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120-kWh-Akkupack: Bollinger-Elektrogeländewagen soll weiter fahren können

Größere Akkus bedeuten mehr Gewicht, aber auch mehr Reichweite. Für den Elektrogeländewagen Bollinger B1 wird nun eine Option mit 120 kWh entwickelt. Die Vorreservierungen für das klobige Elektroauto gehen in die Hunderttausende. Was es kosten wird, bleibt unklar.
/ Andreas Donath
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Bollinger B1 (Bild: Bollinger)
Bollinger B1 Bild: Bollinger

Bei der Vorstellung des B1 im vergangenen Jahr wurde mitgeteilt, dass es zwei Optionen mit 60 und 100 kWh für 190 und 320 km Reichweite geben werde. Nun wurde auch ein Akku mit 120 kWh angekündigt, der weiter reichen soll.

Bollinger B1 (Herstellervideo)
Bollinger B1 (Herstellervideo) (01:19)

Der Bollinger Motors B1 verfügt über ein Vollaluminiumchassis und soll mit Allradantrieb ausgestattet werden. Optisch orientiert sich das Fahrzeug mit seinen abgekanteten Blechen am Land Rover Defender. Der Bollinger B1 soll eine Systemleistung von 360 PS und ein Drehmoment von 640 Newtonmeter erreichen. Das Auto soll trotz seines anachronistischen Äußeren innerhalb von 4,5 Sekunden auf 100 km/h kommen. Interessant ist seine Geländegängigkeit: Das Fahrzeug erreicht eine Bodenfreiheit von 39 cm, dazu kommen einstellbare Federwege von 25 bis 50 cm, um die Bodenfreiheit zu variieren. Das Fahrzeug soll 2,7 Tonnen Anhänge- und 2,7 Tonnen Nutzlast bieten.

Innerhalb von zwei Wochen gingen 2017 fast eine halbe Million unverbindlicher Reservierungen für das Auto ein. Ein Preis steht noch nicht fest.


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