Abo
  • Services:
Anzeige
Dora Telepräsenzroboter
Dora Telepräsenzroboter (Bild: University of Pennsylvania)

Dora: Telepräsenzroboter mit Oculus Rift als Steuereinheit

Dora Telepräsenzroboter
Dora Telepräsenzroboter (Bild: University of Pennsylvania)

Der Telepräsenzroboter Dora arbeitet mit einem Oculus Rift zusammen und soll so dem Träger des VR-Headsets das Gefühl vermitteln, vor Ort zu sein. Mit seinen Sensoren überträgt der Roboter Seh- und Höreindrücke, Bewegungen des Anwenders soll er künftig fast ohne Latenz übermitteln.

Das Dora-System (Dexterous Observational Roving Automaton) ist ein Telepräsenzroboter, der über ein Oculus Rift gesteuert wird. Der Roboter selbst besitzt sechs Freiheitsgrade und kann die Bewegungen, die der Benutzer mit seinem Kopf vollzieht, ebenfalls in der Ferne ausführen. Da er Kameras, Mikrofon und Lautsprecher besitzt, könnten dem Brillenträger auch viele Sinneseindrücke aus der Ferne übermittelt werden. So kann der Benutzer über den Telepräsenzroboter zum Beispiel mit anderen Menschen vor Ort interagieren.

Anzeige

Das Oculus Rift übermittelt nicht nur die Lageänderungen des Kopfes, sondern kann mithilfe eines Infrarot-LED-Arrays am Brillengehäuse auch von einer CMOS-Kamera getrackt werden. So lässt sich erkennen, wohin sich der Brillenträger bewegt. Diese Informationen werden ebenfalls zur Steuerung des Dora-Telepräsenzroboters verwendet.

Nach einem Bericht von IEEE Spectrum soll der Roboter derzeit mit Kameras ausgerüstet sein, die mit einer Auflösung von 976 x 582 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde arbeiten. Damit bleibt das Gerät etwas unter den Möglichkeiten des Oculus Rift, es handelt jedoch noch um einen Prototyp, der künftig mit besseren Kameras ausgestattet werden soll.

Die Zeitverzögerung zwischen der Bewegung des Nutzers und der des Telepräsenzroboters liegt dem Bericht nach noch bei 70 Millisekunden. Das ist recht viel, so dass die Immersion teilweise auf der Strecke bleiben kann. Oculus gibt an, dass 60 Millisekunden das obere Limit für glaubwürdige VR-Funktionen ist. Doch die Verzögerung sollte eigentlich deutlich darunter liegen - nicht nur, damit der Anwender sich wirklich fühlt, als sei er in der virtuellen Welt, sondern auch, damit ihm nicht übel dabei wird.

Die Dora-Entwickler von der University of Pennsylvania hoffen, mit besserer Übertragungstechnik in Zukunft unter die aktuellen Werte zu kommen, berichtet IEEE Spectrum. Eine Schwierigkeit ist dabei nicht nur die Funkstrecke, sondern auch die mechanische Umsetzung der Steuerbefehle beim Roboter.

Künftig könnten solche Telepräsenzroboter im Berufsleben bei Konferenzen oder der Telearbeit eingesetzt werden. Sie könnten aber auch Menschen helfen, an Orte zu gelangen, die für sie sonst nicht erreichbar wären. Damit sind zum Beispiel Museumsbesuche für Menschen mit Behinderungen gemeint, aber auch Inspektionen von Maschinen und Orten, die lebensfeindlich sind.


eye home zur Startseite
xmaniac 02. Mai 2015

Kaum, und erst recht nicht interaktiv.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. posterXXL GmbH, Kirchheim-Heimstetten
  2. adaptronic Prüftechnik GmbH, Wertheim-Reinhardshof
  3. Tomra Sorting GmbH, Mülheim-Kärlich
  4. LEDVANCE GmbH, Garching bei München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Stephen Kings Es 8,97€, Serpico 8,97€, Annabelle 8,84€)
  2. 12,85€ + 5€ FSK18-Versand
  3. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)

Folgen Sie uns
       


  1. Autonomes Fahren

    Japan testet fahrerlosen Bus auf dem Land

  2. Liberty Global

    Unitymedia-Mutterkonzern hat Probleme mit Amazon

  3. 18 Milliarden Dollar

    Finanzinvestor Bain übernimmt Toshibas Speichergeschäft

  4. Bundestagswahl

    Innenminister sieht bislang keine Einmischung Russlands

  5. Itchy Nose

    Die Nasensteuerung fürs Smartphone

  6. Apple

    Swift 4 erleichtert Umgang mit Strings und Collections

  7. Redundanz

    AEG stellt Online-USV für den 19-Zoll-Serverschrank vor

  8. Drei

    Netzanbieter warnt vor Upgrade auf iOS 11

  9. Microsoft

    Zusatzpaket bringt wichtige Windows-Funktionen für .Net Core

  10. Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300

    Die Schlechtwetter-Kameras



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Zukunft des Autos: "Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
Zukunft des Autos
"Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
  1. Concept EQA Mercedes elektrifiziert die Kompaktklasse
  2. GLC F-Cell Mercedes stellt SUV mit Brennstoffzelle und Akku vor
  3. ID Crozz VW stellt elektrisches Crossover vor

Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

Kein App Store mehr: iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
Kein App Store mehr
iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht Goldmaster für iOS, tvOS und WatchOS
  2. iPhone iOS 11 bekommt Schutz gegen unerwünschte Memory-Dumps
  3. IOS 11 Epic Games rettet Infinity Blade ins 64-Bit-Zeitalter

  1. Entwickelt in Schilda

    Bembelzischer | 17:06

  2. Re: OpenAI schlägt DOTA2 Profi

    Teeklee | 17:03

  3. Re: Als Android-Nutzer beneide ich euch

    Mumu | 17:03

  4. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    FreierLukas | 17:01

  5. Lawrows verzerrte Wahrheit

    Friedhelm | 16:57


  1. 16:47

  2. 16:32

  3. 16:22

  4. 16:16

  5. 14:28

  6. 13:55

  7. 13:40

  8. 12:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel