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Linux Tag: Linux für Server in der öffentlichen Verwaltung

Staatssekretärin Brigitte Zypries eröffnet Linux Tag 2002 in Karlsruhe

Brigitte Zypries, Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, hat heute in Karlsruhe den Linux-Tag 2002 eröffnet. In ihrer Eröffnungsrede bezeichnete sie 2002 als ein Jahr wichtiger Weichenstellungen für mehr Linux-Systeme in der öffentlichen Verwaltung. Sie sieht Linux auf dem Weg zum führenden Server-Betriebssystem in der öffentlichen Verwaltung.

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Nach Einschätzung der Staatssekretärin wird es bei der für 2003 und 2004 erwarteten Betriebssystems-Migrationswelle auch zu Linux-Migrationen im Desktop-Bereich kommen. Das "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" wird mit Pilotprojekten, Studien und Entwicklungen bereits in diesem Jahr die dafür erforderlichen Vorarbeiten leisten.

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"Die bisherigen Entscheidungen zeigen schon, dass am Ende dieser Migrationwelle viele der heutigen Windows-Server Linux-Server sein werden. Ich erwarte sogar, dass Linux zum führenden Server-Betriebssystem der öffentlichen Verwaltung wird", so Zypries.

Das Bundesinnenministerium beteiligt sich in diesem Jahr zum ersten Mal mit einer eigenen Vortragsreihe am Business- und Behördenkongress im Rahmen des Linux-Tages. Der Linux-Tag ist die größte europäische Veranstaltung zum Thema Linux und Open-Source-Software.

Bei den Arbeitsplätzen, den Clients, ist die Staatssekretärin allerdings nicht so optimistisch. "Hier zeigen die bisherigen Entscheidungen, dass die IT-Verantwortlichen hinsichtlich der Realisierbarkeit von Linux-Arbeitsplätzen noch sehr skeptisch sind. Ich würde mir allerdings wünschen, dass zumindest ein merklicher Anteil der Arbeitsplätze auf Linux migriert. Aus meiner Sicht wären fünf bis zehn Prozent hier schon ein großer Erfolg."

Als Beispiel führte Zypries eine aktuelle Entscheidung des Verkehrsministeriums an, das die IT des gesamten Geschäftsbereichs langfristig auf die Nutzung offener Standards von Open-Source-Software ausrichten will. Zum Geschäftsbereich gehören etwa 18.000 Arbeitsplätze, flächendeckend in ganz Deutschland - bei den Wasser- und Schifffahrtsämtern, den Wasser- und Schifffahrtsdirektionen und einer Vielzahl anderer Behörden, wie z.B. dem Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg. Bei der Bundesanstalt für Wasserbau wird dazu ein OSS-Kompetenzzentrum eingerichtet und eine Vielzahl von Pilotprojekten initiiert.



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malte hahlbeck 09. Jun 2002

öffentliche verwaltung besteht doch nicht nur aus den bundesbehörden. man muss sich mal...


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