Autonome Autos: Googles selbstfahrende Zweisitzer kommen in den Verkehr

Einige von Googles zweisitzigen Elektrokleinwagen, die das Unternehmen mit autonomer Steuertechnik ausgerüstet hat, werden ab Sommer auf kalifornischen Straßen rund um den Unternehmenssitz in Mountain View fahren. Außerhalb von abgesperrten Teststrecken sollen sie die Insassen nicht nur sicher ans Ziel bringen, sondern auch Passanten, andere Autofahrer, Fahrradfahrer und die Infrastruktur unverletzt beziehungsweise unbeschädigt lassen.
.jpg)
Zuvor hatte Google die Fahrzeuge auf Teststrecken und im Labor ausführlich erprobt, wie das Unternehmen in einem Blogpost(öffnet im neuen Fenster) mitteilte. Die Prototypen werden mit der gleichen Software ausgestattet, die schon in den Lexus-SUVs RX450h(öffnet im neuen Fenster) , die Google seit längerem auf die Straße lässt, ihren Dienst tut.
Die eigens von Google entwickelten Fahrzeuge sind deutlich kleiner, erreichen nur eine Geschwindigkeit von 25 Meilen pro Stunde (ca. 40 km/h) und sind immer mit einer Person auf dem Fahrersitz besetzt, der notfalls das Steuer übernehmen kann. Auch Gas- und Bremspedale sind vorhanden.
Google geht es nun darum, die Akzeptanz der Bevölkerung zu testen. Das Fahrzeugverhalten im realen Straßenverkehr wird weiter beobachtet, die Autos werden vor neue Herausforderungen gestellt. Wo parke zum Beispiel das Fahrzeug, wenn es an der gewünschten Stelle keinen Platz finde, fragt Googles Manager Chris Urmson im hauseigenen Blog(öffnet im neuen Fenster) .
Google entwickelt bereits seit 2009 selbstfahrende Autos und baute bisher seine Technik in Fahrzeuge von Toyota ein. Die kleinen Zweisitzer stellte das Unternehmen 2014 vor .
Ziel sind Fahrzeuge, welche die Passagiere ohne deren Zutun von A nach B bringen. Zudem soll die Zahl der Unfälle reduziert werden. Das gelang dem Unternehmen mit seinen autonomen Autos schon. Zwar wurden auch diese in Unfälle verwickelt , doch nie war eines davon gerade im selbstfahrenden Modus – die menschlichen Fahrer in den Google-Autos und andere Verkehrsteilnehmer hatten Fehler gemacht.