Uber-Chef Dara Khosrowshahi kann den bisher größten Erfolg für seinen Neuanfang bei dem Fahrdienst-Vermittler verbuchen: Uber bekommt zumindest eine vorläufige Lizenz für London. Das Startup fährt dort aber die nächsten 15 Monate auf Bewährung.
Deutschland und Europa hängen in der KI-Forschung hinter China und den USA her. Der KI-Bundesverband fordert mehr Engagement und mehr Ausbildung für die neue Technologie. Dazu gehört Forschungsförderung, aber auch Datenkunde im Schulunterricht.
Jeder dritte Lkw auf der Straße fährt leer durch die Gegend. Das Hamburger Startup Cargonexx hat ein KI-System entwickelt, das das Disponieren effizienter macht. Es soll Leerfahrten verhindern, dadurch Staus vermeiden und Schadstoffemissionen senken.
Die zweite Version des Loupedecks erfindet den Bildbearbeitungs-Controller nicht komplett neu, bringt aber zahlreiche sinnvolle Verbesserungen: Die Tasten des Loupedeck+ sollen sich robuster anfühlen, zudem können Nutzer auch alle Regler und Buttons komplett individuell einstellen.
In Spielen wie Civilization 6 oder Kerbal Space Program befindet sich offenbar eine Trackingsoftware names Red Shell, ohne dass die Anwender informiert wurden. Nach Protesten haben einige Entwickler das Datensammeln wieder eingestellt, etwa Bethesda bei The Elder Scrolls Online.
Startups müssen oft kurzfristig viele Stellen besetzen. Wir waren bei dem Berliner Unternehmen Next Big Thing dabei, als es auf einen Schlag Bewerber für fünf Jobs suchte.
Volvo will sich mit einem Investment in das Startup Luminar Sensortechnik für autonom fahrende Fahrzeuge sichern. Das hat auch schon Toyota getan. Luminar arbeitet mit einem Lasersensor, um die Umgebung abzutasten.
Das KI-Startup Wave Computing hat MIPS übernommen und plant, entsprechende CPU-Kerne für künftige Dataflow Processing Units (DPU) genannte Chips für Künstliche Intelligenz zu verwenden.
Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Pech für viele Japanreisende: Der Vermittlungsdienst Airbnb musste auf Anweisung der japanischen Regierung viele Buchungen stornieren. Grund ist ein neues Gesetz, das aber erst in der kommenden Woche in Kraft tritt.
Der langjährige Tesla-Ingenieur Nick Kalayjian verlässt den Autohersteller Tesla nach fast 12 Jahren, um bei der Entwicklung hocheffizienter vertikaler Farmen beim Startup Plenty zu arbeiten. Kalayjian ist nicht der erste Tesla-Ingenieur, der sich so entscheidet.
Ein Multicopter für einen Insassen ist das Fluggerät Flyer des US-Unternehmens Kitty Hawk, das von Google-Gründer Larry Page unterstützt wird. Seit einigen Monaten wird der neue Flyer intensiv über einem See in Nevada getestet.
Das Startup Coresystems, dessen Software die richtigen Servicetechniker nach Know-how, Standort und Verfügbarkeit heraussucht, ist für SAP interessant. Es soll Einsatzplanung in Echtzeit leisten.
Knapp über ein Jahr nach der erfolgreichen Finanzierung hat das Startup Planet Computers mit der Auslieferung seines Gemini PDA begonnen. Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, längere Texte lassen sich aber mit Geduld durchaus damit tippen. Die Frage ist: Brauchen wir heute noch einen PDA?
/85Kommentare/Ein Test von Tobias Költzsch und Sebastian Grüner
Nach der Integration im Kirin 970 für Huawei-Smartphones hat Cambricon mit dem MLU100 einen selbst entwickelten Beschleuniger für künstliche Intelligenz vorgestellt. Kunden wie Lenovo nutzen den Chip.
Die Zukunft von Essential ist ungewiss. Das Startup hat die Entwicklung eines zweiten Smartphones gestoppt, heißt es aus Unternehmenskreisen. Außerdem sucht Andy Rubin gerade nach einem Käufer für das Unternehmen.
Das israelische Start-up Storedot hat ein Investment des britischen Ölkonzerns BP erhalten, um seine Technik für einen Auto-Schnellladeakku weiterzuentwickeln. Auch Daimler und Samsung sind an dem Unternehmen beteiligt.
Media Markt und Saturn wollen in allen Filialen einen Hometechnik-Dienst anbieten. Experten helfen bei Problemen mit Geräten von den Discountern, doch der Dienst hat seinen Preis.
Bereits im Juli 2018 will Uber mit deutschen Städten und Bundesländern über eine Zusammenarbeit reden. Der Fahrdienstvermittler möchte mit alternativen Transportangeboten den Wiedereinstieg in Deutschland zu schaffen.
Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Nun kann jeder Passagier mit einem Robotertaxi durch Las Vegas fahren: Der Dienstleister Lyft bietet diesen Service zusammen mit einem Partner namens Aptiv auf Basis von 30 BMW an.
Elektromotoren könnten bald wesentlich stärker, kleiner und effizienter arbeiten. Magnax arbeitet an Axialflussmotoren, die weniger Kupfer erfordern und künftig nicht nur in Autos, sondern auch in Elektromotorrädern und Elektroflugzeugen eingesetzt werden könnten.
Die BMW R71 ist ein klassisches schweres Motorrad, das von 1938 bis 1941 mit 750-ccm-Motor mit Seitenwagen gebaut wurde. Nun soll es als Elektroversion wiederaufgelegt werden. allerdings nicht von BMW.
Der chinesische Autohersteller FAW, der vor Jahrzehnten die Limousine für den Vorsitzenden der Volksrepublik China, Mao Zedong, entwickelt hat, arbeitet daran, die Marke wiederzubeleben. Diesmal soll das Fahrzeug elektrisch fahren.
Die verteilte Datenbank FoundationDB steht unter der Apache-2.0-Lizenz. Besitzer Apple will eine Community um das Projekt aufbauen, die Erweiterungen entwickeln soll.
Adobe hat die Übernahme von Sayspring bekanntgegeben. Das in New York ansässige Startup bietet sprachbasierte Anwendungen an, die sich in virtuellen Assistenten wie Alexa und Google Assistant integrieren lassen.
Das tschechische Elektroauto-Startup MW Motors hat ein leichtes vollelektrisches Fahrzeug vorgestellt, das mit Radnabenmotoren ausgerüstet ist. Es wiegt nur rund 800 kg und soll trotz kleinem Akku eine respektable Reichweite erzielen.
Schon in zwei Jahren sollen bei Bosch alle elektronischen Produktklassen vernetzt sein. Um für seine Entwickler eine kreative Arbeitsumgebung zu schaffen, hat das Unternehmen in Berlin einen eigenen IoT-Campus eröffnet.
Update Elektroautos haben bekanntlich viele Probleme mit der Reichweite und tiefen Temperaturen. Daher wollten wir bei Golem.de wissen, welches Auto sich am besten zur nächsten Ladesäule schieben lässt.
Von wegen Kompromiss: Der Verhandlungsführer im EU-Parlament, Axel Voss, hat die Pläne für ein europäisches Leistungsschutzrecht noch deutlich verschärft. Nun drohen spanische Verhältnisse in ganz Europa.
Raketen aus dem 3D-Drucker, Milliarden-Investitionen aus dem Silicon Valley und Träume von künstlicher Intelligenz, die mit Lichtgeschwindigkeit durchs All reist: Die Digitalisierung sorgt für einen Boom in der Raumfahrt.
Update Gewinne und Umsätze in der Digitalwirtschaft sollen in der EU künftig auf neue Weise besteuert werden. Vor allem die geplante Umsatzsteuer stößt auf Kritik in der IT-Branche.
Die Macher des kleinen E-Paper-Displays Paperino erzählen, wie sie auf die Idee gekommen sind und wie sie mit nur 6.000 US-Dollar durch Crowdfunding die Produktion finanzieren konnten.
Das Startup Lytro, das sich der Lichtfeldfotografie verschrieben hat, soll angeblich von Google gekauft werden. Der Preis soll deutlich unter dem liegen, was die Investoren in das Unternehmen gesteckt haben. Womöglich geht es Google nur um die Patente des Unternehmens.
Größere Akkus bedeuten mehr Gewicht, aber auch mehr Reichweite. Für den Elektrogeländewagen Bollinger B1 wird nun eine Option mit 120 kWh entwickelt. Die Vorreservierungen für das klobige Elektroauto gehen in die Hunderttausende. Was es kosten wird, bleibt unklar.
Das Augmented-Reality-Startup Avegant besteht nur noch aus weniger als 20 statt zuvor aus gut 40 Mitarbeitern, zudem ist der CEO zurückgetreten. Wie es mit dem Glyph und dem in Entwicklung befindlichen Lichtfeld-Headset weitergeht, bleibt unklar.
Eine Firma aus Israel will spektakuläre Informationen zu Sicherheitslücken bei AMD veröffentlicht haben. Doch bei näherem Hinsehen erweist sich die Veröffentlichung selbst als missratene Sprungvorhersage.
Smarte Küchenmaschinen, die Menschen fitter und gesünder machen, daran arbeiten die Entwickler von 3D-Lebensmitteldruckern. Doch von den digitalisierten Spritzbeuteln zum Replikator ist es noch weit - Essen und 3D-Technik sind eine knifflige Kombination.
Nein, nicht der Philosoph. Plato war ein Computersystem aus den Sechzigern, damals schon mit Touchscreen, Chats und Onlinegames. Revolutionär, aber leider vergessen.
Die FCC ist sauer. Anfang des Jahres sind vier kommerzielle Satelliten ohne Erlaubnis der US-Regulierungsbehörde ins All geschossen worden. Für das Startup, dem die Satelliten mutmaßlich gehören, könnte das der letzte Start gewesen sein.
Mit dem Light Phone 2 will das Startup Light ein Mobiltelefon schaffen, das den Nutzer vom Stress sozialer Medien, E-Mails und Messenger fernhält. Das Telefon soll Anrufe und SMS ermöglichen und einen Wecker haben. Die Finanzierung per Crowdfunding ist bereits geglückt.
Die in Panama angesiedelte Firma Eroiy plant, 1,2 Milliarden Einheiten einer gleichnamigen Kryptowährung auszugeben. Sie sollen als anonyme Möglichkeit zum Bezahlen für Erotikangebote im Internet dienen und die Industrie beflügeln.
Keine Werbung, keine durch Algorithmen sortierte Timeline - aber ein Mitgliedsbeitrag: Das ist die Idee hinter dem Facebook-Konkurrenten Vero. Mit einer kostenlosen Mitgliedschaft auf Lebenszeit für die erste Million Nutzer hat die Firma für überlastete Server gesorgt.
Das Startup Zifra aus Göteborg will erreichen, was Kamerahersteller seit Jahren verweigern: die verschlüsselte Speicherung von Bildern und Videos auf dem Gerät. Wir haben mit den Unternehmensgründern über ihre Pläne und die weitere Entwicklung gesprochen.
Sipgate hat trotz einer Blockadehaltung der Telekom seine App Satellite fertiggestellt. Sie bietet in der kostenlosen Version monatlich 100 Freiminuten, mit denen in alle Netze der EU telefoniert werden kann.
Startups scheinen für Microsoft ein wichtiger Kundenkreis zu sein, um Azure zu verbreiten. Daher investiert das Unternehmen viel Geld in ein Partnerprogramm. Der Vorteil: Zugang zu Verkaufsressourcen, Kapital und eine Menge Azure-Credits.
Die Koalition von Union und SPD plant bislang keine Kompetenzbündelung bei der Digitalisierung. Das gefährdet nach Ansicht der digitalen Wirtschaft die Innovationskraft des Landes.