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Bei Testflug: Flugauto Aeromobil in der Slowakei abgestürzt

Seit Oktober 2014 testet Aeromobil seinen aktuellen Prototypen 3.0. Bei einem Testflug in der Slowakei musste das Flugauto jedoch notlanden.

Artikel veröffentlicht am ,
Aeromobil 3.0: Flugauto in Leichtbauweise
Aeromobil 3.0: Flugauto in Leichtbauweise (Bild: Aeromobil)

Das slowakische Flugauto Aeromobil 3.0 ist bei einem Testflug am Freitagabend abgestürzt. Nach Angaben des Unternehmens konnte Chefkonstrukteur und Pilot Stefan Klein das Notrettungssystem auslösen und sich mit Hilfe eines Fallschirms retten, ohne dabei verletzt zu werden. Verschiedene Medien zitieren hingegen einen Feuerwehrsprecher, der behauptet habe, dass Klein sich verletzt habe und in ein Krankenhaus gebracht worden sei.

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Der Unfall ereignete sich laut Medienberichten am Flughafen der slowakischen Stadt Nitra, wo Klein sein Fluggerät seit Jahren testet. Den Fotos zufolge, die eine slowakische Lokalzeitung veröffentlichte, wurde das Gerät bei dem Absturz stark beschädigt. Aeromobil behauptet in seiner Pressemitteilung hingegen, das Notsystem habe wie geplant funktioniert und das Fluggerät gelandet.

Hintergrund des Flugs war nach Angaben von Aeromobil ein derzeit laufendes Testprogramm und eine "gründliche Analyse" des im vergangenen Oktober vorgestellten Prototyps. Dabei sei Klein in eine "unerwartete Situation" geraten und habe in einer Höhe von 300 Metern das Gesamtrettungssystem ausgelöst. Die Tests sollen weitergehen, wenn die beschädigten Teile ausgetauscht worden seien.

  • Aeromobil 3.0 Flying Roadster (Bild: Aeromobil)
  • Aeromobil 3.0 Flying Roadster (Bild: Aeromobil)
  • Aeromobil 3.0 Flying Roadster (Bild: Aeromobil)
  • Aeromobil 3.0 Flying Roadster (Bild: Aeromobil)
Aeromobil 3.0 Flying Roadster (Bild: Aeromobil)

Ausklappbare Tragflächen

Das Cockpit des Flugautos, in dem zwei Personen Platz finden, ähnelt ein wenig einem Sportwagen. Das Aeromobil hat einen flachen, schlanken Rumpf mit zwei Seitenleitwerken, unter denen die beiden hinteren Räder angebracht sind. Als Antrieb für den Flugbetrieb dient ein Propeller, der am Heck angebracht ist.

Das Aeromobil wird 6 Meter lang und als Auto 1,6 Meter breit sein. Zum Fliegen werden die Tragflächen ausgeklappt - die Spannweite beträgt dann 8,2 Meter. Da das Auto in Leichtbauweise konstruiert ist, soll es nur 450 Kilogramm wiegen. In der Luft soll das Aeromobil etwa 200 Kilometer in der Stunde zurücklegen, auf dem Boden immerhin noch 160.

Verkauf ab 2017 geplant

Das Unternehmen aus Bratislava beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Flugautos. Der erste Prototyp Aeromobil 1.0 entstand in der ersten Hälfte der 1990er Jahre. Der Vorgänger des aktuellen Prototyps, das Aeromobil 2.5, flog zum ersten Mal im Jahr 2013. Auf dem Festival South by Southwest (SXSW) im März dieses Jahres hatte Firmenmitgründer Juraj Vaculik erstmals ein ungefähres Verkaufsdatum für den "Flying Roadster" genannt: 2017 solle es so weit sein. Die limitierte Auflage soll sich an ein Publikum richten, das auch Supersportwagen kauft. Der Preis steht noch nicht fest, er soll Schätzungen zufolge jedoch mehrere hunderttausend Euro betragen.

An einem Hybrid aus Auto und Flugzeug arbeiten verschiedene Unternehmen, darunter Terrafugia, eine Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology. Terrafugia Transition, das bereits auf US-Flugshows geflogen ist, gleicht aber eher einem Kleinwagen und sieht nicht so elegant aus wie das Aeromobil. Auch das US-Militär interessiert sich für Flugautos - Fahrzeuge, die beispielsweise schweres Gelände oder mögliche Hinterhalte überfliegen können.



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Ovaron 11. Mai 2015

Welche Möglichkeit Kontrolle auszuüben hatte der Pilot Deiner Meinung nach als er in...

Bouncy 11. Mai 2015

Du hast sicher teils recht, nur deine "Lösungen" sind jetzt auch nicht gerade besser als...

misterjack 10. Mai 2015

Meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Und bei einem Absturz aus 300m wäre es...

ThiefMaster 09. Mai 2015

Fragt sich nur wo die Tanke mit 100LL ist (sofern das Ding kein Super+ schluckt)


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