Und Action: Gopro kauft Panoramafilm-Experten
Videos vom Mountainbike-Ausflug mit aufwendigen 360-Grad-Panoramas und integrierten VR-Effekten dürften sich künftig deutlich einfacher als bislang erstellen lassen. Dafür kauft das US-Unternehmen Gopro die französische Firma Kolor(öffnet im neuen Fenster), die auf die Entwicklung von Virtual-Reality-Anwendungen spezialisiert ist. Die Angestellten arbeiten weiterhin in ihrem Studio in Savoie, nur eben an der Software für Gopro.
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Mit der soll es künftig auch normalen Anwendern einfacher möglich sein, etwa Bilder von mehreren Kameras zu einem Panorama zu verbinden – bislang können das nur Profis oder ambitionierte Filmer mit entsprechender Ausrüstung, meist mit der Software von Kolor. Positiver Nebeneffekt des Deals für Gopro: Der Kreis an Endkunden, die Spaß daran haben, Filme mit mehr als einer Kameras zu drehen, dürfte sich durch einfachere Technologie weiter vergrößern – und damit auch der Hardwareabsatz.
Aber auch so läuft das Geschäft der Firma derzeit bestens. Im letzten Geschäftsquartal konnte sie ihren Umsatz im Jahresvergleich um 54 Prozent auf 363 Millionen US-Dollar steigern. Der Gewinn wurde mit 16,85 Millionen US-Dollar sogar fast verdoppelt. Hauptgrund für die positiven Ergebnisse war vor allem das starke Wachstum außerhalb der USA.
Das in diese News eingebettete Video lässt sich direkt auf Youtube(öffnet im neuen Fenster) im Chrome-Browser oder mit einer kostenlosen App namens Kolor Eyes für iOS(öffnet im neuen Fenster) und Android(öffnet im neuen Fenster) auch als 360-Grad-Film betrachten. Demnächst sollen weitere Videos dieser Art auch für Oculus Rift und Samsung Gear VR erscheinen.
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