• IT-Karriere:
  • Services:

Soziales Netzwerk: Vero entfacht Hype mit kostenloser Mitgliedschaft

Keine Werbung, keine durch Algorithmen sortierte Timeline - aber ein Mitgliedsbeitrag: Das ist die Idee hinter dem Facebook-Konkurrenten Vero. Mit einer kostenlosen Mitgliedschaft auf Lebenszeit für die erste Million Nutzer hat die Firma für überlastete Server gesorgt.

Artikel von veröffentlicht am
Das soziale Netzwerk Vero wird später kostenpflichtig.
Das soziale Netzwerk Vero wird später kostenpflichtig. (Bild: Vero)

Es gibt in Zeiten von Facebook und Twitter offensichtlich noch Menschen, die sich über ein weiteres soziales Netzwerk freuen. Darauf weist jedenfalls der Hype um Vero hin: Die Firma mit dem gleichnamigen Social-Media-Angebot ist derzeit unter anderem in den Trend-Charts auf Twitter sehr angesagt. Der Hype ist nicht zufällig entstanden, sondern hat Ursachen. Zum einen hat Vero offensichtlich eine Kampagne mit Influencern gestartet, die für ordentlich Wirbel sorgen.

Stellenmarkt
  1. LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH, Rellingen
  2. Deutsche Vermögensberatung AG, Frankfurt am Main

Zum anderen erhält die erste Million Mitglieder auf Vero eine lebenslange kostenlose Mitgliedschaft - wer später kommt, muss zahlen. Neben den Abogebühren will Vero außerdem mit Provisionen an den Verkäufen verdienen, die Händler über die Plattform tätigen. Über die Details und ab wann wie viel Geld fällig ist, hat das aus New York stammende und rund drei Jahre alte Startup bislang nichts verraten. Gründer und Chef von Vero ist der libanesische Milliardenerbe Ayman Hariri.

Als Vorteil für die Mitglieder verspricht Vero, auf Werbung zu verzichten und weniger Daten als andere soziale Netzwerke zu sammeln. Außerdem soll die Timeline nicht von Algorithmen sortiert, sondern chronologisch angeordnet werden und durch den Verzicht auf Anzeigen nur die Beiträge der Freunde und Bekannten zeigen.

Jeder Kontakt auf Vero ist entweder ein Bekannter, ein Freund oder ein enger Freund - das muss der Nutzer bei der Annahme von neuen Verbindungen festlegen. Wenn man auf Vero einen Beitrag veröffentlicht, kann man festlegen, welcher dieser drei Personenkreise die Veröffentlichung sehen kann, was sehr einfach und komfortabel gelöst ist.

  • In Beiträgen lassen sich wie auf Twitter auch Hashtags verwenden. (Bild: Vero/Screenshot: Golem.de)
  • Einfach nur Textbeiträge sind nicht vorgesehen - oder wir haben die Funktion beim Ausprobieren nicht gefunden. (Bild: Vero/Screenshot: Golem.de)
  • Neue Kontakte lassen sich in drei Kategorien einordnen. (Bild: Vero/Screenshot: Golem.de)
  • Das Menü mit den Einstellungen ist sehr übersichtlich. (Bild: Vero/Screenshot: Golem.de)
  • Beim Anmelden wird die Telefonnummer verifiziert. (Bild: Vero/Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem App-Start gibt es ein paar Erklärungshinweise. (Bild: Vero/Screenshot: Golem.de)
In Beiträgen lassen sich wie auf Twitter auch Hashtags verwenden. (Bild: Vero/Screenshot: Golem.de)

Die Timeline und Beiträge selbst funktionieren auf Vero ähnlich wie auf anderen sozialen Netzwerken, mit einem kuriosen Unterschied: Es ist offenbar nicht vorgesehen, reine Textbeiträge online zu stellen. Im Angebot sind nur Fotos, Links, Musik, Videos, Bücher und geografischer Ort - bei denen dann aber auch Texte dazugeschrieben werden können. Vero arbeitet für diese Postings unter anderem mit Foursquare und Apple zusammen.

Bei der Anmeldung ist es nötig, eine E-Mail-Adresse und Telefonnummer anzugeben, Letztere wird mit einem per SMS zugesandten Code überprüft. Vero verspricht, all diese Daten sorgfältig zu behandeln und sie zu verschlüsseln. Aus den Nutzungsbedingungen geht nicht ganz klar hervor, ob und unter welchen Bedingungen etwa Drittfirmen doch Zugriff erhalten können. Marketingaktionen, etwa Gewinnspiele und Wettbewerbe, sind dort ausdrücklich vorgesehen.

Auf Twitter und anderen sozialen Netzwerken gibt es derzeit viele Berichte über technische Probleme und überlastete Server. Golem.de konnte das beim Zugang über die App - sie ist für Smartphones mit iOS und Android erhältlich - nicht feststellen. Der Zugang über Browser am Desktop-PC war uns gar nicht möglich, bei unseren Versuchen haben wir nur Fehlermeldungen zu sehen bekommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 71,71€
  2. (u. a. Asus Zenbook 14 für 1.049,00€, Lenovo Ideapad 330 für 439,00€, MSI Trident 3 für 759...
  3. (u. a. Foscam Outdoor Netzwerk-Kamera für 69,90€, HP 15s Power Notebook für 629,00€, LG 27...
  4. 139,99€

mali1 03. Mai 2018

Hallo, ich will auch etwas Mitsagen. Persönlich habe ich auch Gold als Wertanlage gekauft...

berritorre 05. Mär 2018

Der Vergleich hinkt, wie die meisten Vergleiche eben. Es gibt auch Menschen die gar nicht...

|=H 02. Mär 2018

Danke

Anonymer Nutzer 01. Mär 2018

Ja, ich weiß nicht was Microsoft veranstaltet hat... Vor der "Generalüberholung" (oder...

soulflare 01. Mär 2018

Wenn z.B. ein Kurs im Fitnessstudio ausfällt oder durch einen anderen ersetzt wird und...


Folgen Sie uns
       


Pixel 4 XL - Test

Das Pixel 4 XL ist Googles erstes Smartphone mit einer Dualkamera. Im Test haben wir uns diese genau angeschaut.

Pixel 4 XL - Test Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Apex Pro im Test: Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber
Apex Pro im Test
Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Steelseries bietet seine mechanische Tastatur Apex 7 auch als Pro-Modell mit besonderen Switches an: Zum Einsatz kommen sogenannte Hall-Effekt-Schalter, die ohne mechanische Kontakte auskommen. Besonders praktisch ist der einstellbare Auslösepunkt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth und Ergonomic Keyboard Microsoft-Tastaturen kommen nach Deutschland
  2. Peripheriegeräte Microsofts neue Tastaturen haben Office- und Emoji-Tasten
  3. G Pro X Gaming Keyboard Logitech lässt E-Sportler auf austauschbare Tasten tippen

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


      •  /