• IT-Karriere:
  • Services:

What3words: Daimler will mit drei Wörtern Navigation neu definieren

Jeder Fleck auf der Erde lässt sich mit drei Wörtern beschreiben - so die Idee des Startups What3words. An diesem hat sich Daimler beteiligt und will die Adresseingabe im Navi deutlich vereinfachen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mercedes will Navigation mit drei Wörtern ermöglichen.
Mercedes will Navigation mit drei Wörtern ermöglichen. (Bild: Daimler)

Jeder Fleck auf der Erde lässt sich mit drei Wörtern beschreiben - so die Idee des Startups What3words. An diesem hat sich Daimler beteiligt und will die Adresseingabe im Navi deutlich vereinfachen. Auszug.bäckerin.anpassung - das ist die Adresse, die Nutzer von Daimlers Navigationssystemen künftig verwenden können, um zu Golem.de in Berlin zu gelangen. Die drei Wörter sind Teil eines Koordinatensystems, das vom Startup What3words erfunden wurde.

Stellenmarkt
  1. Winkelmann Group GmbH + Co. KG, Ahlen
  2. i-SOLUTIONS Health GmbH, Bochum, Mannheim, Düsseldorf, Magdeburg, Chemnitz (Home-Office)

Daimler hat an diesem Startup nun eine zehnprozentige Beteiligung erworben und integriert das neue Dreiwort-Adresssystem in die Mercedes-Fahrzeuge. Als erstes ist die neue A-Klasse dran, die im Frühjahr 2018 auf den Markt kommt. Mit an Bord ist Mercedes' neues, linuxbasiertes Infotainment-System, das Mercedes-Benz User Experience (MBUX) genannt wird. Es ermöglicht, im Navi mittels Text- oder Spracheingabe die gewünschten Ziele mit Hilfe des 3-Wort-Systems einzugeben.

What3words hat für sein System den Globus in 57 Billionen Quadrate im Format drei mal drei Meter eingeteilt und jedem dieser Quadrate eine Dreiwortadresse zugeteilt - auch dort, wo es keine herkömmlichen Straßenadressen gibt. Damit kann jeder dieser Orte eindeutig bestimmt werden. Der Wortschatz umfasst etwa 25.000 Wörter in jeder Sprache und ein Algorithmus sorgt dafür, dass keine verwechslungsträchtigen Kombinationen mit ähnlichen aufeinanderfolgenden Wörtern entstehen. Aktuell werden 14 Sprachen unterstützt.

Das neue Infotainment-System MBUX bietet Updates-over-the-Air und arbeitet mit hochauflösenden Breitbild-Displays mit bis zu zwei 10,25-Zoll-Bildschirmen mit Touchscreen-Bedienung sowie einer selbst entwickelten Sprachsteuerung, die auf das Schlüsselwort "Hey Mercedes" hört.

Neben dem Touchscreen gibt es auch ein Touchpad auf der Mittelkonsole, ein Head-up-Display und Knöpfe am Lenkrad. Ein haptisches Feedback begleitet jede Eingabe. Auch indirekte Sprache wird laut Daimler erkannt, wenn der Nutzer zur Steuerung der Klimatisierung etwa sagt "Mir ist kalt" statt des eindeutigen Befehls "Temperatur auf 24 Grad". Die Dialogausgabe variiert ebenfalls, wie das etwa auch bei Apples Siri der Fall ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 36,99€
  2. 33,99€

Bouncy 15. Jan 2018

Lustig auch, dass Mercedes über ihre Beteiligung an Here bereits seit Jahren eine...

Bouncy 15. Jan 2018

OLC: 6727+CG Ist leichter getippt als 3 lange Worte. Hat sich trotzdem nie durchgesetzt...

Bouncy 15. Jan 2018

Und wo bleibst du? ;D

Heldbock 15. Jan 2018

Nicht gefunden...

SanderK 15. Jan 2018

Am Besten so in der Art wie: Erlangen.Vierzigmannstraße.Fünfundfünfzig Klingt doch...


Folgen Sie uns
       


Xbox Series X und S - Fazit

Im Video zum Test der Xbox Series X und S zeigt Golem.de die Hardware und das Dashboard der Konsolen von Microsoft.

Xbox Series X und S - Fazit Video aufrufen
Pixel 4a 5G im Test: Das alternative Pixel 5 XL
Pixel 4a 5G im Test
Das alternative Pixel 5 XL

2020 gibt es kein Pixel 5 XL - oder etwa doch? Das Pixel 4a 5G ist größer als das Pixel 5, die grundlegende Hardware ist ähnlich bis gleich. Das Smartphone bietet trotz Abstrichen eine Menge.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Schnelle Webseiten Google will AMP-Seiten nicht mehr bevorzugen
  2. Digitale-Dienste-Gesetz Will die EU-Kommission doch keine Konzerne zerschlagen?
  3. Google Fotos Kein unbegrenzter Fotospeicher für neue Pixel

iPhone 12 Pro Max im Test: Das Display macht den Hauptunterschied
iPhone 12 Pro Max im Test
Das Display macht den Hauptunterschied

Das iPhone 12 Pro Max ist größer als das 12 Pro und hat eine etwas bessere Kamera - grundsätzlich liegen die beiden Topmodelle von Apple aber nah beieinander, wie unser Test zeigt. Käufer des iPhone 12 Pro müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Bauteile des iPhone 12 kosten 313 Euro
  2. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  3. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe

Keyboardio Atreus im Test: Die Tastatur für platzbewusste Ergonomiker
Keyboardio Atreus im Test
Die Tastatur für platzbewusste Ergonomiker

Eine extreme Tastatur für besondere Geschmäcker: Die Atreus von Keyboardio ist äußerst gewöhnungsbedürftig, belohnt aber mit angenehmem Tippgefühl.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. HyperX x Ducky One 2 Mini im Test Kompakt, leuchtstark, limitiert
  2. Nemeio Tastatur mit E-Paper-Tasten ist finanziert
  3. Everest Max im Test Mehr kann man von einer Tastatur nicht wollen

    •  /