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Bundestag erlaubt umstrittene Abhörmethode für Handys

IMSI-Catcher ermöglicht Ortung und Belauschung von Mobiltelefonen

In aller Stille hat der Bundestag eines der umstrittensten Mittel im Anti-Terror-Kampf legalisiert. Der so genannte IMSI-Catcher ermöglicht der Polizei, Mobiltelefone zu orten und zu identifizieren. Die Abgeordneten billigten ohne weitere Beratung einen Gesetzesentwurf der rot-grünen Bundesregierung, der den Einsatz des IMSI-Catchers bei "Straftaten von erheblicher Bedeutung" erlaubt, so der Spiegel.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit dem etwa schuhkartongroßen Gerät können die Strafverfolger auch dann Verdächtige überwachen, wenn diese auf andere Namen zugelassene Handys benutzen. Allerdings - und das macht den Catcher so umstritten - werden die Daten sämtlicher Mobiltelefone im Umkreis von etwa 100 Metern erfasst, ohne dass die Besitzer es erfahren. Auch deren Gespräche können abgehört werden.

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Datenschützer haben deshalb Bedenken gegen den Einsatz des Geräts. Die mehr als 50.000 Euro teuren Boxen waren von Ermittlern jahrelang ohne ausdrückliche gesetzliche Grundlage eingesetzt worden, schreibt der Spiegel.

Das neue Gesetz erlaubt das Abhören nun nach einem richterlichen Beschluss. Am 21. Juni soll es im Bundesrat behandelt werden.



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niDen 31. Jul 2002

Mahlzeit, ich sehs schon kommen wir werden ein Kollektiv wie die Borg kein individum mehr...

Moep 30. Jul 2002

Bedenklich wird es nur, wenn somit Unternehmenskritische Informationen an korrupte Beamte...

Mr. Paranoia 11. Jun 2002

Straftaten von erheblicher Bedeutung? Was darf ich mir darunter vorstellen...

Marco Ender 10. Jun 2002

128 Bit als Knackbar zu bezeichnen würde ich gewagt nennen... Rechne mal wie lange die...

blackshark 10. Jun 2002

128bit- Verschlüsselung ist mittlerweile knackbar- wohl nicht vom Pentium4 oder AthlonXP...


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