Sipgate: App Satellite soll die SIM-Karte ersetzen

Sipgate hat trotz einer Blockadehaltung der Telekom seine App Satellite fertiggestellt. Sie bietet in der kostenlosen Version monatlich 100 Freiminuten, mit denen in alle Netze der EU telefoniert werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Die App Satellite
Die App Satellite (Bild: Sipgate)

Sipgate hat gegen Widerstände die App Satellite fertiggestellt, die alle SIM-Card-Funktionen bieten soll. Wie der Internet-Telefonie-Anbieter bekanntgab, ist Sipgate nun im Apple App-Store verfügbar. Satellite soll die Telefonie komplett von der SIM-Karte lösen. Mit Satellite soll die neue Nummer auf beliebig vielen Geräten genutzt werden können. Telefonieren soll mit jedem Gerät möglich sein, auch im Browser und später mit Android.

Stellenmarkt
  1. Kundenberater / Projektkoordinator (m/w/d) für IT-Projekte - Sozialwesen
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), verschiedene Standorte
  2. Leitung IT Demand Management (m/w/d)
    Stadtwerke München GmbH, München
Detailsuche

Die Deutsche Telekom ermöglicht als einziger Anbieter in Deutschland die Zusammenschaltung von allen 200 Telefongesellschaften des Landes. Doch die Telekom wollte diesen Service für ein konkurrierendes Produkt wie Satellite nicht verkaufen. Darum musste das Team um Marcel Mellor eine eigene Telefongesellschaft gründen und umfangreiche Vertragsabschlüsse mit Netzbetreibern tätigen. "Konkret haben wir Vereinbarungen mit der Telekom, Telefónica und Vodafone getroffen, die unsere Erreichbarkeit gewährleisten", sagte ein Unternehmenssprecher Golem.de.

Satellite gibt es kostenlos und in einem erweiterten zahlungspflichtigen Modell

Wenn eine mobile Datenverbindung oder WLAN besteht, können Nutzer mit Satellite telefonieren, unabhängig davon, in welchem Land sich diese gerade aufhalten. Bisher haben Beta-Tester den Service in knapp 50 Ländern getestet. In 60 Minuten soll ein Datenvolumen zwischen 30 bis 130 MByte entstehen, berichtet Sipgate. Die App wurde von einem Startup innerhalb von Sipgate geschaffen.

Jeder Nutzer erhält monatlich 100 Freiminuten, mit denen in alle Netze der EU telefoniert werden kann. In Kürze soll es ein optionales Upgrade für 4,95 Euro im Monat geben, das neben zusätzlichen Funktionen auch unbegrenzte Telefonie ermöglicht.

Golem Karrierewelt
  1. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.11.2022, virtuell
  2. Deep-Dive Kubernetes – Production Grade Deployments: virtueller Ein-Tages-Workshop
    08.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Für das Jahr 2018 sei auch eine Android-Version sowie eine Web-App geplant.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Yash 13. Jul 2021

Wir haben uns für Satellite entschieden, weil wir gemeinsam ein Nebenprojekt gegründet...

regn 20. Aug 2019

was mir absolut fehlt, ist, einne anderen Klingelton für satellite-Anrufe einzustellen!

Neuro-Chef 20. Feb 2018

Erklär das mal den Pappenheimern, die mich auf dem stumm- oder ausgeschalteten Handy...

Neuro-Chef 19. Feb 2018

Um Doppel-Posts zu vermeiden: https://forum.golem.de/kommentare/handy/sipgate-app...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Leistungsaufnahme
Effizienz muss man auch wollen

Neue Hardware wird immer effizienter. Auch High-End-Prozessoren und Grafikkarten können sehr sparsam sein. Leider ist das nicht Standard.
Ein IMHO von Martin Böckmann

Leistungsaufnahme: Effizienz muss man auch wollen
Artikel
  1. e.Go Life getestet: Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen
    e.Go Life getestet
    Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen

    Der e.Go Life aus Aachen sollte Elektromobilität erschwinglich machen. Doch nach 1.500 ausgelieferten Exemplaren ist nun Schluss. Was nachvollziehbar ist.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

  2. Lochstreifenleser selbst gebaut: Lochstreifen für das 21. Jahrhundert
    Lochstreifenleser selbst gebaut
    Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

    Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert - lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
    Von Tobias Költzsch

  3. PXW: Huawei bietet bald wieder 5G-Smartphones an
    PXW
    Huawei bietet bald wieder 5G-Smartphones an

    Der Telekomausrüster Huawei kommt nicht ohne seine darniederliegende Smartphone-Sparte aus. Jetzt zeichnen sich trotz Handelskrieg echte Lösungen ab.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • MindStar (Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€, RTX 3070 539€) • Alternate (Team Group DDR4/DDR5-RAM u. SSD) • Günstig wie nie: MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€, Philips LED TV 55" Ambilight 549€, Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /