Lichtfeld-AR: Avegant entlässt Hälfte der Mitarbeiter
Das Augmented-Reality-Startup Avegant besteht nur noch aus weniger als 20 statt zuvor aus gut 40 Mitarbeitern, zudem ist der CEO zurückgetreten. Wie es mit dem Glyph und dem in Entwicklung befindlichen Lichtfeld-Headset weitergeht, bleibt unklar.
Im Februar wurden rund zwei Dutzend Mitarbeiter von Avegant entlassen, das Team des AR-Startups umfasst derzeit weniger als 20 Leute im Team. Das berichtet The Verge unter Berufung auf unternehmensnahe Quellen, wir können den Bericht durch eigene Quellen stützen. Die Entlassungen betreffen unter anderem das Marketing, die verbleibenden Mitarbeiter sind vor allem für R&D und technische Partnerschaften verantwortlich. Auch der bisherige CEO Jörg Tewes hört auf, an seine Stelle tritt Avegant-Gründer Ed Tang.
Avegant ist der Hersteller des Glyph, eines Videoheadsets mit Netzhautprojektor und integrierten Kopfhörern. Im Test des Avegant Glyph gefiel uns besonders die scharfe Darstellung, da anders als bei VR-Headsets mit OLED-Panels kein Fliegengittereffekt zu sehen ist.
Als nächstes und zuletzt aktuelles Projekt arbeitete Avegant an Hardware für Lichtfeld-basierte Augmented Reality. Einen entsprechenden Prototyp hatten wir uns im Frühling 2018 angeschaut, er war noch mit einem PC verkabelt und benötigte externe Tracking-Kameras. Beides wollte Avegant ändern, also drahtlos und gegebenenfalls smartphonetauglich, und dann die Technologie an Partner verkaufen. Was daraus wird, bleibt vorerst offen.
Laut CEO und Gründer Ed Tang läuft gerade eine weitere Finanzierungsrunde, um Avegant mit zusätzlichen 10 Millionen US-Dollar zu versehen. Das Startup mit Sitz im kalifornischen Silicon Valley wurde 2012 gegründet und kann auf mehr als 50 Millionen US-Dollar Investorenkapital zurückgreifen. Avegant sieht Lichtfeld als den nächsten logischen Schritt an, da das natürliche Sehempfinden aus der realen Welt so am ehesten nachgebildet werde.
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Multifocaldisplays Lichtfelder zu nennen, ist wirklich Betrug und so eine Firma verdient...