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EU-Kommission fördert Schulpartnerschaften per Internet

Bis Ende 2003 zumindest ein Internet-PC auf 15 Schüler

Die Europäische Kommission hat, basierend auf einem Report des Europarates, vorgeschlagen, dass jede der insgesamt rund 150.000 europäischen Schulen der Sekundarstufe bis Ende 2006 eine oder mehr Partnerschaften mit anderen Schulen von innerhalb oder auch außerhalb der EU geschlossen haben. Damit sollen insbesondere die Sprachlehre, der kulturelle Austausch und die Bildung im Bereich Umweltschutz und europäischer Bürgerrechte gefördert werden.

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Zwar würden schon tausende von Partnerschaften zwischen Schulen innerhalb der EU existieren und auch schon gemeinsame Website und E-Mail genutzt, doch seien diese noch nicht systematischer Natur und würden nicht immer Bildungsprojekte beinhalten. Das vorgeschlagene Schema soll einen übergeordneten Rahmen schaffen, um sicherzustellen, dass jeder junge Europäer innerhalb der Sekundarstufe mit anderen europäischen Schülern an Bildungsprojekten teilnehmen kann, solange die Lehrer sich über den Inhalt einigen können. Viviane Reding, die zuständige Beauftrage für Bildung und Kultur, hat für die kommenden Monate die Adoption eines E-Learning-Programms in Aussicht gestellt, welches eine wichtige Rolle in der erfolgreichen Verbreitung von Schulpartnerschaften spielen soll.

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Damit allgemeine Internet-Partnerschaften zwischen Schulen Verbreitung finden und Bestand haben sowie gemeinsam verwendete Lehrstoffe und Projekte entwickelt werden können, müssen laut der EU-Kommission verschiedene Voraussetzungen gegeben sein. So werde den zuständigen öffentlichen Autoritäten in allen Mitgliedsstaaten nahe gelegt, bis Ende 2003 zumindest einen Internet-PC pro 15 Schüler zur Verfügung zu haben. Zudem sollten sie dafür sorgen, dass ein jährliches Budget für die Schulpartnerschaften zur Verfügung gestellt werde. So sollten für künftige Schulpartnerschaften, je nachdem wie ehrgeizig deren jeweilige Ziele seien, zwischen 1.500 und 10.000 Euro pro Sekundarschule zur Verfügung gestellt werden. Damit sollen insbesondere die Kosten für Besuche von Lehrern und Schülern, technische Wartung und Kommunikation abgedeckt werden. Die Lehrer der Sekundarstufe müssten in einzurichtenden Trainingskursen beigebracht bekommen, wie das Internet, die nötige Technik aber insbesondere deren sinnvolle Einbindung in den Unterricht funktionieren.

Damit Partnerschaftsprojekte erfolgreich gestartet werden können, sollen Strukturen eingerichtet werden, die Schulen nicht nur dabei unterstützen, Partnerschulen zu finden, sondern auch bei den Projekten beraten und helfen sollen. So sollen u.a. mögliche Partnerschaftsmodelle vorgeschlagen, der Austausch von erfolgreichen Konzepten gefördert, Online-Hilfen, Informationen und Übersetzungshilfen geboten werden.

Die Kommission unterstützt bereits das "European Schoolnet"-Projekt, ein Netzwerk von 24 Bildungsministern, das bereits ein Bildungsportal hervorgebracht hat. In den letzten Jahren gab es zudem einige Initiativen, die Schulen zeigen sollten, wie das Internet für Bildungszwecke genutzt werden kann. Weiterhin gibt es Projekte für "virtuelle Mobilität" und die Entwicklung neuer innovativer Lehrmethoden.



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