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Chinesischer Anbieter: NIO will Elektro-SUV mit Wechsel-Akku anbieten

Gegen Teslas Modell X will der chinesische Anbieter NIO sein neues Elektroauto positionieren, das über einen austauschbaren Akku verfügt. Den kann Tesla nicht vorweisen, auch wenn die Firma damit einmal experimentiert hat.

Artikel veröffentlicht am ,
NIO ES8
NIO ES8 (Bild: NIO)

Mit dem NIO ES8 hat das chinesische Startup NIO sein erstes Fahrzeug vorgestellt. Das SUV wird in China gebaut und soll später auch in anderen Teilen der Welt verkauft werden, darunter in den USA und Europa.

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Der NIO ES8 ist ein 7-sitziger Elektro-SUV mit einem 70 kWh großen Akkupack, das eine Reichweite von 355 km im NEFZ-Messverfahren aufweisen soll. Von autonomen Fahrfunktionen spricht der Hersteller nicht, dennoch hat das eingebaute Fahrerassistenzsystem NIO Pilot eine Frontkamera, vier Außenkammeras, fünf Radargeräte, zwölf Ultraschallsensoren und eine Kamera zur Überwachung des Fahrerzustands.

Die ersten 10.000 ES8-Fahrzeuge sollen nach Informationen von Electrek in einer sogenannten Founder-Edition ab umgerechnet 70.000 Euro erhältlich sein. Der Standard ES8 soll ab 58.000 Euro beginnen. NIO will den Akku alternativ auch zur Miete anbieten, was den Einsteigerpreis auf etwa 36.000 Euro senken soll. Dazu kommen monatliche Kosten in Höhe von rund 170 Euro. Der Akku ist austauschbar, so dass der Nutzer nicht warten muss, bis der integrierte Akku geladen ist. Ähnlich wie es Tesla einmal erprobte, will NIO ein Akkuwechselsystem anbieten, das an speziellen Stationen zum Einsatz kommt und den Stromspeicher angeblich in drei Minuten wechseln kann. Bis 2020 sollen laut Electrek 1.100 dieser Stationen eingerichtet werden.

  • NIO ES8 (Bild: NIO)
  • NIO ES8 (Bild: NIO)
  • NIO ES8 (Bild: NIO)
NIO ES8 (Bild: NIO)

Der Akku kann auch über mobile Ladestationen "aufgetankt" werden. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge mit einem großen Akku. Die NIO Power-Vans sollen in zehn Minuten etwa 100 km Reichweite in den Tank des SUV pumpen. Wann der NIO ES8 auf den Markt kommen wird, ist noch unbekannt.

Tesla hatte ebenfalls einen Akkutausch vorgesehen, doch das Projekt wurde angeblich wegen mangelnden Kundeninteresses wieder eingestellt. Auch hier war der Akkutausch innerhalb weniger Minuten robotergesteuert möglich.



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berritorre 19. Dez 2017

Falls es interessiert, hier die meist verkauften Fahrzeuge in 2017, ist zwar...

henry86 18. Dez 2017

Ich werde demnächst auf ein elektrofahrzeug wechseln - und zwar ausschließlich aus dem...

Ryoga 18. Dez 2017

Hmm, wieso fühle ich mich bei dem Artikel in das Jahr 2008 zurückversetzt?

henry86 18. Dez 2017

Da wurde wohl an einer normalen Schukosteckdose geladen. Wenn Du an einen Schnelllader...


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