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Gericht entscheidet im DLT-Streit zu Gunsten von Quantum

Lizenzgebühren rechtens

Imation muss nach einer am 30.10.2001 ergangenen Entscheidung des California Superior Court an Quantum 30 Prozent seiner Einnahmen aus dem Verkauf von DLT-Medien als Lizenzgebühren abführen. Gleichzeitig wurde jedoch der Antrag von Quantum zurückgewiesen, mit dem Imation der Verkauf von Black Watch Digital Linear Tape IV Magnetbändern untersagt werden sollte.

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"Das Gericht unterstützt die Imation-Auffassung, ein Recht auf Zugang zum Digital Linear Tape Magnetbandmarkt zu haben und wies das Quantum-Ansinnen zurück, uns davon auszuschließen. Der Markt, Kunden und Imation haben einen Sieg davongetragen. Wir werden Kunden weiterhin die Imation zertifizierten Black Watch Digital Lineare Tape IV Magnetbänder anbieten", sagte Frank Russomanno, Vice President Data Storage Media and Services. "Die heutige Entscheidung hat keinerlei Einfluss auf die Antitrust-Klage, die Imation kürzlich gegen Quantum eingereicht hat. Wir haben diese eingereicht, weil Quantum in unrechtmäßiger Weise versucht hat, Imation von diesem Markt auszuschließen und nicht wegen der Lizenzgebühren. Wir erkennen an, dass das Gericht zur Sicherung des Status Quo eine vorläufige Entscheidung getroffen hat, bis der Sachverhalt geklärt ist."

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"Im letzten Berichtsquartal hat Quantum Lizeneinnahmen in Höhe von 50 Millionen US-Dollar ausgewiesen und Pro-forma-Netto-Einnahmen von 10 Millionen US-Dollar. Das zeigt deutlich, dass das Quantum-Geschäftsmodell vollständig von dem DLT-Lizenzsystem abhängig ist, weshalb sie es verzweifelt verteidigen. Unglücklicherweise führt das auch zu höheren Preisen für die Kunden", ergänzte Russomanno.

Imation will dennoch die am 1. Oktober 2001 eingereichte Antitrust-Klage gegen Quantum weiter verfolgen, in der speziell Preisabsprachen mit dem Ziel der Marktmonopolisierung für DLT-kompatible Magnetbänder bemängelt werden, die einen Verstoß gegen die Vorschriften des Sherman Antitrust Acts darstellen. Imation verlangt einen Schadensersatz in Höhe von 150 Millionen US-Dollar, der auf Grund der Antitrust-Bestimmungen auf rund 450 Millionen US-Dollar erhöht würde.

"Imation ist sehr zuversichtlich, diese Klage für sich zu entscheiden", sagt John Sullivan, Imation Vice President und General Counsel. "Die heutige Entscheidung reagiert auf ein Ablenkungsmanöver von Quantum, das die von Imation angestrengte Klärung der Kernfrage verschleiern soll: Quantums rechtswidriges Verhalten im Markt. Das Manöver ist nicht viel mehr als der verzweifelte Versuch, Wettbewerb zu verhindern. Die gegenwärtigen Versuche, unsere Kunden und Distributoren mit irreführenden Anzeigen und Marketingsprüchen einzuschüchtern, sind Bemühungen, ihr Preisfestsetzungssystem zu schützen. Der Spruch der Richter bestätigt, dass der Markt für Magnetbänder, kompatibel zu DLT-Laufwerken, offen und fair bleiben muss", schloss Sullivan.

"Die überaus positive Reaktion des Marktes auf die von Imation gefertigten Black Watch Digital Linear Tape IV Magnetbänder unterstreicht das große Vertrauen, das Kunden in die Imation-Marke setzen. Wir verzeichnen eine wachsende Zahl von Endkunden, Distributoren und Wiederverkäufern, die die hohe Qualität unserer Produkte und über 50 Jahre Fertigungs-Know-how für Magnetbänder schätzen. Kunden bevorzugen die niedrige Oberflächenrauheit und die hohe Stabilität, die die Imation Black Watch Digital Linear Tape IV Magnetbänder von Imation bieten. Kunden zeigen sich sehr erfreut über die Möglichkeit, eine kostengünstige Alternative mit dem Imation zertifizierten Magnetband zu haben", erläuterte Russomanno.



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