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So könnte das VR-Headset von Varjo aussehen.
So könnte das VR-Headset von Varjo aussehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Varjo angeschaut: Das VR-Headset mit dem scharfen Blick

So könnte das VR-Headset von Varjo aussehen.
So könnte das VR-Headset von Varjo aussehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

VR-Headsets sind mittlerweile technisch deutlich ausgereifter als noch vor ein paar Jahren - wirklich scharf ist das Bild allerdings immer noch nicht. Varjo will das mit einem Headset ändern, das den aktuell betrachteten Bereich sehr scharf anzeigt. Wir haben einen ersten Prototyp ausprobiert.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

Auf der Start-up-Konferenz Slush 2017 hat das finnische Start-up Varjo einen ersten Prototyp seines VR-Headsets gezeigt. Das Varjo-Headset sieht äußerlich wie viele andere Headsets aus, im Inneren bietet das Gerät allerdings ein interessantes technisches Detail.

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Das Varjo-Headset hat nicht nur ein, sondern zwei Displays. Das Hauptdisplay, vom Hersteller als Context-Display bezeichnet, sitzt wie bei anderen Herstellern direkt vor den Augen des Nutzers. Das zweite Display sitzt im unteren Bereich des Headsets und ist dort im Grunde vom Nutzer nicht einsehbar.

  • So stellt sich Varjo sein fertiges Headset vor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Modell des fertigen Headsets von Varjo (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • So stellt sich Varjo sein fertiges Headset vor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit einer Sony RX100 Mark 4 aufgenommenes und ausschnittsvergrößertes Foto des scharfen Bereichs des Varjo-Headsets (oben) und des gleichen Bereichs auf einem Oculus-Rift-Headset (Bild: Varjo)
  • Ein mit einer Sony RX100 Mark 4 aufgenommenes und ausschnittsvergrößertes Foto des scharfen Bereichs des Varjo-Headsets (oben) und des gleichen Bereichs auf einem Oculus-Rift-Headset (Bild: Varjo)
So stellt sich Varjo sein fertiges Headset vor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das zweite Display hat wie das Context-Display eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, ist mit einer Bildschirmdiagonale von 0,7 Zoll allerdings wesentlich kleiner. Durch die Pixeldichte von fast 3.150 Pixeln bietet der winzige OLED-Bildschirm ein extrem scharfes Bild - wesentlich schärfer als das des Hauptbildschirms.

Spiegel wirft schärferes Bild auf das Hauptdisplay

Das Bild dieses Zusatzbildschirms wird mit Hilfe eines Spiegels auf das große Display gespiegelt, wo es dieselben Inhalte wesentlich schärfer anzeigt. Die Idee ist, dass mit Hilfe von Augen-Tracking der Sichtpunkt des Nutzers erfasst wird und dort immer das schärfere Bild des zweiten Displays angezeigt wird. Die Bewegung des Bildes soll mit Hilfe eines beweglichen Spiegels ermöglicht werden.

Varjo nennt dieses System Bionic Display, da es der Funktionsweise des menschlichen Auges entspricht. Auch hier ist nur der Teil scharf, auf den die Sicht konkret fällt; der Rest des Blickfeldes ist unschärfer.

Scharfer Bereich ermöglicht klare Details 

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Dwalinn 04. Dez 2017

Die Games müssen ja nicht nach Witcher 3 auf Speed aussehen, gerade die eher schlichten...

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otraupe 04. Dez 2017

Ich denke, dem Vorredner war schon klar, wie Foveated Rendering funktioniert. Ein (VR...

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Hotohori 01. Dez 2017

Was auch bereits schon genutzt wird, aber erst mit EyeTracking so richtig effektiv ist.

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Dwalinn 01. Dez 2017

Aber am Preis sieht man auch schon da die Methode auch seinen Nachteile hat. Ein Full HD...

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