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Edge: Eine Karte soll Daten mehrerer Kreditkarten speichern

Wer sein Portemonnaie nicht mehr schließen kann, hat möglicherweise zu viele Plastikkarten darin verstaut. Dieses Problem will Edge lösen und eine All-in-One-Karte entwickeln, auf der mehrere Kreditkarten gespeichert sind. Das ist bei anderen Anbietern schon misslungen.
/ Andreas Donath
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Edge-Karte (Bild: Edge)
Edge-Karte Bild: Edge

Das Startup Edge(öffnet im neuen Fenster) will eine Smart-Kreditkarte entwickeln, mit der Anwender zwischen mehreren digital gespeicherten Kreditkarten hin- und herschalten können. Dazu übernahm Edge das Unternehmen Plastc, das ebenfalls ein solches Produkt entwickeln wollte, mehr als neun Millionen US-Dollar für Vorbestellungen einsammelte, die Karte aber niemals verschickte und Konkurs anmeldete. Konkurrent Coin hingegen schaffte es, eine Karte zu verteilen, stellte seine Dienste jedoch ein, nachdem Fitbit das Unternehmen übernommen hatte.

Nun will Edge mit den Überresten von Plastc eine All-in-One-Kreditkarte bauen. Wer Plastc unterstützte, erhält ein Guthaben von 50 US-Dollar von Edge auf der Karte, die in den nächsten sieben Monaten verschickt werden soll. Diesmal wird kein Crowdfunding betrieben.

Die Edge Card ist mit einem E-Paper-Farb-Touchscreen ausgerüstet und soll mit einer Akkuladung bei normalem Gebrauch bis zu zwei Wochen halten. Geladen wird die Karte kabellos.

Dem neuen Startup kommt es einem Bericht von The Verge(öffnet im neuen Fenster) vor allem auf die Touchscreen-Technik von Plastc und den Kundenstamm an. Die Edge-Karte soll nur 1 mm dick sein. Noch steht allerdings dem Bericht zufolge die Genehmigung von Visa und Mastercard aus, ihre Karten in das System zu integrieren.

Zudem gibt es Konkurrenz durch Wearables und Smartphones, die es über Apple Pay, Samsung Pay und Android Pay ermöglichen, ebenfalls kontaktlos zu zahlen.


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