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Strato erwirkt einstweilige Verfügung gegen 1&1

Verkauf des Strato-Rechenzentrums an 1&1 vorerst blockiert. Die Strato AG legt im Wettbewerb um das Karlsruher Rechenzentrum der insolventen KPNQwest nach und erwirkte gestern Nachmittag eine einstweilige Verfügung, die den Erwerb des so genannten "Strato-Rechenzentrums" durch die United Internet AG sowie von ihr "abhängige" Unternehmen wie 1&1 Internet AG blockiert.
/ Jens Ihlenfeld
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Dabei führte Strato Gründe des unlauteren Wettbewerbs an, um zum einen der KPNQwest Germany zu untersagen, das Strato-Rechenzentrum an irgendein Unternehmen aus dem United-Internet-Konzern, wie z.B. die 1&1 Internet AG, zu verkaufen bzw. nach einem evtl. bereits abgeschlossenen Kaufvertrag zu übertragen. Zum anderen wird speziell der 1&1 Internet AG untersagt, das Strato-Rechenzentrum zu kaufen bzw. nach einem evtl. bereits geschlossenen Kaufvertrag in Besitz zu nehmen und zu nutzen.

Bisher ist die einstweilige Verfügung bei 1&1 allerdings noch nicht eingegangen, so dass man dort derzeit gegenüber Golem.de noch nichts dazu sagen konnte. Zudem stehen 1&1 gegebenenfalls entsprechende Rechtsmittel zur Verfügung, um sich gegen diese vorläufige Gerichtsentscheidung zu wenden.


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