Abo
  • Services:

Clevershuttle im Test: Mit Lena durch Berlin

Manchmal ist der ÖPNV nicht die bequemste Art, sich in einer Stadt wie Berlin oder München fortzubewegen, Taxis hingegen sind auf Dauer ziemlich teuer. Clevershuttle transportiert mehrere Passagiere auf einer Fahrt, was günstiger ist. Wir haben das Sammeltaxi in Berlin ausprobiert.

Ein Erfahrungsbericht von veröffentlicht am
Ein Nissan Leaf von Clevershuttle in Berlin
Ein Nissan Leaf von Clevershuttle in Berlin (Bild: Clevershuttle)

Die Storkower Straße in Berlin gehört nicht unbedingt zu den zentralen Orten in der Stadt - schon gar nicht, wenn man in Wilmersdorf wohnt und nach Hause will, tief in den Westen Berlins. Nach einer Weihnachtsfeier stehen wir am Straßenrand uns haben eigentlich keine Lust, jetzt noch eine Stunde mit verschiedenen Bahnen nach Hause zu fahren - warum also nicht mal ein Taxi?

Inhalt:
  1. Clevershuttle im Test: Mit Lena durch Berlin
  2. Wir fahren nicht alleine
  3. Lena zahlt mit Guthaben, Paypal und in bar

Google nennt uns als erwarteten Fahrpreis 25 bis 28 Euro - das liegt weit über unserem "Ich bin zu faul zum Bahnfahren"-Budget. Also probieren wir mal etwas anderes: den Ride-Share-Dienst Clevershuttle, der die Fahrt mit 14 Euro für knapp die Hälfte des Taxipreises anbietet.

  • Die von Clevershuttle in Hamburg eingesetzten Toyota Mirai (Bild: Clevershuttle)
  • In Berlin und Leipzig kommt das Elektroauto Leaf von Nissan zum Einsatz. (Bild: Clevershuttle)
  • Der Leaf hat eine offizielle Reichweite von 160 Kilometern. (Bild: Clevershuttle)
  • Der Kleinwagen ist nicht so bequem wie eine E-Klasse von Mercedes Benz, dafür aber flüsterleise und schonender zur Umwelt. (Bild: Clevershuttle)
  • Der Nissan Leaf mit Clevershuttle-Lackierung (Bild: Clevershuttle)
  • Der Toyota Mirai mit Clevershuttle-Lackierung (Bild: Clevershuttle)
  • Die Clevershuttle-App zeigt den Nutzern die Fahrzeuge in der Umgebung an. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Legen wir ein Fahrtziel fest, wird uns der zu zahlende Preis direkt angezeigt. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Wollen mir mit mehr als einem Passagier fahren, erhöht sich der Preis. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch mit zwei Passagieren liegen wir aber noch unterhalb des geschätzten Preises für ein Taxi. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die von Clevershuttle in Hamburg eingesetzten Toyota Mirai (Bild: Clevershuttle)

Die Idee hinter Clevershuttle ist die eines Sammeltaxis: verschiedene Fahrgäste werden in einer gemeinsamen Tour zusammengefasst. Will ein Passagier von A nach B und kann der Fahrer zwischendrin noch einen Fahrgast von C nach D mitnehmen, wird die Fahrt günstiger. Die Umwege sollen dabei verschmerzbar sein und nicht von der Nutzung abschrecken.

Auch Buchungen mehrerer Plätze sind günstiger als ein Taxi

Bei mehr als einem gebuchten Platz im Wagen wird die Fahrt teurer, da das die Anzahl möglicher Mitfahrer reduziert. Selbst mit dem Maximum von vier Passagieren wären unsere Buchungen in den meisten Fällen aber immer noch am unteren Limit der Preises, der für eine entsprechende Taxifahrt geschätzt wird.

Stellenmarkt
  1. BSH Hausgeräte GmbH, Dillingen
  2. Hays AG, Frankfurt

Clevershuttle bietet seinen Service neben Berlin auch in Leipzig, Hamburg und München an. Die Flotte besteht insgesamt aus 90 Fahrzeugen, in Berlin kommen unserem Fahrer zufolge 16 Autos zum Einsatz. Das Unternehmen verwendet 30 Wasserstofffahrzeuge von Toyota und 60 reine Elektroautos von Nissan, und zwar das Kleinwagenmodell Leaf.

Wir fahren mit einem Nissan Leaf

Genau so ein Leaf kommt nach korrekt angegebener zehnminütiger Wartezeit an unserem Standort an, recht unauffällig in Grün und Weiß lackiert. Die Bestellung eines Clevershuttle-Wagens erfolgt über die App des Fahrdienstes. Diese zeigt uns an, welche Fahrer für uns in Frage kommen und wie hoch unser Fahrpreis sein wird. Wie bei Uber wissen wir also schon vorher, was uns die Fahrt kostet.

Nachdem wir einen Fahrer angenommen haben, können wir in Echtzeit sehen, wo er gerade steckt und wie lange er noch zu uns braucht - praktisch, falls man nicht direkt an der Straße warten möchte. In den Einstellungen der App können wir eingeben, wie lange wir generell bereit sind, auf ein Clevershuttle zu warten. Da der Service aktuell noch nicht sehr viele Fahrzeuge in Berlin hat, sind Wartezeiten unvermeidbar - wir hatten ehrlich gesagt aber eine längere Wartedauer erwartet. Je nach Verteilung der Wagen im Stadtgebiet kann die Zeit natürlich auch länger sein; je näher wir an der Innenstadt sind, desto kürzer müssen wir wahrscheinlich warten.

Wir fahren nicht alleine 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. 28,99€

der_wahre_hannes 29. Dez 2017

Ich habe jetzt 30 Minuten auf meinem Führerschein gesessen und bin nicht 1cm...

der_wahre_hannes 29. Dez 2017

Auf der Straße erkennen würde ich sie wohl schon, aber bei der Überschrift dachte ich...

Dwalinn 29. Dez 2017

Liegt das nicht neben JWD?

EQuatschBob 28. Dez 2017

Auch nach intensivem Studium der Webseite habe ich nicht rausfinden können, wie ich den...

stq66 28. Dez 2017

ÖPNV ist NIE die bequemste Art durch eine Stadt zu kommen. Manchmal ist sie eventuell die...


Folgen Sie uns
       


Intel NUC8 - Test

Winzig und kraftvoll: der NUC8 alias Hades Canyon.

Intel NUC8 - Test Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten
  2. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  3. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen

    •  /