Eroiy: Eigene Kryptowährung soll Erotikbranche auf Touren bringen

Die in Panama angesiedelte Firma Eroiy plant, 1,2 Milliarden Einheiten einer gleichnamigen Kryptowährung auszugeben. Sie sollen als anonyme Möglichkeit zum Bezahlen für Erotikangebote im Internet dienen und die Industrie beflügeln.

Artikel von Stefan Krempl veröffentlicht am
Auf der Venus-Erotikmesse in Berlin trifft sich die Branche.
Auf der Venus-Erotikmesse in Berlin trifft sich die Branche. (Bild: Fabrizio Bensch/Reuters)

Der Hype um Kryptowährungen ist trotz der Kursschwankungen von Bitcoin, Ethereum und Ripple kaum zu bremsen. Beinahe täglich kündigen Startups oder etablierte Firmen ein Initial Coin Offering (ICO) an. Dahinter steckt der Versuch einer Schwarmfinanzierung über die Ausgabe eigener Tokens, die in der Regel auf der dezentralen Datenbanktechnik Blockchain basieren. Diese Tokens können nachher in Einheiten der Kryptowährung gewandelt werden. Auch Vertreter der Erotikbranche wollen in diesem lukrativen, von vielen Erlösfantasien getriebenen Markt mitmischen und die eigene Industrie mit Hilfe einer angeblich anonymen Bezahlform nach vorn bringen. Denn anders als oft angenommen ist bezahlen mit Bitcoin nicht anonym, sondern nur pseudonym.


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