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Politik

Drucker-Hersteller gegen Urheberrechtsabgaben

"Sondersteuer" für Drucker gefährdet die deutsche Druckerindustrie. Die Drucker-Hersteller Brother, Canon, Epson, Hewlett-Packard, Lexmark, Kyocera Mita und Xerox nahmen während einer Pressekonferenz auf der Systems erstmals gemeinsam Stellung zu den Plänen der Verwertungsgesellschaften, pauschale Urheberrechtsabgaben auf Drucker einzuführen. Dabei wehrt man sich gegen die Einführung einer Pauschalabgabe, die nach Ansicht der Drucker-Hersteller Zusatzkosten von über einer Milliarde DM mit sich ziehen würden.

Online-Datenbank für transnationales Wirtschaftsrecht

Internet als virtuelles Gesetzbuch. Ab dem 26. Oktober 2001 bietet das Internet eine Lösung für die Probleme an, die internationales und nationales Recht bei ihrer Kollision verursachen können. Das "Center for Transnational Law" (CENTRAL) an der Universität Münster stellt an diesem Tag die erste Online-Datenbank zum transnationalen Wirtschaftsrecht vor.

IBM erhält US-Patent für Webseiten-Generierung

Patent beschreibt Schablonen-basierten Webseiten-Editor mit WYSIWIG-Fähigkeiten. Am 19. Juni 1998 hat IBM sein Patent 'System and method for building a web site using specific interface' (US-Patent #6.304.886) angemeldet, das einen Webseiten-Editor beschreibt, der dem Anwender die Schaffung ganzer Webseiten mittels vorbereiteter Schablonen (Templates) erleichtern soll. Das US-Patentamt hat das Patent am 16. Oktober 2001 gewährt.

Bitkom fordert massiven Einsatz biometrischer Verfahren

Konzertierte Aktion für E-Government angemahnt. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) hat anlässlich der Systems 2001 ein stärkeres Engagement der deutschen Politik für Sicherheit in der Informationstechnik, im Internet und der Telekommunikation gefordert. Bitkom-Vizepäsident Willi Berchtold verwies auf ein 30-Milliarden-Dollar-Programm der US-Regierung zur Absicherung gegen Cyber-Kriminalität. Bitkom begrüßt und unterstützt die Initiative von Innenminister Schily zum Einsatz des Fingerabdrucks als Identifikationsmerkmal.

Software-Piraterie in europäischen Computerschulen wächst

BSA erhebt schwere Vorwürfe und startet Kampagne. Computerschulen in ganz Europa rücken in den Fokus der Business Software Alliance (BSA). In einer Initiative setzt der Verband einen Schwerpunkt gegen illegale Softwarenutzung in Ausbildungszentren. Nach Erkenntnissen der BSA sind unter den inzwischen über 30.000 europäischen Anbietern von Computerkursen eine hohe Anzahl von Unternehmen mit unzureichend lizensierter Software. Auch in Deutschland wird die Aufklärung und Bekämpfung dieser Art der Wirtschaftskriminalität mit einer Kampagne unterstützt. Computerschulen sollen dabei informiert werden, damit sie sicherstellen können, legal zu arbeiten und der Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung vorbeugen.

Katastrophenschutz-Meldungen künftig auch per Handy ?

Schily: "Modernes System garantiert zeitnahe und bundesweite Warnung". Ab kommendem Montag startet ein satellitengestütztes Kommunikationssystem, das Warndurchsagen von den Zivilschutzverbindungsstellen zu den Lagezentren von Bund und Ländern sowie zu Landesrundfunkanstalten schnell und flächendeckend überträgt. Künftig sollen auch Handybesitzer die Katastrophenwarnung erhalten.

NRW will Vorreiterrolle als IT-Standort übernehmen

Initiative "secure-it.nrw.2005" - Sicherheit im Netz gestartet. Nordrhein-Westfalen will bei der Gestaltung der digitalen Zukunft eine Vorreiterrolle übernehmen, sowohl in technischer als auch in rechtlicher Hinsicht. Sicherheit im Netz ist nach Ansicht des Wirtschaftsministeriums eine der großen Herausforderungen der Zukunft. Deshalb stellte Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold in Düsseldorf die Initiative secure-it.nrw.2005 vor und gab gleichzeitig die Eröffnung des Internet-Portals it-portal.nrw.de bekannt.

InfoCitizen: Europas Verwaltungen sollen zusammenwachsen

EU-Projekt unter Federführung der Saar-Uni. Beim EU-Projekt InfoCitizen arbeiten Partner aus fünf europäischen Nationen unter Federführung des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Saar-Uni (Prof. August-Wilhelm Scheer) an den Voraussetzungen, um Europas Verwaltung zu vernetzen. EU fördert das Vorhaben mit über 3 Millionen Euro.

Reg TP legt neue Interconnection-Tarife fest

Regulierungsbehörde senkt Interconnection-Gebühren. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) hat heute eine neue Interconnection-Entgeltstruktur vorgelegt und damit die Preise, zu denen Wettbewerber Leistungen bei der Deutschen Telekom einkaufen können, gesenkt. Man habe dabei einen "fairen Kompromiss bei einer schwierigen und höchst kontroversen Ausgangslage" gefunden, so die Reg TP.
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eco-Verband: Neuer Gesetzentwurf zur ISP-Haftung bedenklich

Verband der deutschen Internetwirtschaft fordert gesetzliche Regelung. Das von der Bundesregierung geplante Elektronische Geschäftsverkehr-Gesetz (EGG) und der jüngste Entwurf des Teledienstegesetzes (TDG) werfen Deutschland in die "Steinzeit der Internet-Gesetzgebung" von 1996 zurück, warnte der Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco Electronic Commerce Forum e.V. Es geht dabei um die Haftungsproblematik bei denjenigen Unternehmen, die Verbrauchern und Firmen den Zugang zum Internet ermöglichen, den Internet Service Providern (ISP).

Onlinewahl an der Hochschule Bremerhaven

Stimmabgabe über das Internet. Die Hochschule Bremerhaven will als nach Eigenangaben erste Einrichtung im Land Bremen die Stimmabgabe übers Internet probieren. Vom 15. bis 19. Oktober sollen die Wahlen zum Akademischen Senat und zu den Fachbereichsräten durchgeführt werden. Diesmal kann nicht nur per Stimmzettel im Wahllokal gewählt werden, sondern wer eine Signaturkarte besitzt, kann sein Votum auch übers Internet abgeben.

Kommt ab 2005 Rundfunkgebühr für Computer?

Beweislastumkehr bei Erhebung der Gebühren angedacht. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung über die Reform der Rundfunkgebühr äußerte der bayerische Medienminister Erwin Huber (CSU), dass man ab 2005 eine Ausweitung der Rundfunkgebühr auch für Computer plane. Zudem wolle man die Beweislast umkehren und alle Haushalte mit einer Gebühr belasten - es sei dann Sache des Einzelnen, die GEZ vom Nichtbesitz eines empfangfähigen Gerätes zu überzeugen, um die Gebühr nicht zahlen zu müssen.

GI warnt vor Überwachungsstaat durch die Hintertür

Daten unbeteiligter Personen sollten schnellstmöglich wieder gelöscht werden. Als gefährlich für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland hat der Präsident der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), Prof. Dr. Dr.h.c. Heinrich C. Mayr, die Diskussion um die Rasterfahndung nach den Terroranschlägen in New York und Washington bezeichnet.

Reg TP: Neue Regeln für Telekom bei Carrier-Festverbindungen

VATM kritisiert Fehlen von Sanktionen. Die Deutsche Telekom AG (DTAG) muss ihren Wettbewerbern die so genannten Carrier-Festverbindungen (CFV-Mietleitungen) künftig binnen einer Frist von acht Wochen bis maximal sechs Monaten zur Verfügung stellen. Basis der neuen Lieferbedingungen ist ein dreistufiges Modell, das je nach Aufwand für die Umstellung eine maximale Bereitstellungszeit von acht Wochen (ohne technisch und baulich notwendige Maßnahmen), vier Monaten (bei geringem Aufwand) beziehungsweise sechs Monaten (bei größerem Aufwand) vorsieht.

Hewlett-Packard: Keine neuen CD-Brenner mehr

Konzentration auf DVD-Brenner. Hewlett-Packard wird sich langfristig aus dem CD-Brenner-Geschäft zurückziehen und keine neuen CD-RW-Geräte mehr vorstellen. Stattdessen wolle man sich auf DVD-Brenner konzentrieren, erklärte das Unternehmen in einem Statement.

kressreport: BerlinOnline übernimmt Berlin.de

Größtes Berliner Stadtportal entsteht. Die Gruner+Jahr-Tochter BerlinOnline schluckt den in Auflösung begriffenen Wettbewerber Berlin.de, berichtet der kressreport. Berlin.de betreibt die offizielle Website der Stadt mit Branchen-, Behörden- und Touristeninformationen. BerlinOnline bündelt die Internetangebote des Berliner Verlags von Gruner + Jahr (Berliner Zeitung, Berliner Kurier und Tip).

Droht Microsoft eine massive Geldbuße der EU?

WSJ: Microsoft muss möglicherweise Features aus Windows wieder entfernen. Die Europäischen Kartellbehören erwägen eine massive Geldbuße gegen Microsoft zu verhängen. Womöglich werden sie Microsoft zudem zwingen, einzelne Funktionen aus Windows zu entfernen, dies gehe aus einem vertraulichen Papier der Europäischen Kommission hervor, berichtet das Wall Street Journal.

Auch DMMV warnt vor Risiken bei neuem Urhebervertragsrecht

Auch Verhandlungsposition der Urheber beeinträchtigt? Der umstrittene Kabinettsentwurf zum Urhebervertragsrecht beeinträchtigt die Zukunft der Software-/Multimediaunternehmen in Deutschland negativ, befürchtet der Deutsche Multimedia Verband (DMMV) e.V. Der Weg zu einer tatsächlichen Besserstellung der Urheber müsse über einen vorsichtigen Ausbau des bereits bestehenden Nachforderungsrechtes erfolgen. Denn die Forderung nach einer "angemessenen Vergütung" im Nachhinein führe faktisch zu einer Abschaffung der Privatautonomie und zu einem unkalkulierbaren Risiko für Unternehmen.

Initiative D21: E-Learning für alle Bildungsbereiche

Effizienzgewinne von 5 Milliarden DM zu erwarten. Die Bundesregierung kann ihr Beschäftigungsziel langfristig nur erreichen, wenn die Leistungsfähigkeit der Bildungsinstitutionen verbessert und computergestütztes Lehren und Lernen konsequent in allen Bildungsbereichen eingesetzt wird. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Initiative D21.

nic.at muss nach Urteil Domain fpo.at abklemmen

Österreichisches Gericht: Mittelbare Beteiligung an Wettbewerbsverstößen. Trotz wiederholter Argumentation der österreichischen Domainvergabestelle nic.at, dass man ausschließlich für die Vergabe einer .at-Domain, nicht jedoch für den Inhalt von Homepages verantwortlich sei, wurde sie vor dem österreichischen Obersten Gerichtshofes (OGH) zur Löschung der Domain fpo.at verurteilt.

Gutachten: Geplantes Urhebervertragsgesetz rechtsbrechend

Verstoß gegen verfassungsrechtlich geschützte Vertragsfreiheit. Der von der Bundesregierung vorgelegte und vom Bundestag bereits in erster Lesung verabschiedete Entwurf für ein neues Urhebervertragsgesetz verstößt in mehrfacher Hinsicht gegen geltendes Recht. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest die Rechtswissenschaftler Professor Dr. Georgios Gounalakis, Universität Marburg; Professor Dr. Meinhard Heinze, Universität Bonn, und Professor Dr. Dieter Dörr, Universität Mainz, in gutachterlichen Stellungnahmen.

BDI fordert Herkunftslandprinzip im neuen E-Business-Gesetz

Gerichtsverfahren würden erheblich verteuert. Das Herkunftslandprinzip der E-Commerce-Richtlinie müsse zur Stärkung der deutschen Internetwirtschaft in dem geplanten Gesetz für den elektronischen Geschäftsverkehr (EGG) uneingeschränkt verankert werden, forderte Klaus Eierhoff, Vorsitzender des Ausschusses für Multimedia- und Telekommunikationspolitik des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und Mitglied des Vorstandes der Bertelsmann AG, unmittelbar vor der entscheidenden Anhörung des Bundestagswirtschaftsausschusses.

Wizards of OS 2 - Offene Kulturen & Freies Wissen

Interdisziplinäre Konferenz WOS 2 startet am 11. Oktober in Berlin. Am Donnerstag, den 11. Oktober, beginnt in Berlin die Konferenz Wizards of OS 2 mit fast einhundert Vortragenden, Workshopleitern und Moderatoren aus über 15 Ländern. Rund um das Kernthema "Offene Kulturen & Freies Wissen" werden interdisziplinäre Panels aus so unterschiedlichen Bereichen wie Philosophie, Informatik, Biotechnologie, Recht, Kunst, Kulturwissenschaft, Wirtschaft und Politik berührt.

Ersetzt Bonuspunktesystem bald die Kundenkarte ?

Elektronischer-Geschäftsverkehr-Gesetz als Triebfeder. Die Bedeutung von Rabatt-Bonussystemen für die Kundenbindung im E-Commerce soll ab 2002 erheblich zunehmen. Als Grund führt die Mummert Unternehmensberatung das Gesetz zum Elektronischen Geschäftsverkehr (EGG) an. Es verbietet Online-Händlern, Datensammlungen über Kunden ohne deren Einverständnis anzulegen.

Bitkom befürchtet Ende der Urheberrechtsvertragsfreiheit

Software-Herstellern drohen unnötige Bürokratie und finanzielle Belastungen. Die Bundesregierung will das Verhältnis von Urhebern und ausübenden Künstlern zu ihren Arbeit- und Auftraggebern neu regeln. Hierzu soll das Urhebervertragsrechts geändert werden. Zum entsprechenden Entwurf der Gesetzesnovelle hat nun der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) kritisch Stellung bezogen.

Imation klagt gegen Quantum wegen Kartellrechtsbedenken

Gegenstand sind angebliche Preis- und Monopolabsprachen im DLT-Magnetbandmarkt. Imation hatte am 1. Oktober 2001 mitgeteilt, dass das Unternehmen beim Federal District Court St. Paul, Minnesota, USA, eine Klageschrift eingereicht hat, die Verstöße gegen die Abschnitte 1 und 2 des "Sherman Antitrust Act" (Anti-Kartell- Gesetz) durch Quantum bemängelt, einschließlich Preisabsprachen und Monopolisierung der Produktion und des Verkaufs von Magnetbändern für die Datenspeicherung kompatibel zu Quantum DLT-Magnetbandlaufwerken.

VATM: Politik muss Regulierung den Rücken stärken

Potenzieller Wettbewerb schaffe keinen funktionierenden Markt. Auf einer Diskussionsveranstaltung des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) in Berlin, an der Mitglieder des Bundestages, Vertreter der Landesregierungen und der Verbände teilnahmen, forderte der VATM die Politik auf, sich klar hinter eine konsequente Regulierung des Telekommunikationsmarktes zu stellen. Nur so könne das schwer angeschlagene Vertrauen in die Branche wieder hergestellt werden.

Bitkom will Urheberrechts-Pauschalabgabe ersetzen

"Geräteabgabe dient nicht der Kompensation von Piraterieakten". Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e.V. (Bitkom) begrüßte das Vorhaben der Bundesregierung, die EU-Richtlinie zum Urheberrecht in der Informationsgesellschaft fristgerecht bis Ende 2002 in Deutschland umzusetzen. In einer Stellungnahme fordert der Bitkom-Verband, die Vorgaben der EU-Richtlinie zur Stärkung der Rechtsposition des Urhebers sowie zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für urheberrechtlich geschützte Werke und Dienstleistungen in der digitalen Welt in das deutsche Recht aufzunehmen.

Bitkom stimmt neuem Verordnungsentwurf zur TKÜV zu

Verband: Bedenken nicht gänzlich ausgeräumt, aber akzeptabler Kompromiss. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) hat den jüngsten Entwurf der Telekommunikations-Überwachungsverordnung (TKÜV) in der aktuellen Fassung gutgeheißen. Der Entwurf wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) am 6. September vorgelegt.

Bundesinnenministerium schließt Rahmenvertrag mit Microsoft

Vergünstigte Beschaffung von Microsoft-Produkten. Das Bundesministerium des Innern und die Microsoft Deutschland GmbH haben einen neuen Rahmenvertrag geschlossen, der die öffentliche Verwaltung in Deutschland zur vergünstigten Beschaffung von Microsoft-Software berechtigt. Der neue Vertrag läuft bis zum 31. Mai 2004.

Kim Schmitz will Schadensersatz vom TÜV

TÜV habe die gemeinsame TÜV Data Protect in die Insolvenz getrieben. Wie gestern bekannt wurde, hat die TÜV Data Protect GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen des TÜV Rheinland/Brandenburg und der Kim Schmitz' Kimvestor AG, Insolvenz angemeldet. Der TÜV Rheinland/Brandenburg will das Geschäft künftig über seine Tochter TÜV Secure IT abwickeln und sieht für die TÜV Data Protect keine Zukunft. Kim Schmitz passt das Ganze indes nicht.

Telekom- und Internetbranche wehrt sich gegen TKÜV

Interxion startet Initiative gegen den "Großen Internet-Lauschangriff". Der Internetspezialist Interxion hat eine Initiative gegen den großen Internet-Lauschangriff gestartet. Sie bündelt weite Teile der Telecom- und Internetbranche, die sich gegen die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geplante Telekommunikations-Überwachungsverordnung (TKÜV) wehren.

DENIC: Keine Domainabschaltung vor rechtskräftigem Urteil

Bundesgerichtshof definiert Voraussetzungen für ein Eingreifen der DENIC. Die DENIC ist als Registrierungsstelle für DE-Domains unter keinen Umständen verpflichtet, bei der Registrierung von Domainnamen diese in irgendeiner Form zu überprüfen. Dies geht aus der schriftlichen Urteilsbegründung des Bundesgerichtshofes zum Fall "ambiente.de" hervor, die jetzt vorliegt.

Palm gibt im Namensstreit nach

Fan-Sites dürfen den Begriff "Palm" doch weiterhin verwenden. Die Fan-Site PalmStation.com berichtet, dass Palm sich im Streit um die Verwendung des Namens "Palm" kompromissbereit gibt. Demnach könne PalmStation.com sowie andere Fan-Angebote ihren Domain-Namen nun beibehalten, auch wenn diese die Bezeichnung "Palm" enthalten. Palm werde nicht mehr weiter dagegen vorgehen.

Palm verunsichert Betreiber von Fan-Sites

Zahlreiche Fan-Seiten zu PalmOS-PDAs müssen sich umbenennen. Wie der amerikanische News-Dienst CNet jüngst berichtet, hat Palm zahlreiche Homepage-Betreiber von Fan-Seiten der elektronischen Organizer angeschrieben, die im Namen die Bezeichnung "Palm" tragen. Diese wurden darin aufgefordert, die Bezeichnung "Palm" nicht mehr zu verwenden, sondern stattdessen auf den Begriff "Palm OS" auszuweichen.

Computec klagt gegen Computer Bild Spiele

Klage wurde am Landgericht München eingereicht. Die Computec Media AG hat heute eine Klage gegen die Axel Springer Verlag AG eingereicht. Gegenstand sei die, nach Auffassung des Unternehmens, wettbewerbs- und sittenwidrige Kopplung von Zeitschriften mit kompletten Spielen bei der Computer Bild Spiele.

Keine Rechtsgrundlage für Telekommunikations- Lizenzgebühr

Rechnungen der RegTP in Millionenhöhe ungültig. Der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat in acht von insgesamt ursprünglich 37 bei ihm anhängigen Revisionsverfahren entschieden, dass die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post zurzeit keine Rechtsgrundlage zur Erhebung von Gebühren für die Erteilung von Lizenzen der Klassen 3 und 4 nach dem Telekommunikationsgesetz (TKG) hat. Damit werden Gebührenrechnungen in Millionenhöhe ungültig.

Städte in NRW starten mit Microsoft E-Government-Projekte

Das virtuelle Rathaus kommt. Neun Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen wollen sich auf den Weg zum virtuellen Rathaus begeben. In den kommenden Wochen läuft ein Pilotprojekt in Bergisch Gladbach, Bergkamen, Coesfeld, Lippstadt, Olsberg, Ratingen, Rees, Rietberg und Siegburg an, bei dem unterschiedliche Verwaltungsvorgänge komplett auf Online-Verfahren umgestellt werden. Die Kommunen erhoffen sich vom E-Government erhebliche Einsparungen.

FSF und FSMLabs legen Streit um RTLinux-Lizenz bei

Gemeinsam will man nun eine GPL-konforme Lizenz für RTLinux entwickeln. Die Free Software Foundation (FSF) und FSMLabs haben sich im Streit um RTLinux geeinigt. Die FSF hatte FSMLabs vorgeworfen, mit ihrem Echtzeitbetriebssystem RTLinux die GNU General Public License zu verletzen.

"FTP Explorer" - Weiterer Etappensieg für Stefan Münz

Symicron steht Revision zum Bundesgerichtshof (BGH) offen. Laut dem Onlinemagazin Advograf hat der SELFHTML-Autor Stefan Münz im Rechtsstreit mit der Firma Symicron einen weiteren Etappensieg errungen, indem die Berufung Symicrons gegen ein früheres und zu Gunsten von Münz gefälltes Urteil zurückgewiesen wurde. Die über den Münchener Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth vertretene Symicron hat bereits zahlreiche Webseitenbetreiber, die auf den FTP-Client FTP-Explorer verlinkt haben, wegen angeblicher Verletzung der Marke Explorer abmahnen lassen.

Rambus und Intel - Neue Patentaustausch-Vereinbarung

Intel erhält nun Zugriff auf alle Rambus-Patente. Der Speichertechnologie-Hersteller Rambus und Intel haben eine neue Patentaustausch-Vereinbarung geschlossen, welche die bisherige ablöst. Damit dürfte Intel nun mehr Freiheiten bei der Unterstützung des mit Rambus RDRAM konkurrierenden DDR-SDRAM-Speichers gewonnen haben.

Datenschutzbeauftragte gegen Verschlüsselungsverbote

Terroranschläge legitimieren nicht den Überwachungsstaat. Auf Grund zunehmender Forderungen nach neuen Überwachungsbefugnissen für Geheimdienste und Polizei nach den Terroranschlägen in den USA hat sich der stellvertretende Landesbeauftragte für den Datenschutz Schleswig-Holstein, Dr. Thilo Weichert, geäußert: "Die Terroranschläge in den USA sind auch für deutsche Politiker Anlass, neue Überwachungsbefugnisse für Polizei und Geheimdienste zu fordern und die Beschränkungen der Ermittlungsarbeit durch 'den Datenschutz' zu beklagen. Für beides gibt es derzeit keine tatsächliche Grundlage."

FSF: RTLinux verletzt die GPL

Free Software Foundation ermahnt Victor Yodaiken. Die Free Software Foundation (FSF) hat jetzt offiziell erklärt, dass "RTLinux" von Victor Yodaiken und seiner Firma FSMLabs die GPL verletzt. Das Echtzeitbetriebssystem RTLinux erweitert den unter der GNU General Public License stehenden Linux-Kernel um Echtzeit-Interrupt-Handling, das in der verwendeten Form von Yodaiken patentiert ist.

Milliardenschaden durch Software-Piraterie in Osteuropa

Anzahl der Raubkopien fast doppelt so hoch wie in Westeuropa. Die kürzlich veröffentlichte Studie von Datamonitor über die Software-Industrie in Osteuropa zeigt, mit welchen massiven Problemen diese Region zu kämpfen hat: Der Anteil der Raubkopien liegt hier mit 63 Prozent fast doppelt so hoch wie in Westeuropa. Der Studie zufolge könnten ein effektiver Schutz des Copyrights und konsequentere Maßnahmen gegen kriminelle Fälscher die osteuropäischen Länder in hohem Maße stabilisieren.

CCC gegen Hacker-Angriffe auf islamische Länder

"Völkerverständigung jetzt noch wichtiger als zuvor". Der in diesen Tagen sein 20-jähiges Jubiläum feiernde Chaos Computer Club (CCC) hat sich gestern gegen die in der Hackerszene kursierenden Aufrufe ausgesprochen, in denen es um die Zerstörung von Webseiten und andere über das Internet erreichbaren Kommunikationssysteme in islamischen Ländern bzw. bei islamischen Organisationen geht.