Abo
  • IT-Karriere:

MobiHealth: Ständige Gesundheitsüberwachung per Mobilfunk

Ericsson koordiniert EU-Projekt für ambulante Gesundheitsüberwachung

Bereits am 1. Mai 2002 startete das EU-Projekt "MobiHealth", in dessen Rahmen per Mobilfunk fernablesbare Sensoren die ständige Überwachung von lebenswichtigen Körperfunktionen erleichtern und Patienten mehr Bewegungsfreiheit und vor allem Sicherheit bieten sollen. Das von der Europäischen Kommission mit knapp fünf Millionen Euro geförderte Projekt umfasst 14 europäische Partner und wird von Ericsson Deutschland koordiniert.

Artikel veröffentlicht am ,

Bereits heute verfügbare Körpersensoren werden mit drahtloser Kommunikationstechnologie (z.B. Bluetooth) zu einem BAN (Body Area Network) verknüpft, das dann laufend über Mobilfunk (GPRS oder UMTS) mit Kliniken, Notfallstationen oder medizinischen Call-Centern in Verbindung steht. Schnelle, sichere und sofortige Datenübertragung ist nötig, weshalb neue Technik wie GPRS - das General Packet Radio System mit dauernden Verbindungen (Always-on-Betrieb) - sowie das kommende UMTS eingesetzt werden.

Stellenmarkt
  1. Bechtle Onsite Services, Oberhausen
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Im Rahmen des MobiHealth-Projekts soll die nötige spezielle Software für Mobilfunkgeräte und das BAN entwickelt werden, um sie mit den Körpersensoren zu verbinden. Das Projekt ist laut Ericsson zunächst auf einen Zeitraum von 18 Monaten ausgelegt, erste Feldversuche sind ab Juni 2003 geplant.

"Menschen mit Bluthochdruck- und Herzproblemen, mit Asthma oder Zuckerkrankheit - allein in Deutschland über 25 Millionen - und vielen anderen wird unser Projekt neue Freiheiten geben. Sie brauchen nicht mehr ins Krankenhaus zu gehen, um überwacht zu werden, sie können zu Hause, im Beruf oder in der Freizeit sicher leben. Sie können besser kontrolliert und geführt werden als früher. Insgesamt verringert das die Gesundheitskosten", verspricht Ericsson-Projektmanager Rainer Herzog.

Informationen zum Mobi-Health-Projekt finden sich unter www.mobihealth.org.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. (-87%) 1,99€
  3. 4,99€
  4. 4,99€

DEADMAN 26. Jun 2002

Body Area Network *loool*


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test

Wir haben die beiden smarten Wecker Echo Show 5 von Amazon und Smart Clock von Lenovo getestet. Das Amazon-Gerät läuft mit dem digitalen Assistanten Alexa, auf dem Lenovo-Gerät läuft der Google Assistant. Beide Geräte sind weit davon entfernt, smarte Wecker zu sein.

Smarte Wecker im Test Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Mobile Payment: Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard
Mobile Payment
Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard

Die Mobile Wallet Collaboration will ein einheitliches QR-Format als technische Grundlage für ein vereinfachtes Handling etablieren. Die Allianz aus sechs europäischen Bezahldiensten und Alipay aus China ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für Google, Apple, Facebook, Amazon.
Von Sabine T. Ruh


    Schienenverkehr: Die Bahn hat wieder eine Vision
    Schienenverkehr
    Die Bahn hat wieder eine Vision

    Alle halbe Stunde von einer Stadt in die andere, keine langen Umsteigezeiten zur Regionalbahn mehr: Das verspricht der Deutschlandtakt der Deutschen Bahn. Zu schön, um wahr zu werden?
    Eine Analyse von Caspar Schwietering

    1. DB Navigator Deutsche Bahn lädt iOS-Nutzer in Betaphase ein
    2. One Fiber EWE will Bahn mit bundesweitem Glasfasernetz ausstatten
    3. VVS S-Bahn-Netz der Region Stuttgart bietet vollständig WLAN

      •  /