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Politik

Siemens schließt Patentabkommen mit Microsoft

Unternehmen gewähren gegenseitigen Zugriff auf die eigenen Patente. Siemens und Microsoft haben ein weit reichendes Lizenzabkommens geschlossen, das beiden Unternehmen einen erweiterten Zugriff auf das Patent-Portfolio des anderen Unternehmens einräumt. Die Bedingungen des Abkommens wurden nicht offen gelegt.
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Fraunhofer: Kopierschutzmechanismen frustrieren Käufer

Digitale Wasserzeichen als Alternative. Das Problem ist nicht neu: Während die Musikindustrie mit immer neuen Kopierschutzmechanismen versucht, ihr geistiges Eigentum zu schützen, ärgern sich ehrliche Käufer über die so immer mehr zunehmenden Komfort-Einschränkungen in der Mediennutzung. Das Fraunhofer-Institut IPSI glaubt jetzt, in digitalen Wasserzeichen auch die Lösung für kommerzielle Musik-Download-Services gefunden zu haben.
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Microsoft: Digital Rights Management wird ausgebaut

Neue Version des Rechte-Managements angekündigt. Microsoft hat eine neue Version des Windows Media Digital Rights Management (DRM) angekündigt, mit der sich das Rechtesystem zum Schutz von Mediendateien auf weitere Bereiche ausdehnen lassen soll und die intern bereits seit längerem unter dem Projekt-Namen "Janus" entwickelt wurde. Unter anderem will man bei Abo- und Streaming-Modellen von Filmen und Musik besser und gründlicher kontrollieren, dass nur rechtmäßige Käufer die Mediendateien nutzen können - und das auch nur so lange, wie die Lizenzen gültig sind.
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Verbraucherschützer klagen gegen teure SMS-Flirt-Line

Jugendliche abgezockt. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen geht gegen Mobilfunk-Dienstleister vor, die in SMS-Flirt-Lines Jugendlichen Kontakt zu Gleichaltrigen versprechen. Der Verband geht nun Focus zufolge gegen den SMS-Chat-Anbieter Newtex aus Hannover vor.
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0190er-Faxwerbung: Gerichtsurteil schwächt Verbraucherschutz

Verbraucherzentrale Bundesverband unterliegt vor dem OLG Köln. Die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) musste vor dem Oberlandesgericht Köln im Kampf gegen Fax-Spam eine Niederlage einstecken. Dem Urteil (Az.: 6 U 141/03) zufolge ist der jeweilige Netzbetreiber nur dann zum Einschreiten gegen unerwünschte Werbefaxe verpflichtet, wenn er von den Rechtsverstößen mit 0190er- oder 0900er-Nummern eine "gesicherte Kenntnis" hat. Hinweise von Verbraucherverbänden an die Netzbetreiber reichen dafür nicht aus.
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Test: Googles E-Mail-Dienst Gmail auf dem Prüfstand

Gmail mit Thread-Ansicht, 1 GByte Speicherplatz und umfangreichen Suchfunktionen. Mit Gmail will Google den E-Mail-Umgang revolutionieren und setzt dazu auf die Verwaltung von E-Mails in Konversationen - einer Art Thread-Modus- und den Einsatz von Labels, die ähnliche Funktionen bieten wie Verzeichnisse. Zudem steht jedem Nutzer der schier unfassbare Speicherplatz von 1 GByte zur Verfügung. Finanziert wird all das über kontextbezogene Werbung, weshalb aus- und eingehende E-Mails automatisch ausgelesen werden, was massive Kritik von zahlreichen Datenschützern nach sich zog. Golem.de hatte die Möglichkeit, den noch in einem internen Beta-Test befindlichen Dienst zu testen.
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EU-Rat: Richtlinie zum Schutz von geistigem Eigentum

Richtlinie ermöglicht schärferes Vorgehen gegen Urheberrechtsverstöße. Der EU-Ministerrat hat in der Nacht auf den 27. April 2004 der "Richtlinie über die Maßnahmen und Verfahren zum Schutz der Rechte an geistigem Eigentum" (Durchsetzungrichtlinie) endgültig zugestimmt. Die EU-Mitgliedsstaaten müssen nun innerhalb von 24 Monaten die Vorgaben in nationales Recht umsetzen. Damit könnten auf Unternehmen, denen das Geld für eine umfangreiche Patent-Recherche fehlt, wie auch Privatpersonen, die fahrlässig die Rechte an geistigem Eigentum verletzen, bald harte Strafen zukommen.
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freenet erwirkt einstweilige Verfügung gegen Telekom

Telekom soll Tarife von freenet-Kunden gegen ihren Wunsch umgestellt haben. Die freenet.de AG hat vor dem Landgericht Bonn eine einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Telekom AG erwirkt. Man habe Kenntnis davon, dass zu freenet gewechselte Preselection-Kunden ohne deren Einverständnis von der Telekom angerufen wurden, um ihnen einen anderen Preselection-Tarif anzubieten.
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Bagle und NetSky: Wurm-Welle reißt nicht ab

Bagle.AA attackiert deutschsprachige Webseiten. Seit Anfang des Jahres 2004 tobt der Wurm-Krieg zwischen Bagle und NetSky und sorgt seitdem dafür, dass im Abstand weniger Tage immer wieder neue Varianten der Schädlinge auftauchten und sich zumeist sehr schnell verbreitet haben. Dies sorgte dafür, dass den Antiviren-Labors die 26 Buchstaben aus dem englischen Alphabet bereits ausgegangen sind und die ersten Bagle- und NetSky-Würmer mit einer Doppelkennung (AA) entdeckt wurden.
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Doppelklick: Microsoft im Patent-Fieber

Patent auf langes oder mehrfaches Drücken von Funktionsknöpfen. Das US-Patentamt hat Microsoft ein Patent auf "zeitbasierte Hardware-Knöpfe zum Start von Applikationen" gewährt. Auch wenn Microsoft sich in weiten Teilen seiner Patentanmeldung vom 12. Juli 2002 auf die Anwendung für Handheld beschränkt, beschreibt das Patent doch genau den Mechanismus des "Doppelklick".
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Gericht lehnt Rechtsschutz für Dialer-Inkasso ab

Eilantrag gegen Abrechnungsverbot für Erotik- Internet- Dienst abgelehnt. Das Verwaltungsgericht Köln hat einen Eilantrag der Firma Hanseatische Abrechnungssysteme GmbH (HAS) abgelehnt, mit dem diese sich gegen das von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) ausgesprochene Verbot der Rechnungslegung wandte. Die Reg TP hatte zahlreiche Dialer verboten und HAS damit auch untersagt, die geforderten Beträge von Verbrauchern einzutreiben.
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Fast fertig: Fedora Core 2 test3 erschienen

Fedora Core 2 unterstützt SELinux der NSA. Die Linux-Distribution Fedora Core nähert sich der Version 2. Die von Red Hat unterstützte freie Distribution liegt jetzt in einer dritten und letzten Testversion vor. Fedora Core 2 integriert erstmals SELinux (Security Enhanced Linux), das vom US-Geheimdienst NSA entwickelt wurde. Zudem wurde das auf Grund seiner neuen Lizenz umstrittene XFree86 ausgewechselt.
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AutoZone wehrt sich gegen SCO

SCO soll Beweise vorlegen und warten. Der Autoteile-Händler AutoZone, der erste Linux-Anwender, der von SCO wegen Urheberrechtsverstößen verklagt wurde, setzt sich gegen SCO zur Wehr. Das Unternehmen forderte das Gericht auf, das Verfahren entweder auszusetzen, bis im Prozess SCO gegen IBM entschieden ist, oder SCO dazu zu bringen, Beweise vorzulegen.
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Grid-Computing: Sun und TU Berlin gründen Kompetenzzentrum

Kompetenzzentrum für Grid-Services und e-Science soll neue Dienste entwickeln. Der Hersteller Sun Microsystems und die Technische Universität Berlin wollen gemeinsam ein "Kompetenzzentrum für Grid-Services und e-Science" gründen. Ziel der künftigen Zusammenarbeit sei es, die Forschungsgebiete Grid-Computing und e-Science miteinander zu verbinden und neue Dienste zu entwickeln, die Forscher sowohl beim Wissenserwerb als auch beim Lösen hochkomplexer Aufgabenstellungen unterstützen soll.
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Aachener Forschungszentrum EMIC von Microsoft eröffnet

Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Partnern im Fokus. In Aachen wurde jetzt das European Microsoft Innovation Center (EMIC) offiziell eröffnet. Schwerpunkt des Innovationszentrums ist die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung. Die Wissenschaftler und Ingenieure am EMIC arbeiten mit akademischen Einrichtungen und Industriepartnern in Forschungsprojekten zusammen, die durch die Europäische Kommission oder im Rahmen nationaler Forschungsprogramme einzelner europäischer Länder gefördert werden.
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Klage gegen 31 Unternehmen wegen JPEG-Nutzung

Bereits seit 2002 laufender Streit eskaliert - Forgent klagt nun. Seit 2002 erhebt das US-Unternehmen Forgent Networks Patentansprüche auf die weit verbreitete JPEG-Bildkompression. Nachdem Forgent eigenen Angaben zufolge mit 30 Unternehmen eine Lizenzvereinbarung erzielen konnte, holt das Patent-Unternehmen nun mit einer Klagewelle gegen 31 Verweigerer - unter anderem auch Adobe, Apple, IBM und Kodak - zum Schlag aus.
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'Operation Fastlink': Koordinierter Schlag gegen Warez-Szene

BSA: Bislang größte internationale Aktion gegen Internet-Piraten. Vom 21. bis 22. April 2004 gab es den laut der Business Software Alliance (BSA) weltweit bisher größten koordinierten Schlag gegen die organisierte Software-Raubkopier-Szene. Strafverfolgungsbehörden sollen bei insgesamt 120 Durchsuchungen in Deutschland und zehn weiteren Ländern über 200 Rechner und Server beschlagnahmt und Software-, Musik- und Film-Raubkopien im Wert von etwa 50 Millionen Euro gefunden haben.
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EU-Ärger: Kommunikations-Vorschriften noch nicht umgesetzt

Deutschland und fünf weitere Staaten steht Gerichtsverfahren ins Haus. Nach neunmonatiger Verzögerung und zwei Verwarnungen hat die europäische Kommission am 21. April 2004 beschlossen, sechs Mitgliedsstaaten - neben Belgien, Griechenland, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden auch Deutschland - vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen. Grund dafür ist eine nicht vollständige Umsetzung neuer Rechtsvorschriften zur elektronischen Kommunikation, die eigentlich schon seit Juli 2003 umgesetzt sein sollten.
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Spieletest: Rainbow Six Athena Sword - Schwaches Add-On

Lahmer Aufguss mit wenig Neuem. Mit Athena Sword ist ein Add-On für die Rainbow-Six-3-Serie erschienen, das mit ein paar neuen Karten, Waffen und Multiplayer-Spielmodi aufwartet. Für die Technik der Terroristen-Jagd ist dabei wieder die bekannte Unreal-Engine zuständig.
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Microsoft sieht sich als Opfer der EU

"Kommission greife mit ihrer Entscheidungen auch andere Unternehmen an". Microsoft hat in einer ausführlichen Stellungnahme die Entscheidung der EU-Kommission gegen sich kritisiert und warnt vor Auswirkungen auch auf andere Unternehmen. Microsoft befürchtet, die Kommission wolle mit ihrer Entscheidung neue Regeln definieren, die das Recht am geistigen Eigentum untergraben und großen Unternehmen die Fähigkeit zu Innovationen rauben könnten.
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Regulierungsbehörde startet Anhörung zu VoIP

Anhörung soll Planungssicherheit für Unternehmen schaffen. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) hat eine öffentliche Anhörung zum Thema Voice over IP (VoIP) gestartet. Dabei sollen Themen der Wettbewerbsentwicklung sowie des Verbraucherschutzes beleuchtet werden.
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NSI und Strato einigen sich

Strato zahlt nicht genannten Betrag an NSI. Der Internet-Registrar Network Solutions und der Webhosting-Anbieter Strato haben ihren Rechtsstreit um die Verwaltung von .com-, .net- und .org-Domain-Namen im Internet beigelegt. Anfang dieses Jahres endete eine bestehende Geschäftsbeziehung zwischen Network Solutions und Strato, die zu Unstimmigkeiten über die Frage der Verwaltung von .com-, .net- und .org-Domains, die bei Network Solutions durch Strato registriert worden waren, führte.
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Red Hat will Prozess gegen SCO fortsetzen

Red Hat: Aussetzung des Verfahrens schadet uns. Der Linux-Anbieter Red Hat will die vom Gericht entschiedene Aussetzung seiner Klage gegen SCO nicht hinnehmen. Richterin Sue Robinson hatte entschieden, das Verfahren zunächst auszusetzen, bis im Streit zwischen SCO und IBM entschieden ist. Red Hat sieht sich dadurch aber benachteiligt und will das eigene Verfahren fortsetzen.
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Bundesgerichtshof urteilt gegen unverlangte E-Mail-Werbung

Trotz Unterschieden Gleichbehandlung mit unverlangter Telefon- und Fax-Werbung. Laut eines am 19. April 2004 vom Bundesgerichtshof veröffentlichten und bereits am 11. März 2004 gesprochenen Leitsatzurteils verstößt die Zusendung unverlangter E-Mails zu Werbezwecken - im Volksmund auch als Spam bezeichnet - grundsätzlich gegen die guten Sitten im Wettbewerb. Ein die Wettbewerbswidrigkeit ausschließendes Einverständnis des Empfängers der E-Mail muss der Werbende gegebenenfalls beweisen.
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EU-Kommission: DRM muss erst von Kunden akzeptiert werden

Europäische Rechtsvorschrift für Verwertungsgesellschaften geplant. Die EU-Kommission hat sich erneut in einer öffentlichen Mitteilung zum Thema Urheberrecht geäußert und auch Position zur digitalen Rechteverwertung bezogen: Bevor DRM-Systeme zum Einsatz kommen, müsse zuerst deren Interoperabilität sowie die Akzeptanz bei allen Beteiligten gesichert sein - einschließlich die der Verbraucher.
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Patent-Busting: EFF will gegen schlechte Patente vorgehen

Electronic Frontier Foundation startet neue Kampagne gegen Software-Patente. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) startet eine neue Kampagne, um gegen schlechte Software- und Internet-Patente vorzugehen. Die EFF will mit ihrer neuen Initiative vor allem den Schaden dokumentieren, den schlechte Patente anrichten, um eben gegen diese Patente anzukämpfen. Aber auch Anträge auf Löschung von Patenten sollen ein Mittel sein.
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Druckerhersteller wettern gegen Urheberrechtsabgaben

Gesetzgeber soll Drucker von der Abgabenpflicht ausnehmen. Die gemeinsame Initiative der Drucker-Hersteller Brother, Canon, Epson, HP, Lexmark, Kyocera Mita und Xerox lehnt den kürzlich von der Schiedsstelle des Deutschen Patent- und Markenamtes vorgelegten Vorschlag über Urheberrechtsabgaben auf Drucker entschieden ab.
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Investor will Geld von SCO zurück

BayStar fordert umgehend rund 24 Millionen US-Dollar von SCO. BayStar Capital, die erst im Oktober 2003 rund 50 Millionen US-Dollar in SCO investierten, fordern von SCO umgehend 20.000 Aktien der Serie A-1 zurück. Der Preis pro Aktie ist vertraglich bei 1.000 US-Dollar festgesetzt, so dass sich die BayStar-Forderungen insgesamt einschließlich Zinsen auf rund 24 Millionen US-Dollar belaufen.
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PUBPAT will Microsofts FAT-Patente löschen lassen

Patent Nr. 5,579,517 füge der Öffentlichkeit unermesslichen Schaden zu. Die Public Patent Foundation (PUBPAT) hat beim US-Patentamt beantragt, Microsofts Patent auf das FAT-Dateisystem zu widerrufen. Dabei führt PUBPAT "Prior Art" an, also eine Nutzung der Technik schon bevor das Patent eingereicht wurde, so dass es nie hätte eingetragen werden dürfen.
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Wegen GPL-Verstoß: Einstweilige Verfügung gegen Sitecom

Netfilter/IPTables klagt gegen Sitecom wegen Verstoß gegen die GPL. Das Landgericht München hat eine einstweilige Verfügung gegen die Sitecom germany GmbH erlassen. Die Entwickler von Netfilter/IPTables, dem Firewall-Code, der in Linux eingesetzt wird, haben einen entsprechenden Antrag gestellt, da Sitecom nach ihrer Ansicht gegen die GPL verstößt.
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Einmal mehr: Reg TP sperrt weitere 25.000 Dialer

Durch Fehlen einer "Wegsurfsperre" überhöhte Kosten möglich. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) geht weiter massiv gegen Dialer vor: Mit Bescheid vom 8. April 2004 wurden den Unternehmen Intexus GmbH, Global-Netcom GmbH und Consul Info B.V. insgesamt rund 25.000 Dialer-Registrierungen rückwirkend entzogen.
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Microsofts Protokoll-Lizenzen weiter in der Kritik

Kläger legen Statusbericht zur Einigung im Kartellverfahren gegen Microsoft vor. In einem vom Gericht geforderten Statusreport kritisieren die Kläger im US-Kartellverfahren gegen Microsoft einmal mehr die Lizenzpolitik von Microsoft bezüglich seiner Schnittstellen-Protokolle.
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Lindows OS heißt jetzt Linspire

Unternehmensname bleibt weiterhin Lindows. Lindows benennt seine Linux-Distribution Lindows OS auf Druck von Microsoft in Linspire um, wie das Unternehmen bekannt gab. Die Website von Lindows ist nun unter www.linspire.com zu erreichen.
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Spieletest: Afrika Korps vs. Desert Rats

Echtzeit-Strategiespiel vor dem Nordafrika-Kriegsschauplatz. Wieder einmal gibt es ein Echtzeit-Strategiespiel, das sich mit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt: Afrika Korps vs. Desert Rats spielt - wie der Name vermuten lässt - in Nordafrika und simuliert die Kämpfe zwischen den Italienern und den mit ihnen verbündeten Deutschen gegen die Alliierten.
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AMD legt Patentstreit mit Intergraph bei

Lizenzerwerb für Clipper-Patente. Intergraph hat sich außergerichtlich mit AMD über einen seit Jahren schwelenden Patentrechtsstreit geeinigt. Das Abkommen sieht vor, dass AMD an Intergraph 10 Millionen US-Dollar sowie 2 Prozent der Gewinne seiner Prozessorverkäufe der Jahre 2005 bis 2007 zahlt. Ende März 2004 einigte man sich mit Intel auf 225 Millionen US-Dollar.
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Jamba will in 2004 in Berlin bis zu 150 neue Jobs schaffen

Kritik an geplanter Ausbildungsabgabe - keine Zeit für Azubis. Der Berliner Mobilfunkdienstleister Jamba AG bleibt nach eigenen Angaben auf Expansionskurs. Man wolle im Jahr 2004 rund 100 bis 150 neue Mitarbeiter einstellen, sagte Marc Samwer, der gemeinsam mit seinen beiden Brüdern die Jamba AG führt, im Gespräch mit dem Tagesspiegel.
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Microsoft und InterTrust legen Patentrechtsstreit bei

DRM-Techniken in XP und Mediaplayer im Fadenkreuz. InterTrust teilte mit, dass man sich mit Microsoft über eine Lizenzzahlung für die Benutzung von Intertrusts patentierten Digital Rights Management (DRM) und Sicherheitslösungen außergerichtlich einigen konnte.
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Unzureichender Datenschutz in Googles Gmail-Dienst bemängelt

Einstellung von Gmail gefordert , bis offene Datenschutzfragen geklärt sind. Mehrere US-amerikanische Datenschutz- und Bürgerrechts-Organisationen fordern Google in einem offenen Brief dazu auf, den Datenschutz des kürzlich angekündigten E-Mail-Dienstes Gmail zu verbessern und bis dahin den bisher nur für Beta-Nutzer zugänglichen Dienst abzuschalten. Besonders wird bemängelt, dass Gmail den Inhalt von E-Mails automatisch ausliest, um anhand der gesammelten Daten passende Werbung auszuliefern.
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Hausdurchsuchungen bei Intel

Intel soll Druck auf PC-Hersteller ausgeübt haben. Die japanische Wettbewerbsaufsicht (FTC) hat Büros von Intel an verschiedenen Standorten in Japan durchsucht. Intel soll Druck auf Computerhersteller ausgeübt haben, keine Chips von anderen Herstellern wie beispielsweise AMD zu verwenden, das berichtet unter anderem das Wall Street Journal.
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Datenschutzbeauftragter warnt vor digitalen Fotos in Pässen

Gesichtserkennung könnte Überwachungsmöglichkeiten verbessern. Der Datenschutzbeauftragte des Bundes, Peter Schaar, hat davor gewarnt, dass durch digitale Fotos im Reisepass in Verbindung mit der Ausweitung der Videoüberwachung die Erstellung von umfassenden Bewegungsbildern möglich werden könnte. Überlegungen zur Biometrisierung von Ausweisfotos sind angesichts der verschiedenen Verfahren zur maschinellen Identifizierung mit am aussichtsreichsten, da sie keine Neuerfassung der Bevölkerung anhand anderer Merkmale notwendig machen würden.
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SCO unterliegt gegen Red Hat, aber ...

... entschieden ist dennoch nichts. Im Streit mit Red Hat musste SCO jetzt eine Niederlage einstecken, doch entschieden ist in diesem Verfahren trotzdem nichts. Das Gericht wies den Antrag von SCO ab, die Klage von Red Hat abzuweisen, setzt das Verfahren aber aus, bis im Streit zwischen SCO und IBM entschieden ist.
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ICANN weist Klage von VeriSign zurück

Anschludigungen von VeriSign sind nach Ansicht der ICANN gegenstandslos. Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) forderte Richter A. Howard Matz auf, die Klage von VeriSign gegen die ICANN abzuweisen. Nach Ansicht von VeriSign hat die ICANN mit ihrem Vorgehen gegen VerSigns SiteFinder ihre Kompetenzen überschritten.
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Time Warner arbeitet bei DRM mit Microsoft zusammen

Gemeinsames Engagement bei DRM-Anbieter ContentGuard. Time Warner steigt bei ContentGuard ein, einem DRM-Anbieter, an dem auch Microsoft und Xerox beteiligt sind. Während Xerox sich weitgehend aus dem Unternehmen zurückzieht, hat Microsoft zugleich seine Anteile an ContentGuard erhöht.
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Bundesrat lehnt Telekommunikationsgesetz ab

Telekommunikationsanbieter sollen mehr Daten länger speichern. Der Bundesrat hat die neue Fassung des Telekommunikationsgesetzes abgelehnt und den Vermittlungsausschuss zur grundlegenden Überarbeitung des Gesetzes angerufen. Die Bundesratsmehrheit fordert vor allem eine längere und umfassende Datenspeicherung seitens der Telekommunikationsanbieter. Kritiker befürchten dadurch eine Ausdehnung der Telefonüberwachung.
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Verbände legen Informationsfreiheitsgesetz-Entwurf vor

Deutschland soll wieder Anschluss an die demokratische Entwicklung der EU finden. Bürgerrechts- und Journalistenverbände haben Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) am heutigen Freitag, dem 2. April 2004, einen Gesetzentwurf zur Informationsfreiheit übergeben. Obwohl die rot-grüne Bundesregierung ein solches Gesetz schon seit etwa sechs Jahren plane, habe sie bisher selbst noch keinen Entwurf im Parlament eingebracht, wie die Datenschutzbeauftragten der Länder in einer Reaktion auf die von ihnen sehr begrüßte zivilgesellschaftliche Initiative bemerkten.
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Spammer zu Haftstrafe verurteilt

"Buffalo Spammer" muss 3,5 Jahre ins Gefängnis. Howard Carmack - auch bekannt als "Buffalo Spammer" - ist von einem US-Gericht schuldig gesprochen worden. Carmack hat unter der Identität von zwei Bürgern aus der US-Stadt Buffalo mehrere hundert Millionen Spam-E-Mails verschickt und wurde im Mai 2003 deswegen angeklagt.
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Attac verurteilt Klagen der Musikindustrie

Pauschalgebühren als Alternative zur Kriminalisierung. Die Arbeitsgemeinschaft Wissensallmende des globalisierungskritischen Netzwerks Attac verurteilt die Klagen der deutschen Musikindustrie gegen Nutzer von Internet-Tauschbörsen und schließt sich dem Boykottaufruf des Chaos Computer Clubs (CCC, Hamburg) gegen die Musikindustrie an. Um dennoch die KünstlerInnen in der digitalen Welt für ihre Tätigkeit angemessen entlohnen zu können, schlägt Attac die Ausweitung des bestehenden Systems von Pauschalgebühren vor.
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Kanada: Privates Musik-Filesharing ist legal

... sofern die private Musiksammlung nicht beworben wird. Die Musikindustrie musste in Kanada im Kampf gegen die für Umsatzrückgänge verantwortlich gemachten Filesharing-Nutzer eine schwere Niederlage einstecken: Richter Konrad von Finckenstein urteilte am 31. März 2004, dass die Adressen von 29 angezeigten Filesharing-Nutzern nicht herausgegeben werden müssen, da die Personen nicht für die illegale Musikdistribution zur Verantwortung gezogen werden könnten.
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US-Patentamt vergibt Patent für Spam- und Viren-Filter

Postini hat sich Spam- und Viren-Filter erfolgreich patentieren lassen. Wie der E-Mail-Provider Postini mitteilt, erhielt das Unternehmen bereits im November 2003 ein Patent auf einen Spam- und Viren-Filter zugesprochen, der kaum technische Besonderheiten aufweist. Damit hat das US-Patentamt erneut allgemeine technische Verfahren patentiert, wie es in der jüngsten Vergangenheit mehrfach geschehen ist.
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