelle, derartige Waffensysteme einzusetzen, ohne das Leben der eigenen Soldaten unmittelbar zu gefährden, könnte sinken. So lautlos und schnell wie eine Flugdrohne wird ein Panzer oder gar eine ganze Gruppe der Fahrzeuge zwar nicht einsetzbar sein, sie könnte jedoch die Speerspitze eines Angriffs bilden, bei dem hohe Verluste einkalkuliert werden.

Laut Ingenieur.de sollte ursprünglich schon der Panzer T-95 zu einem Roboterfahrzeug weiterentwickelt werden, doch das Fahrzeug kam über das Prototypstadium nie hinaus. Der T-14 mit 48 Tonnen Gesamtgewicht wird in den kommenden Jahren bei den Streitkräften Russlands eingeführt, wobei pro Jahr etwa 500 Stück entstehen sollen. Angeblich sollen insgesamt 2.300 Stück für den Eigenbedarf gebaut werden - Exporte nicht miteingerechnet. Auch Schützenpanzer und andere Fahrzeuge sollen auf der Wannenkonstruktion Armata gebaut werden. Der Begleitpanzer T15 mit Armata-Fahrgestell wurde ebenfalls auf der Militärparade in Moskau vorgeführt.

Im Turm sitzt niemand

Der T-14 ist im Vergleich zu aktuellen US-amerikanischen und britischen Panzern vergleichsweise flach konstruiert, was vornehmlich an seinem unbemannten Turm liegt. Die Besatzung sitzt in einem abgekapselten Kampfraum und ist so auch von Munitionslager und Motor getrennt.

Das Fahrzeug wird vermutlich mit einer 125-mm-Kanone als Hauptbewaffnung versehen und ist nach Medienberichten mit einem 1.500 PS starken Dieselmotor ausgerüstet, der eine Geschwindigkeit von vermutlich 80 km/h auf der Straße ermöglicht. Damit wäre es schneller als der US-Panzer M1 Abrams, der auf 67 km/h kommt.

Schutzmaßnahmen gegen anfliegende Geschosse eingebaut

Das russische Militärfahrzeug verfügt angeblich über ein eigenes Radarsystem, das nicht nur Land-, sondern auch niedrig fliegende Luftziele aufspüren soll. Das Waffensystem soll auch diese bekämpfen können. Dazu kommt eine Minenerkennungsanlage sowie eine reaktive Panzerung und abstandsaktive Schutzmaßnahmen zur Zerstörung von anfliegenden Geschossen.

Auf einer russischen Facebook-Seite sind bereits Bilder des Panzers aufgetaucht, die Einblicke in den Innenraum ermöglichen. Ihre Echtheit ist nicht bestätigt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 4K-Filme im Steelbook und Amiibo-Figuren)
  2. ab 99,00€
  3. GRATIS
  4. (u. a. GTA 5 für 12,99€, Landwirtschafts-Simulator 19 für 27,99€, Battlefield V für 32,99€)

Strulf 20. Mai 2015

Ich meinte eher, dass diese Tatsache zu offensichtlich ist, als das man sie extra...

Der Held vom... 19. Mai 2015

Genau darum geht es doch hier: Man kann im Prinzip jede bereits existierende...

Der Held vom... 19. Mai 2015

Was spricht gegen mehrere mobile Steuerzentralen? Über die Nutzung von Relays lässt sich...

Anonymer Nutzer 19. Mai 2015

Die russischen Drohnen sind doch sicher kabelgesteuert, damit sie nicht gehackt werden...

chriz.koch 18. Mai 2015

Ich glaube dass wäre doch nicht ganz so cool für uns... Süd Korea würde wohl die Ganze...


Folgen Sie uns
       


Pixel 3a und 3a XL - Test

Das Pixel 3a und das PIxel 3a XL sind Googles neue Mittelklasse-Smartphones. Beide haben die gleiche Kamera wie das Pixel 3.

Pixel 3a und 3a XL - Test Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektroauto Skoda Citigo e iV soll 265 km weit fahren
  2. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  3. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren

Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades erhält mehr Story-Inhalte und besseres Balancing
  2. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  3. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


      •  /