3D-Lebensmitteldruck: Ein Eichhörnchen aus Teewurst

Smarte Küchenmaschinen, die Menschen fitter und gesünder machen, daran arbeiten die Entwickler von 3D-Lebensmitteldruckern. Doch von den digitalisierten Spritzbeuteln zum Replikator ist es noch weit - Essen und 3D-Technik sind eine knifflige Kombination.

Artikel von Bigna Fink veröffentlicht am
Ein Eichhörnchen aus mit dem 3D-Lebensmitteldrucker Procusini
Ein Eichhörnchen aus mit dem 3D-Lebensmitteldrucker Procusini (Bild: Procusini)

Der Replikator aus Star Trek ist so gut wie da! Bald werden wir alle ein Gerät im Haushalt haben, das uns auf Wunsch jedes Gericht aus Molekülen generiert - dieses Szenario wurde noch vor wenigen Jahren voller Begeisterung heraufbeschworen. Tatsächlich nutzen heute nur einige Gastronomen und Unternehmen 3D-Lebensmitteldrucker, um vorgefertigte Masse in interessante, filigrane Formen zu bringen: Teewurst-Eichhörnchen, Kartoffelpüree-Kraken oder Selbstporträts aus Schokolade. Teuer, langsam, empfindlich ist die 3D-Drucktechnik für Lebensmittel bislang. Doch Forscher arbeiten weiter an der Revolution des Essens. Und die Hersteller sind entschlossen, den Lebensmitteldrucker zu einem Haushaltsgerät zu machen, das so üblich ist wie die Mikrowelle. Das wichtigste Schlagwort in diesem Zusammenhang: personalisierte Ernährung. Der geschätzte Zeitrahmen bis zum Ziel: ein paar Jahrzehnte. Zu überwindende Hürden: viele.


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