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Mirraviz Multiview: Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln

Netflix und Rocket League gleichzeitig: Mirraviz stellt eine Leinwand her, die je nach Betrachtungswinkel verschiedene Bilder anzeigt. Auf den Bildschirm sollen bis zu sechs Projektoren gerichtet werden können. Zwei sind im Paket inbegriffen.

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Auf der Leinwand werden zwei verschiedene Bilder angezeigt.
Auf der Leinwand werden zwei verschiedene Bilder angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auf der Elektronikmesse CES 2018 ist eine kuriose Technik zu sehen. Das Startup Mirraviz präsentiert dort einen Multiview-Bildschirm, auf den zwei verschiedene Bilder projiziert werden. Je nach Betrachtungswinkel ändert sich das angezeigte Bild. Solch ein System könnte beispielsweise für lokale Multiplayer-Spiele auf Konsolen oder PCs genutzt werden, oder wenn verschiedene Personen im Raum unterschiedliche Fernsehprogramme auf einem Bildschirm anschauen möchten.

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Um den Effekt zu erreichen, baut Mirraviz eine passive Leinwand, auf die bis zu sechs Projektoren gerichtet werden können. Das Material filtert je nach Betrachtungswinkel das Bild heraus. Dabei sollen Photonen direkt auf den Betrachter zurückgeworfen werden. Bei normalen Bildschirmen verteilt sich das Licht über den gesamten Betrachtungswinkel. Diese Technik hat auch zur Folge, dass der Bildschirm etwa 100-mal heller strahlt als eine normale Leinwand - das behauptet zumindest das Unternehmen selbst. Die maximale Größe eines solchen Bildschirms gibt Mirraviz mit 105 Zoll an. Momentan ist auf der Produktseite ein Display mit 94 Zoll Diagonale erhältlich.

Zwei Projektoren mit Akkubetrieb

Das Startup verkauft seine Bildschirme als Einzelprodukt oder im Bundle mit zwei Beamern. Jeder dieser Beamer hat einen Akku verbaut, der bis zu 1,5 Stunden durchhalten soll. Das klingt aber eher wie eine Limitierung, da selbst viele Filme eine längere Laufzeit haben. Alternativ lässt sich ein Kabel anschließen. Die Projektoren werden auf Sockeln vor der Leinwand positioniert. Sie nutzen DLP-Technik, und die Lampe soll maximal 500 Lumen Helligkeit strahlen. Die maximale Auflösung gibt der Hersteller mit 1.080p bei 60 Hz Bildfrequenz an.

  • Mirraviz-Projektor. (Bild: Mirraviz)
  • Mirraviz-Projektor. (Bild: Mirraviz)
  • Mirraviz Multiview-Leinwand (Bild: Mirraviz)
  • Mirraviz Multiview-Leinwand (Bild: Mirraviz)
  • Mirraviz Multiview-Leinwand (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Mirraviz Multiview-Leinwand (Bild: Mirraviz)

Der Preis für das System samt zwei Beamern beträgt 2.000 US-Dollar, momentan heruntergesetzt von 2.500 US-Dollar. Die einzelne Leinwand ohne Projektoren kostet je nach Größe unterschiedlich viel: 500 US-Dollar für 52, 700 US-Dollar für 75 und 1.100 US-Dollar für 94 Zoll Diagonale. Allerdings liefert Mirraviz sein Produkt wohl vorerst nur in die USA.



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SHadowral 11. Jul 2018

Ist zwar sehr alt aber es gibt wenig Beiträge hierzu im Internet und vielleicht liest es...

Hotohori 15. Jan 2018

Außerdem braucht man nicht mal Splitscreen. Statt zwei Computer mit zwei Bildschirmen...


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