MobiHealth: Ständige Gesundheitsüberwachung per Mobilfunk
Bereits heute verfügbare Körpersensoren werden mit drahtloser Kommunikationstechnologie (z.B. Bluetooth) zu einem BAN (Body Area Network) verknüpft, das dann laufend über Mobilfunk (GPRS oder UMTS) mit Kliniken, Notfallstationen oder medizinischen Call-Centern in Verbindung steht. Schnelle, sichere und sofortige Datenübertragung ist nötig, weshalb neue Technik wie GPRS – das General Packet Radio System mit dauernden Verbindungen (Always-on-Betrieb) – sowie das kommende UMTS eingesetzt werden.
Im Rahmen des MobiHealth-Projekts soll die nötige spezielle Software für Mobilfunkgeräte und das BAN entwickelt werden, um sie mit den Körpersensoren zu verbinden. Das Projekt ist laut Ericsson zunächst auf einen Zeitraum von 18 Monaten ausgelegt, erste Feldversuche sind ab Juni 2003 geplant.
"Menschen mit Bluthochdruck- und Herzproblemen, mit Asthma oder Zuckerkrankheit – allein in Deutschland über 25 Millionen – und vielen anderen wird unser Projekt neue Freiheiten geben. Sie brauchen nicht mehr ins Krankenhaus zu gehen, um überwacht zu werden, sie können zu Hause, im Beruf oder in der Freizeit sicher leben. Sie können besser kontrolliert und geführt werden als früher. Insgesamt verringert das die Gesundheitskosten" , verspricht Ericsson-Projektmanager Rainer Herzog.
Informationen zum Mobi-Health-Projekt finden sich unter www.mobihealth.org(öffnet im neuen Fenster) .
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