Abo
  • IT-Karriere:

Autonomes Fahren: Toyota kann bis zu 200 Meter in jede Richtung sehen

Autonome Autos müssen sich über ihre Umgebung gut informieren, um Gefahren frühzeitig zu erkennen. Toyota hat nun einen neuen Prototyp des Lexus LS 600hL vorgestellt, der eine Sichtweite von 200 Metern rund um das Fahrzeug erreicht und damit die Konkurrenz deklassieren will.

Artikel veröffentlicht am ,
Einzelbild vom Luminar Lidar
Einzelbild vom Luminar Lidar (Bild: Luminar)

Das Toyota Research Institute hat eine neue Version seines autonomen Testfahrzeugs vorgestellt. Das Fahrzeug - ein Lexus LS 600hL - ist mit Lidar, Radar und Kameras ausgerüstet. Die Sensoren sollen die Umgebung im Radius von 200 Metern rund um das Fahrzeug erfassen.

Stellenmarkt
  1. GBA Professional e. Kfr., Ahrensfelde-Lindenberg
  2. Dataport, Magdeburg, Halle (Saale)

Auf dem Dach sind vier Lidar-Sensoren angebracht. Diese stammen vom Startup Luminar. Lidar tastet mit Laserstrahlen die Umgebung ab und kann Position und Geschwindigkeit von Objekten messen.

Nach einem Bericht von The Verge erreicht Konkurrent Velodyne mit seinem Lidar HDL-64E eine Reichweite von 120 Metern, während der erheblich günstigere VLP-16 nur auf 100 Meter kommt.

  • Platform 3.0 (Bild: Toyota)
  • Platform 3.0 (Bild: Toyota)
  • Platform 3.0 (Bild: Toyota)
Platform 3.0 (Bild: Toyota)

Toyota hat die Sensoren zudem stark in das Fahrzeugdesign integriert. Schließlich sollen künftige Serienfahrzeuge nicht durch einen an einen Skigepäckträger erinnernden Aufsatz von vornherein als hässlich gebrandmarkt werden. Dennoch - ganz versteckt werden können die Sensoren derzeit nicht. Die neue Generation der Versuchsfahrzeuge soll im Frühjahr 2018 gebaut werden.

Luminar verwendet nach einem Bericht von Recode einen einzigen Laser, der sich schnell hin und her bewegt, um Objekte über 200 Meter zu erkennen. Mit weiteren technischen Details hält sich das Unternehmen zurück.

Mehr zur Lidar-Technik im Automotive-Bereich bietet unser Artikel "Laserscanner für den Massenmarkt kommen".



Anzeige
Top-Angebote
  1. 699,00€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Aorus Pro für 219,90€, Aorus Pro WiFi für 229,90€, Aorus Elite für 189,90€)
  3. (u. a. Sandisk SSD Plus 1 TB für 88,00€, WD Elements 1,5-TB-HDD für 55,00€, Seagate Expansion...
  4. (u. a. Kingston A400 2-TB-SSD für 159,90€, AMD Upgrade-Bundle mit Radeon RX 590 + Ryzen 7...

Dwalinn 08. Jan 2018

Klar 4 Sekunden sind für den Computer recht viel, das Problem ist der Computer sieht...

Dwalinn 08. Jan 2018

Naja das wird so teuer sein das man doch lieber auf Konventionelle Autos setzt.... an...

chefin 08. Jan 2018

Aktuell schafft kein System bei starkem Regen oder Schneefall noch zu sehen. Lidar ist...


Folgen Sie uns
       


Atari Portfolio angesehen

Der Atari Portfolio war einer der ersten Palmtop-Computer der Welt - und ist auch 30 Jahre später noch ein interessanter Teil der Computergeschichte. Golem.de hat sich den Mini-PC im Retrotest angeschaut.

Atari Portfolio angesehen Video aufrufen
Vision 5 und Epos 2 im Hands on: Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen
Vision 5 und Epos 2 im Hands on
Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen

Die Tolino-Allianz bringt zwei neue E-Book-Reader der Oberklasse auf den Markt. Der Vision 5 hat ein 7 Zoll großes Display, beim besonders dünnen Epos 2 ist es ein 8-Zoll-Display. Es gibt typische Oberklasse-Ausstattung - und noch etwas mehr.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Tolino Page 2 Günstiger E-Book-Reader erhält Displaybeleuchtung

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  2. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  3. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

    •  /